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Hundebox fĂŒrs Auto – die sicherste Art der Beförderung

Eine Hundebox fĂŒrs Auto Hunde dĂŒrfen aus SicherheitsgrĂŒnden niemals frei im Auto mitfahren. Sie könnten den Fahrer ablenken und bei einem Unfall durch den Innenraum geschleudert werden. Laut Bußgeldkatalog wird fĂŒr den ungesicherten Transport eine Strafe zwischen 30 und 75 Euro fĂ€llig. Dabei gibt es verschiedene Boxen, die sich genau an deinen Hund anpassen. Unser Ratgeber liefert dir alle Informationen und gibt wertvolle Tipps zum Einbau.
Besonderheiten
  • sicherer Transport
  • einfacher Einbau
  • vielseitig einsetzbar
  • verschiedene GrĂ¶ĂŸen

Hundeboxen Auto Test & Vergleich 2018

Top-Themen: RĂŒcksitz, Alu, Faltbar, 4 beliebte Boxen

Es gibt verschiedene GrĂŒnde, deinen Hund im Auto mitzunehmen. Ob fĂŒr eine Urlaubsreise, fĂŒr den nĂ€chsten Besuch beim Tierarzt oder nur zu einem kurzen Ausflug – in jedem Fall muss dein Hund komfortabel und sicher im Auto reisen können. HierfĂŒr gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie TransporthĂŒtten aus Stoff, Hundeschutzgitter und spezielle Hundeboxen. Im folgenden Ratgeber wollen mehr auf die Hundeboxen im Auto eingehen, die Vorteile und Eigenschaften nĂ€her beleuchten und dir beliebte Modelle vorstellen.

Eine Hundebox eignet sich also immer als sicherste Beförderung fĂŒr deinen Hund im Auto. Es handelt sich um eine Art Transportbox, in der es sich die Vierbeiner auf der Fahrt bequem machen können. Schaut man in die Straßenverkehrsordnung (StVO), gilt der Hund als Ladung und muss entsprechend gesichert werden. Ein frei beweglicher Hund im Auto stört die Insassen und birgt ein Risiko fĂŒr den Fahrer. Bei einem Unfall könnte das Tier durch das Auto geschleudert werden und selbst massive Verletzungen erleiden. Damit die Transportbox richtig schĂŒtzt, muss sie korrekt befestigt sein und ausreichend Platz im Inneren bieten. Die Maße und die Verarbeitung spielen hier eine wichtige Rolle. In den folgenden Abschnitten schauen wir uns den Aufbau, die zu wĂ€hlende GrĂ¶ĂŸe und Materialien genauer an.

Hundebox fĂŒr den RĂŒcksitz – nicht jedes Modell empfehlenswert

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Hundebox im Auto zu befestigen. Manche Produkte sind genau fĂŒr die RĂŒcksitzbank des Autos ausgelegt, wenn im Kofferraum beispielsweise zu wenig Platz vorhanden ist. Einige Kunden entscheiden sich auch aus Bequemlichkeit fĂŒr die Variante auf dem RĂŒcksitz. Schließlich geht das Ein- und Aussteigen leichter von der Hand. Das war es aber schon mit den Vorteilen. Die meisten Modelle sind lediglich aus Stoff gefertigt und bieten keinen optimalen Schutz. Im Falle eines Aufpralls kann dein Tier genauso durch das Fahrzeug schleudern. Enorme KrĂ€fte der Beschleunigung und der Kurvenfahrten wirken auf die Hundebox ein und gĂŒnstige Modelle reißen in der Regel.

Handelt es sich um eine Box aus Kunststoff, dann muss die in jedem Fall mit einem Gurt gesichert werden können. Ähnlich verhĂ€lt es sich bei den Hundeboxen fĂŒr den Fußraum. Sie dĂŒrfen kein so großes Spiel haben und richtig fixiert im Auto stehen. Außerdem dĂŒrfen vorrangig nur kleinere Rassen Platz nehmen, weil die Maße des Fußraums recht begrenzt ausfallen. Die wohl sicherste und auch am meisten robuste Variante fĂŒr die RĂŒcksichtbank bietet die Hundetransportbox aus Aluminium. Auch sie wird mit dem Gurt fixiert und eng an die RĂŒckenlehne angestellt.

Transportboxen fĂŒr den Kofferraum – ausreichend Platz und Komfort

Eine weitere sichere Variante fĂŒr den Transport bietet dir die Hundebox fĂŒr den Kofferraum. Sie nimmt dir zwar mehr Platz weg, ist aber robuster gebaut und besteht meist aus Aluminium. Sie sind speziell gegen UnfĂ€lle gesichert und halten die hier wirkenden KrĂ€fte ab. Erkennbar ist eine solch robuste Konstruktion beispielsweise an den abgeschrĂ€gten Kanten an Front- und RĂŒckseite. Damit nehmen sie weniger Platz weg und können komfortabel im Kofferraum befestigt werden.

Die GittereinsĂ€tze sind möglichst breit angelegt fĂŒr eine gute Luftzirkulation. Außerdem gibt es eine feste RĂŒckwand und auch einen festen Boden. Dieser besteht meist aus Hartfaserplatten. Die Autoboxen besitzen einen robusten Griff und die TĂŒren einen Schnapp- oder Schnellverschluss. Einziger Nachteil: Der Hund kann die Box nur von einer Seite betreten. Andere Varianten sind DrahtkĂ€fige, die einfach in den Kofferraum gestellt werden. Experten raten von diesem Modellen ab, da sie sich schnell verbiegen und die DrĂ€hte leicht Verletzungen verursachen können.

Tipp: grĂ¶ĂŸere Hunde nehmen in einer Doppelbox Platz. Sie besitzt eine herausnehmbare Trennwand und kann als Einzelbox oder Doppelbox verwendet werden. So fahren selbst mittlere oder kleinere Hunde gemeinsam im Auto und sind trotzdem getrennt voneinander.

In diesem Video hat der TSC verschiedene Produkte fĂŒr den Transport von Hunden im Auto getestet. Dazu gehörten nicht nur die stabilen Aluboxen, sondern auch Hundegeschirre und GitterkĂ€fige:

Hundeboxen aus Alu, Nylon oder Kunststoff

Eine Hundebox gibt es also in unterschiedlichen Varianten und aus verschiedenen Materialien. Doch nicht alle Materialien sind fĂŒr den Einsatz im Auto geeignet. Schließlich geht der Schutz von Tier und Insassen vor. Differenziert wird nach folgenden Materialien:

  • Hundebox aus Nylon: Die Modelle aus Stoff oder Nylon eignen sich sehr gut fĂŒr kurze Reisen oder fĂŒr eine Ausstellung. Der Hund bekommt unterwegs einen gewohnten Schlafplatz und durch die weiche Polsterung sind die Boxen sehr bequem. FĂŒr das Auto bieten sie allerdings keine ausreichende Sicherheit. Das regelmĂ€ĂŸige Waschen schĂŒtzt vor Verunreinigung, Haaren und schlechten GerĂŒchen.
  • Hundebox aus Metall: Die wohl beliebteste Variante bietet die Hundebox aus Metall oder Alu. Sie ist haltbar, stabil und robust gebaut. Der Hund bekommt ausreichend Frischluft und manche Gitterboxen sind schnell aus dem Auto ausgebaut. Sie mĂŒssen nicht so oft gereinigt werden, bringen aber ein beachtliches Gewicht mit sich. Eine Hundebox aus Aluminium bietet dir deshalb das beste VerhĂ€ltnis aus StabilitĂ€t und leichtem Gewicht.
  • Hundebox aus Kunststoff: Eine Hundebox aus Kunststoff oder Plastik ist eher fĂŒr Flugreisen geeignet und nicht fĂŒr das Auto. Sie ĂŒberzeugen mit einem leichten Gewicht, bieten aber nicht immer eine gute Luftzirkulation. Vor allem im Sommer kann es den Hunden schnell zu warm werden. Im Auto selbst gibt es oft nicht genug Möglichkeiten, die Box korrekt anzuschnallen. Außerdem ist die Variante aus Kunststoff durch ihre geringe GrĂ¶ĂŸe eher fĂŒr kleinere Rassen geeignet.

Die richtige GrĂ¶ĂŸe – je nach Hunderasse

Neben dem Aufbau und dem Material ist die GrĂ¶ĂŸe der Hundebox entscheidend. Sie sorgt dafĂŒr, dass dein Vierbeiner ausreichend Platz hat und eine bequeme Position wĂ€hrend der Fahrt einnehmen kann. Ein Mittelmaß ist die beste Lösung, denn zu viel Platz in der Box bringt wieder ein höheres Verletzungsrisiko mit sich. DarĂŒber hinaus muss die GrĂ¶ĂŸe natĂŒrlich auch zu deinem Auto passen und sich gut im Kofferraum befestigen lassen. Du musst also zunĂ€chst die Proportionen deines Hundes messen und feststellen, wie viel Platz er in der Box benötigt.

Faustregel: Dein Hund muss eine natĂŒrliche Körperhaltung einnehmen können, darf aber nicht zu viel Freiraum haben. Das Stehen, Sitzen, Drehen und Liegen sollte dennoch keine EinschrĂ€nkungen mit sich bringen.
  • LĂ€nge + 10–30 cm: Die LĂ€nge der Hundebox ermittelst du nach der LĂ€nge des Hundes und rechnest etwa 10 bis 30 Zentimeter dazu. Bei kleineren Hunden sind es nur 10 cm und bei grĂ¶ĂŸeren 30 cm. Gemessen wird von der Nasenspitze bis zur Schwanzwurzel, nicht bis zur Schwanzspitze.
  • Breite mal 2: Die Breite deines Hundes misst du von der Oberseite an der breitesten Stelle der beiden SchulterblĂ€tter. Danach nimmst du die Breite mal Zwei und bekommst das richtige Maß in cm.
  • Höhe + 5–15 cm: Zur Ermittlung der richtigen Höhe sollte dein Hund sitzen und den Kopf aufrecht halten. Nun miss vom Boden aus bis zur SchĂ€deldecke. Danach gibst du je nach Rasse 5 bis 15 cm hinzu. Bei kleineren Rassen nur 5 cm und bei großen Tiere bis zu 15 cm.

FĂŒr sehr große Rassen gibt es keine passende Hundetransportbox mehr. Die Tiere wĂŒrden sonst zu wenig Platz geboten bekommen. Hier muss der komplette Kofferraum ausgenutzt werden. Am besten nutzt du ein Hundetrenngitter zur Ladungssicherung. Der Hund kann damit nicht einfach in den vorderen Bereich des Autos gelangen und ist bei einem Aufprall trotzdem geschĂŒtzt.

Alternative Sonderform – die faltbare Hundebox

Faltbare oder auch klappbare Hundeboxen sind vor allem wegen des geringen Gewichts beliebt. Sie lassen sich bei Bedarf leicht in deinem Auto integrieren und gelten als sehr praktisch. Meistens verfĂŒgen die Produkte ĂŒber mehrere Öffnungen, was bei den starren Hundeboxen aus Aluminium nicht der Fall ist. Bei der Auswahl solltest du aber auf eine robuste Verarbeitung und solide Materialien achten. Die meisten Modelle bestehen aus Kunststoff oder Stoff, der auf einen Rahmen aus Aluminium aufgezogen ist. Im Kofferraum deines Autos können die Modelle per Klettverschluss befestigt werden und besitzen eine rutschfeste Matte im Inneren.

Manche Hundebesitzer verwenden gern eine warme Decke in der Box, um es dem Liebling möglichst bequem zu machen. Die Decken können jedoch ins Rutschen geraten und bieten dem Tier keinen Halt mehr. Wichtig ist außerdem, dass die GrĂ¶ĂŸe der Box wieder genau an den Hund angepasst ist. Vorrangig sind die Modelle eher fĂŒr kleinere und vor allem leichte Rassen geeignet. Preislich liegen sie bei etwa 30 Euro.

Wer handwerklich begabt ist, kann sich eine Hundebox selber bauen. Wir haben eine passende DIY Anleitung fĂŒr dich gefunden:

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • Sicherer Transport
  • beugt Unfallrisiken vor
  • bequeme LiegeflĂ€che
  • an die GrĂ¶ĂŸe des Tiers angepasst
  • einfaches Befestigen
  • flexible Einsatzbereiche
  • Alu ist leicht zu reinigen
  • Manche Modelle recht teuer
  • passen nicht in jedes Auto

Einbau und Sicherheit – Hundebox im Auto befestigen

Die sicherste Möglichkeit fĂŒr den Transport einer Hundebox bietet der Kofferraum. Der ADAC empfiehlt hier, die Box direkt hinter die RĂŒcksitzbank zu stellen. Dabei befindet sich die lĂ€ngere Seite parallel zur RĂŒckbank und quer zur Fahrtrichtung. Kommt es doch zu einem Unfall, verteilen sich die KrĂ€fte bei einem Aufprall gleichmĂ€ĂŸiger und die Belastung auf das Tier ist deutlich geringer. Doch wie genau funktioniert die Befestigung?

Die meisten Hundebesitzer entscheiden sich fĂŒr eine Befestigung mit Spanngurten. Dabei handelt es sich um einstellbare Spannriemen, die sich an der Box selbst und an vorgesehenen Metallhaken im Kofferraum anbringen lassen. Die meisten modernen Kombis sind mit solchen Vorrichtungen ausgestattet. ZusĂ€tzlich schließt du die Sicherheitsgurte an der RĂŒcksitzbank, um bei einem Aufprall einen besseren Halt zu bekommen.

Kleiner Tipp: Leg eine Antirutschmatte unter die Hundebox im Auto. Somit bekommt das Modell eine hohe Standfestigkeit und wird gleichzeitig etwas gedÀmpft bei sehr holprigen Strecken.

Tipps zum Einsatz der Hundebox – öfter eine Pause machen

NatĂŒrlich sind mit einer Hundebox nicht alle Gefahren ausgeschlossen. Selbst trainierte Hunde entwickeln in verschiedenen und unvorhersehbaren Situationen plötzlich Angst. Mit einer Transportbox ist zumindest das wilde Herumspringen im Auto unterbunden. Akustische Reize und plötzliches Bellen bleiben aber bestehen. Von derartigen UmstĂ€nden darfst du dich wĂ€hrend der Fahrt nicht ablenken lassen.

Bei lĂ€ngeren Fahrten sind regelmĂ€ĂŸige Pausen besonders wichtig. Der Hund ist schließlich in seiner Bewegungsfreiheit eingeschrĂ€nkt. Er kann zwar eine bequeme Position in der Hundebox einnehmen, sich aber aufgrund des hohen Risikos nicht frei entfalten. Optimal dimensioniert fĂŒhlt sich dein Hund zwar nicht eingezwĂ€ngt, braucht aber nach gewisser Zeit seinen Auslauf. Plane bei deiner Reise öfter einen Halt an einer RatsstĂ€tte ein und beschĂ€ftige deinen Vierbeiner ausgiebig. Achte auf seine Signale, um die nĂ€chste FĂŒtterung oder den nĂ€chsten Stuhlgang nicht zu verpassen.

Wichtig: Entscheide dich fĂŒr eine Notöffnung an der Box. Kommt es zu einem Unfall, kann der Hund in sekundenschnelle befreit werden.

Hund an die Box gewöhnen – darf keine Strafe sein

GrundsĂ€tzlich gilt: die Hundebox darf niemals als Bestrafung eingesetzt werden. Schließlich soll dein Hund freiwillig in das Auto steigen und die Fahrt ohne Angst und Unsicherheit ĂŒberstehen. Verbinde also die Hundebox mit schönen Erlebnissen und positiven Erinnerungen fĂŒr deinen Vierbeiner. Folgende Punkte sind hier zu berĂŒcksichtigen:

  • Der erste Kontakt mit der Transportbox bringt immer Scheu und Skepsis mit sich. Es ist vollkommen normal, wenn dein Hund sie beim ersten Mal nicht betreten möchte. Du darfst ihn niemals zwingen.
  • Starte einen zweiten Versuch und lege ein paar Leckerchen in die Box. Dein Hund verbindet die Umgebung dann mit einem positiven GefĂŒhl und kann sie in Ruhe beschnuppern.
  • Legt sich der Vierbeiner zum ersten Mal hinein, ist der Großteil des Trainings schon geschafft und die neue Box im Auto bereits akzeptiert. Mit manchen Hunden musst du aber noch regelmĂ€ĂŸig das sichere Ein- und Aussteigen ĂŒben.
  • Als nĂ€chstes ist das Verschließen der TĂŒr an der Reihe. Der Hund darf nicht verĂ€ngstigt sein, sobald sich die TĂŒr schließt. Außerdem muss er noch ausreichend Platz fĂŒr Bewegung bzw. eine bequeme Position bekommen. Am Anfang genĂŒgen fĂŒnf Minuten, um den Hund nicht zu verunsichern.

Steht eine lĂ€ngere Reise an oder muss der Hund demnĂ€chst öfter im Auto mitfahren, solltest du das Training mit der Hundebox rechtzeitig starten. Nur so gelingt die Eingewöhnung vollkommen ohne Stress und auf die BedĂŒrfnisse des Tieres angepasst.

Weitere Extras und Zubehör – Ladeschutzkante am Auto

Wer eine Hundebox in den Kofferraum integriert, lĂ€sst natĂŒrlich seinen Hund regelmĂ€ĂŸig ein- und aussteigen. Eine Ladeschutzkante bietet sich in diesem Fall an, um deinem Hund einen guten Halt zu bieten und das Auto vor Kratzern oder BeschĂ€digungen zu schĂŒtzen. Dein Hund kann die Ladekante zum AbstĂŒtzen nutzen und muss keinen großen Sprung wagen. Außerdem rutscht er bei NĂ€sse auf dem glatten Autolack nicht aus und du verhinderst mögliche Schmerzen oder Verletzungen. DarĂŒber hinaus schĂŒtzt die Ladekante beim Ein- und Ausladen der Hundebox. Einmal angeeckt riskierst du sonst schnell einen Kratzer im Lack.

Ebenso ein sinnvolles Extra ist das Hundegitter oder Hundenetz im Auto. Es wird direkt hinter die RĂŒcksitzbank gespannt und verhindert, dass Elemente aus dem Kofferraum in den vorderen Bereich des Wagens gelangen. Bei einem Aufprall oder einer Gefahrenbremsung wirken schließlich enorme KrĂ€fte und kleinste GegenstĂ€nde oder Zubehörteile deiner HundeausrĂŒstung werden zu einem gefĂ€hrlichen Geschoss.

Andere Einsatzbereiche – nicht nur im Auto

Hundeboxen sind nicht nur fĂŒr den Transport im Auto vorgesehen oder dienen dir beim regelmĂ€ĂŸigen Tierarztbesuch. DarĂŒber hinaus handelt es sich beispielsweise um einen RĂŒckzugsort fĂŒr dein Tier. Gerade Welpen benötigen eine praktische und platzsparende Box, in der sie zur Ruhe kommen können. Manche Modelle sind hier deutlich bequemer und nicht mit den Aluminium Boxen aus dem Auto zu vergleichen. Aber auch die robusten Transportboxen dĂŒrfen zu Hause als RĂŒckzugsort oder abgeschirmter Schlafplatz zum Einsatz kommen.

Preisfrage – robuste Boxen ab etwa 200 Euro

Eine kleine Hundetransportbox oder flexible Varianten sind bereits ab 30 € zu bekommen. Sie unterscheiden sich kaum von den Kleintierboxen, die hĂ€ufig fĂŒr den Gang zum Tierarzt verwendet werden. Wer seinen Hund aber sicher im Auto unterbringen möchte, muss deutlich mehr Geld ausgeben. Eine robuste Hundebox aus Aluminium, die im Kofferraum oder auf dem RĂŒcksitz platziert wird, kostet mehr als 200 €. Die gĂŒnstigen Artikel beginnen bei diesem Preis, der sehr schnell ansteigt. Wer auf eine gute Verarbeitung und vor allem Sicherheit achtet, muss etwa 300 bis 400 € ausgeben. Hochwertige Boxen der Marken Schmidt-Box oder Kleinmetall kosten sogar 600 €.

Kaufkriterien fĂŒr eine Hundebox – Sicherheit geht vor

Eine Hundebox gibt es also in unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen und in verschiedenen Materialien. FĂŒr das Auto eignen sich aber die Modelle aus Aluminium am besten. Sie werden im Kofferraum befestigt und sollten dem Hund ausreichend Platz zur VerfĂŒgung stellen. Folgende Kriterien gibt es deshalb beim Kauf zu berĂŒcksichtigen:

KriteriumHinweise
GrĂ¶ĂŸe
  • LĂ€nge + 10–30 cm
  • Breite immer mal 2
  • Höhe + 5–15 cm
  • Hund muss sich drehen und bewegen können
  • Box darf nicht zu groß sein
  • Doppelboxen möglich
Material
  • Am besten aus Aluminium
  • Modelle aus Kunststoff weniger robust
  • Boxen aus Stoff nicht empfehlenswert
  • Material muss hohe KrĂ€fte aushalten
  • Box muss fest und stabil genug sein
  • Gewicht darf nicht zu hoch ausfallen
Befestigung
  • Bestenfalls im Kofferraum
  • mit Spanngurten
  • quer zur Fahrbahn
  • direkt hinter die RĂŒcksitzbank
  • RĂŒcksitzbank zusĂ€tzlich anschnallen und absichern
  • Antirutschmatte nutzen

Die wichtigsten Hersteller – Schmidt, Trixie und Kleinmetall

Es gibt mehrere Hersteller fĂŒr Hundeboxen auf dem Markt, die einen Sinn fĂŒr Sicherheit, Komfort und verschiedene Angebote haben. Schließlich brauchst du eine Box, die sowohl zur GrĂ¶ĂŸe deines Hundes passt, als auch zum Platzangebot in deinem Fahrzeug. Bei den Kunden und Experten besonders beliebt sind deshalb:

HerstellerBesonderheiten
Schmidt-Box
  • Hochwertige Aluboxen
  • fĂŒr RĂŒckbank oder Kofferraum
  • UniversalgrĂ¶ĂŸen
  • Individualanfertigungen
  • selbstjustierender Verschluss
  • geschweißte NĂ€hte fĂŒr mehr StabilitĂ€t
  • Premiumkennel und Reisekennel
Kleinmetall
  • Einzel- und Doppelboxen
  • robuste Verarbeitung aus Aluminium
  • VarioCage mit flexibler Anpassung
  • Notausstieg fĂŒr den Hund
  • Sicherheitsschloss
  • abgeschrĂ€gte Vorder- und RĂŒckseite
  • freie Sicht nach hinten
Trixie
  • Boxen mit Aluminiumrahmen
  • abgeschrĂ€gte Seiten
  • hochgeschlossene WĂ€nde
  • breite GittereinsĂ€tze
  • TĂŒr mit Sicherheitsverschluss
  • rutschfeste Thermomette innen
  • hauptsĂ€chlich fĂŒr den Kofferraum

Bei der Auswahl des richtigen Herstellers spielt nicht nur das umfassende Sortiment eine wichtige Rolle. Vielmehr solltest du deine genauen Anforderungen an eine Autobox kennen und diese mit den Angeboten der Hersteller vergleichen. Dabei bekommst du die Modelle nicht nur direkt ĂŒber die Firmen, sondern ebenso im Shop und Versand vieler HĂ€ndler fĂŒr Tierzubehör. Dazu gehört beispielsweise Fressnapf. Weitere bekannte Marken in dem Bereich sind:

  • 4pets
  • Alvaris
  • Kerbl
  • Heyermann
  • Ei-Li
  • Osswald-Tec
  • Faustmann

Die Firma Kleinmetall stellt in folgendem Werbevideo von Youtube ihre Hundebox VarioCage etwas genauer vor:

4 beliebte Hundeboxen fĂŒrs Auto

Transportbox von Trixie

(150 Rezensionen)
Transportbox von Trixie

Besonderheiten

  • Material: Aluminium
  • Maße: 63 x 65 x 90 cm
  • rutschfeste Thermodecke
  • breiter Gittereinsatz
  • abgeschrĂ€gte Seiten
Diese Transportbox der Marke Trixie besteht aus einem stabilen und sicheren Aluminiumrahmen. Die Ecken sind zusĂ€tzlich mit Kunststoff verstĂ€rkt und bieten einen sicheren Stand. Die Box ist fĂŒr den Transport des Tiers im Kofferraum vorgesehen. DafĂŒr sind die Seiten extra etwas abgeschrĂ€gt, um den Platz bestmöglich zu nutzen. Die hochgeschlossenen WĂ€nde sorgen zusĂ€tzlich fĂŒr mehr Sicherheit. Außerdem gibt es breite GittereinsĂ€tze fĂŒr eine gute BelĂŒftung. Dir bleibt die Sicht durch die Heckscheibe frei. Die TĂŒr ist mit einem Sicherheitsverschluss ausgestattet. FĂŒr mehr Komfort im Innenraum gibt es eine rutschfeste Thermodecke. Sie lĂ€sst sich bei 30 Grad problemlos in der Maschine waschen. Die Kunden beschreiben einen einfachen Aufbau, da das nötige Werkzeug im Lieferumfang enthalten ist. Dennoch passen die Maße nicht fĂŒr jeden Kombi.
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Aluminiumbox von Jalano

(37 Rezensionen)
Aluminiumbox von Jalano

Besonderheiten

  • abgeschrĂ€gte Vorderseite
  • solide Verarbeitung
  • große GittereinsĂ€tze
  • Maße: 69 x 54 x 50 cm
  • Gewicht: 8,9 kg
Die Transportbox von Jalano ist eher fĂŒr kleine Hunde geeignet und kommt mit einer Bodenplatte von 64 x 51,5 cm. Das Gestell besteht aus Aluminium, wĂ€hrend die Bodenplatte aus MDF gefertigt ist. Kunden beschreiben einen leichten Aufbau und schĂ€tzen die solide Verarbeitung. Durch die Neigung der Vor- und RĂŒckseite passt sich die Box deinem Auto an. Die glatten OberflĂ€chen ermöglichen eine einfache Reinigung, sodass du die Box vor der Reise mit einem feuchten Lappen kurz auswischt. Außerdem besitzt das Modell nur ein geringes Gewicht von 8,9 kg und erleichtert dir das Einladen und Ausladen. Die recht offene Gitterverstrebung gewĂ€hrt nicht nur deinem Hund eine gute Luftzufuhr, sondern dir eine freie Sicht wĂ€hrend der Fahrt.
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Einfacher Alu HundekÀfig

( Rezensionen)
Einfacher Alu HundekÀfig

Besonderheiten

  • BodenflĂ€che: 85 x 65 cm
  • Material: Aluminium / MDF
  • geneigte Vorder- und RĂŒckseite
  • Gewicht: 12 kg
  • Höhe: 69 cm
Diese Hundebox von Eugad bietet eine zuverlĂ€ssige Transportmöglichkeit fĂŒr deinen Hund. Sie besitzt einen trapezförmigen Aufbau mit abgeschrĂ€gter Vorder- und RĂŒckseite fĂŒr einen leichten Einbau in Kombifahrzeugen. Die GittersĂ€tze sind relativ breit angeordnet, um ausreichend Luftzufuhr zu gewĂ€hrleisten. Die komplette Konstruktion besteht aus rostfreiem Aluminium und MDF-Platten. Beide Komponenten sind solide verarbeitet und lassen sich dank ausfĂŒhrlicher Montageanleitung einfach zusammensetzen. Die Kunden loben die glatten OberflĂ€chen und die leichte Reinigung der Transportbox. DarĂŒber hinaus ĂŒberzeugt das Preis-LeistungsverhĂ€ltnis. Mit einem Gewicht von 12 kg handelt es sich zwar nicht um das leichteste Modell, fĂŒr einen schnelle Ein- und Ausbau zeigt sich die Box aber trotzdem handlich. Nur die Verschlusstechnik wird als etwas unpraktisch und gewöhnungsbedĂŒrftig beschrieben.
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Doppelbox von TecTake

(122 Rezensionen)
Doppelbox von TecTake

Besonderheiten

  • Maße: 97 x 90 x 69,5 cm
  • Material: Aluminium
  • Kanten aus Kunststoff
  • zwei TĂŒren
  • Gewicht: 19,1 kg
Diese Hundetransportbox wird mit einer bebilderten Montageanleitung geliefert und muss selbst zusammengebaut werden. Es handelt sich um eine Konstruktion aus Aluminium in Kombination mit furniertem Holz. Die Kanten bestehen zu einem besseren Schutz aus Kunststoff. Außerdem sind bei dieser Doppelbox zwei TĂŒren integriert. Somit transportierst du problemlos zwei Hunde mit sicherer Trennwand in deinem Auto. Das Gewicht der Box belĂ€uft sich auf 19,2 kg. Außerdem sind Vorder- und RĂŒckseite leicht abgeschrĂ€gt, damit eine optimale Passform fĂŒr dein Auto gegeben ist. Die Hunde bekommen durch die großzĂŒgige Gitterverstrebung ausreichend Luft. DarĂŒber hinaus sind die Materialien durch die glatte OberflĂ€che leicht zu pflegen. Einziger Nachteil: manche Kunden beschreiben die Konstruktion als etwas zu schwach fĂŒr recht große oder starke Hunde.
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Erfahrungen & Testberichte: ADAC empfiehlt robuste Aluboxen

Es gibt unterschiedliche Transportsysteme fĂŒr die Vierbeiner im Auto. Die meiste Sicherheit bieten aber stabile Metallboxen, wie der Crashtest der Stiftung Warentest berichtet. GĂ€ngige Produkte aus Kunststoff, Stoff und Metall wurden hier gegenĂŒbergestellt. Ebenso DrahtkĂ€fige, Trenngitter und Geschirre haben die Experten genauer untersucht. Viele der Vorrichtungen stellen im Ernstfall eine große Gefahr fĂŒr den Hund und den Autofahrer dar. DarĂŒber hinaus spielte die Handhabung eine wichtige Rolle.

Das Ergebnis: Metallboxen sind nicht nur praktisch in der Anwendung, sondern auch am sichersten. Voraussetzung ist natĂŒrlich, dass sie im Auto richtig platziert sind.

Als besonders sicher haben sich die Angebote von Schmidt, 4pets und Kleinmetall Alustar erwiesen. Sie konnten mit einem Testurteil SEHR GUT ĂŒberzeugen. Allerdings gingen nicht alle Produkte unbeschadet aus dem Crashtest hervor. Teilweise kam es zu deformierten Metallblechen und gebrochenen Platten. Mehr Informationen und Sicherheitshinweise bekommst du bei Stiftung Warentest selbst.

Auch der ADAC weist im Sinne der Sicherheit daraufhin, dass der Hund niemals frei im Auto laufen darf. Die verschiedenen Systeme, wie beispielsweise der Sicherheitsgurt, ein Sicherheitssitz, das Trennnetz oder die Transportbox wurden hier mit ihren Vor- und Nachteilen gegenĂŒbergestellt. Das Ergebnis ist wieder eindeutig, denn die stabilen Transportboxen aus Metall bieten die höchste Sicherheit. Einziger Nachteil ist die Eingewöhnungsphase, die das Tier benötigt. Besonders schwere Modelle sind umstĂ€ndlich in der Handhabung. Andere Autoboxen wiederum bieten nur genĂŒgend Sicherheit, wenn sie am RĂŒcksitz abgestĂŒtzt werden können. Die EigenstabilitĂ€t lĂ€sst teilweise zu WĂŒnschen ĂŒbrig, wie der ADAC berichtet.

Kunden achten neben der StabilitĂ€t und der robusten Verarbeitung natĂŒrlich auf die Handhabung. Das heißt: Der Hund sollte gut in die Box einsteigen könnte. Die Kante darf also nicht zu hoch sein. Manche Produkte bieten keine bequeme oder isolierte Unterlage. Setzt du aber zusĂ€tzlich eine Decke aus dem Hundezubehör ein, bekommt der Vierbeiner nur wenig Halt. Außerdem darf die Box keine scharfen Ecken und Kanten besitzen. Sie muss sich gut im Auto sichern lassen und auch die Schlösser und VerschlĂŒsse sollten vertrauenswĂŒrdig und einfach zu bedienen sein. DarĂŒber hinaus brauchen die Fahrer nicht nur eine gute Sicht aus der Heckscheibe, sondern einen Kontrollblick in die Box.

Fazit

Es gibt viele verschiedene Modelle der Hundebox im Auto. Als besonders sicher und robust haben sich aber die Transportboxen aus Leichtmetall erwiesen. Sie können problemlos im Kofferraum fixiert werden und sind zusĂ€tzlich durch die RĂŒcksitzbank gestĂŒtzt. Daneben gibt es auch Modelle, die auf dem RĂŒcksitz angebracht werden. Diese Variante eignet sich aber nur fĂŒr kleinere Rassen und bei wenig Platzangebot im Auto. GrundsĂ€tzlich ist die Hundebox immer an die GrĂ¶ĂŸe des Hundes anzupassen, muss ihm Bewegungsfreiheit lassen und durch breite GittereinsĂ€tze ausreichend belĂŒftet sein. Wir empfehlen: vergleiche die verschiedenen Modelle und Anbieter genau mit deinen AnsprĂŒchen, da es sowohl bei der Verarbeitung als auch bei der Preisspanne enorm große Unterschiede gibt. Die Sicherheit von Fahrer und Tier sollte bei jeder Entscheidung an oberster Stelle stehen.

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