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Schlittenhunde, Schlittenhunderennen und Schlittenhundesport Termine

Gehts noch?????

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R.R
Leader




Beiträge: 876

Beitrag   Verfasst am: 03.11.10 - 17:52 Antworten mit Zitat Nach oben
Titel: Gehts noch?????

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Desillusionator
Betreff des Beitrags: Re: SSVS-Verbesserungen auf Wagenrennen
Neuer BeitragVerfasst: Mi 3. Nov 2010, 12:30
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Registriert: So 11. Okt 2009, 17:05
Beiträge: 4343
Schau Pantau
Rudi hat hier bereits 2 mal angerufen
um mich zu bewegen Borken zu fahren...
damit highend-qualität
für IHN
für den zahlenden ZUSCHAUER
ins spiel kommt...

da bedank ich mich auch recht herzlich dafür Rudi...
ich würde gerne kommen

aber es ist eben so....... -dass bei R.R ... FREUD leider noch zustark vertreten ist...-
er muss einfach als veranstalter noch ein bisserl reifen

deshalb hält sich mein triebstau ... """BORKEN""" eben in grenzen....

wobei die streckenführung -bedingt durch den kenntnisstand OPEN-Class durch den veranstalter-
unbesehen zu empfehlen wäre....

Geschrieben von Heinrich St.

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______________________________________________________________________


Ja Heinrich, hierauf muss ich einfach mal antworten.

Heinrich, ich habe dich angerufen, um dir einen Fingerzeig zu geben ( wie schon des öfteren), das man auch anders miteinander umgehen kann. Ich wollte einen Neuanfang einleiten, ein Friedensangebot sozusagen.
Ich wollte dir Gelegenheit geben, sich die neue Strecke anzusehen, im Hinblick darauf, sollte im nächsten Jahr die WM nach Borken kommen.

Was du versuchst daraus zu machen, ist einfach krank. Der geneigte Leser möge sich selbst ein Bild machen.

Hat wohl nicht geklappt, aber ein Versuch war es mir wert.

Umso schlimmer, das deine Frau mir sagte, du wärst beim Training, in der gleichen Zeit postest du im Freak. Bravo, kann ich da nur sagen. ABer vielleicht hast du ja auch einen Computer auf deinen Trainingswagen.

Jedenfalls bist du außerhalb jegliche Realität, wenn du annimmst, deine Anwesenheit
würde ein Rennen aufwerten. Im Gegenteil, aber da möchte ich nicht näher drauf eingehen.

Aber wenn ich nun deine Reaktion auf meine Friedensfahne sehe, dann bin ich doch sehr zufrieden, das alles so ist wie es ist.

Na ja, ich bin mal wieder eine Erfahrung reichen, aber ich hätte es vorher wissen müssen, aus einem Esel kann man hat kein Rennpferd machen. Crying or Very sad

Gruß R.R
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notabene
Welpe




Beiträge: 11

Beitrag   Verfasst am: 04.11.10 - 07:53 Antworten mit Zitat Nach oben
Titel: Die andere Seite...

Ein grosses Fragezeichen bei Veranstaltungen ist ja häufig der Sponsor. Ich bin recht oft als Sponsorvertreter eben auf der anderen Seite bei Sportveranstaltungen, habe selbst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlittenhund" title="Wiki Schlittenhunde" class="extern"><i>Schlittenhunde</i></a> und kann es nicht vertreten, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlittenhunderennen" title="Wiki Schlittenhunderennen" class="extern"><i>Schlittenhunderennen</i></a> zu sponsern. Warum?

Nun, als Sponsor will ich positive Emotionen für meine Produkte/Werbung. Dazu gehört recht viel aber vor allem folgende Dinge:

Eine Veranstaltung muss mehrfach wiederholt werden können, muss eine Breitenwirkung erzielen (am besten also auch mehrere ähnliche Veranstaltungen bei denen ich auch als Sponsor auftreten kann) und muss sowohl bei Zusehern als auch Sportlern positiv rüberkommen. Die Sportler müssen auch eine Vorbildwirkung haben, ein Auftreten, bei dem ich mich als Sponsor nicht schämen muss - dies nicht nur bei dem entsprechenden Rennen sondern überall in der Öffentlichkeit.

Nun zu Schlittenhunderennen: die Szene stellt sich äusserst neg. dar. Beiträge in den div. Foren sind häufig unter jeder Kritik, einige Musher wie z.B. Stahl, Krumnich, Vollweiler haben einen Ton, der mehr als abstossend ist und nicht akzeptabel. Wo solche Leute als "Sportler" starten dürfen, will ich als Sponsor nicht vertreten sein.

Die Wertigkeit des Rennens - ob also Bezirksmeisterschaft oder WM - ist mir innerhalb von Grenzen egal. Einfach der finanzielle Aufwand wird sich nach der Medienresonanz richten. Eine Sache aber muss den Mushern klar sein: der Schlittenhundesport ist derzeit kein Sport, bei dem über die reine Leistung ein Sponsor motiviert wird. Zu unklar sind da viele Regelungen, Leistungen etc., zu unübersichtlich wer, welche Leistung bringt.

Dies nur als Ergänzung zum Beitrag von RR. Dieser Beitrag zeigt nämlich genau auf, was Sponsoren nicht haben möchten: Musher, die keinen Anstand haben aber absolut abgehoben von der Realität noch glauben, dass sie sogar Startgelder bekommen müssten weil sie so wichtig sind. Sorry, so geht es gerade nicht.
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Waldläufer
Wheel Dog




Beiträge: 60

Beitrag 14 Verfasst am: 04.11.10 - 19:01 Antworten mit Zitat Nach oben

@notabene:
Dem ist wirklich nicht mehr hinzuzufügen. Die Außendarstellung einiger "Musher" grenzt fast schon ans Assoziale. Wie will man solche "Typen" dann noch werbewirksam vermarkten!? Allein der "Wortschatz" sagt bei einigen alles!!!!
"Da wendet sich der Gast mit Grausen"!
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R.R
Leader




Beiträge: 876

Beitrag   Verfasst am: 04.11.10 - 22:25 Antworten mit Zitat Nach oben

Ja, das ist wohl richtig.

Rein über die Leistung wirst du heute kein Sponser mehr hinter dem Ofen hervor locken, dazu gehört mehr.

Und wenn einer meint, er bekäme für seine Leistung Antrittsgeld, der soll ruhig weiter träumen. Confused Confused

Gruß R.R
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notabene
Welpe




Beiträge: 11

Beitrag   Verfasst am: 05.11.10 - 08:25 Antworten mit Zitat Nach oben

Ich persönlich frage mich ja, wie Leistung in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden kann. Irgendwo habe ich da gelesen, dass es wohl mehr als 100 deutsche Meister im Schlittenhundesport pro Jahr geben soll. Dies umgelegt auf die Zahl der aktiven Sportler zeigt schon auf, wo das Problem liegt. Jeder der sich eine Nische sucht wird deutscher Meister.....

Ein anderes offensichtliches Problem ist der Verband. Es scheint ja so zu sein, dass jeder der es sich gerade leisten kann zur WM bzw. zu den WM`s in Norwegen fahren kann.

Dies ist ein Hohn für jeden echten Sportler und macht den Sport in der Öffentlichkeit sicher nicht glaubwürdiger. Der Verband hat scheint es weder Kontrolle über die Veranstaltungen noch Kontrolle über die Musher. Dass es noch dazu sehr spezielle Auslegungen von der Reinrassigkeit durch die verschiedenen Organisationen gibt macht den Sport nur noch fragwürdiger. So ist natürlich jeglicher Gedanke an eine Aufwertung des Sports reine Verschwendung. Wie da noch manche davon träumen können, dass der Sport olympisch wird?

Um ernst genommen zu werden bedarf es in erster Linie einmal einen Verband, der klare Richtlinien setzt und diese auch durchsetzt. Wer zu internationalen Meisterschaften will muss sich qualifizieren, wer keine Qualifikationen fährt kann nicht für den Verband starten.
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Waldläufer
Wheel Dog




Beiträge: 60

Beitrag   Verfasst am: 05.11.10 - 12:12 Antworten mit Zitat Nach oben

@notabene:

Gott sei Dank! Endlich mal jemand, der Klartext redet und nicht andauern an der Realität vorbei schwadroniert. Wenn man zu anderen Sportarten mit Tieren(Windhundesport, erst recht Pferdesport) schaut, da erkennt man einen himmelweiten Unterschied.
Aber die meisten Musher schauen ja nur auf ihre Hunde und nicht über den Tellerrand hinaus, weil man im eigenen Saft sich toll findet und auch "zigfacher Meister" ist - egal bei welchem Feld-Wald-und Wiesenrennen oder bei welchem Verband.
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stone
Wheel Dog




Beiträge: 64

Beitrag   Verfasst am: 05.11.10 - 17:30 Antworten mit Zitat Nach oben

hallo waldläufer,
das dies hier klare worte sind , und berechtigt ist unumstritten.
aber komme mir nicht mit dem vergleich windhunde und pferde, da läuft vieles nicht so wie es sein sollte.

gruß stone
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Waldläufer
Wheel Dog




Beiträge: 60

Beitrag   Verfasst am: 06.11.10 - 11:18 Antworten mit Zitat Nach oben

Klar, stone, du hast recht. Aber wo läuft es schon so, wie es sein sollte: Überall gibt es "schwarze Schafe". Nur im Schlittenhundesport sind mir zu viele davon. Und mein Vergleich bezog sich auch in erster Linie auf die "Außendarstellung". Und die ist wohl im Windhundesport und Pferdesport um einiges besser als im Schlittenhundesport!? Natürlich gibt es auch da Dopingprobleme, Tierschutzprobleme etc. Aber im Schlittenhundesport kommt es ja noch nicht einml so weit, dass man darüber diskutieren kann. Da wird ja schon im Vorfeld losgepoltert, verdächtigt, bezweifelt, gefordert, protestiert, zig Verbände zitiert etc. So kann man keinen "seriösen Sport" nach außen verkaufen.
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notabene
Welpe




Beiträge: 11

Beitrag   Verfasst am: 07.11.10 - 08:29 Antworten mit Zitat Nach oben

Um was es eigentlich geht: Ein Verband beschliesst Regelungen nach denen die Mitglieder sich zu richten haben. Dieser Verband legt fest unter welchen Voraussetzungen ich wo starten darf und mir dabei welche Titel holen kann. Ich als Mitglied kann mir max. aussuchen ob ich im Verband sein will - mit allen Konsequenzen - oder eben auf die Titel etc. verzichte.

In D ist es aber so, dass der Verband praktisch jedem der glaubt einen grossen Namen zu haben hinterherläuft, damit man ja nach aussen "gut" dasteht. Dass man noch öffentlich ausschreibt, dass die Leute "wenn sie wollen" zur WM fahren dürfen..... So funktioniert zumindest kein ordentlicher Sport.

Wenn man dann im eigenen Verband ein Mitglied hat das wg. Dopings in Hamar disqualifiziert wurde, dann muss auch das entsprechend veröffentlicht und geahndet werden - nicht wie dann plötzlich totgeschwiegen, weil es halt Mitglied X ist statt Y.

Ein Verband hat in erster Linie über den Interessen des Einzelnen zu stehen und sportliche Interessen unabhängig von den Personen wahrzunehmen.

Also: zuerst ordentliche Regeln, dann ordentliche Überwachung der Durchführung und bei Nichteinhaltung der Regeln Konsequenzen unabhängig von den Personen. Das diese Regeln auch ganz klar gliedern welche Rennen es gibt, welche Titel es gibt, welche Voraussetzungen man erfüllen muss etc... sollte mehr als klar sein.

Wenn das mal geschehen ist kann man daran gehen an der Aussendarstellung zu arbeiten. Aber es hilft mir das beste Marketing nichts, wenn das Produkt einfach nur Schrott ist.
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notabene
Welpe




Beiträge: 11

Beitrag   Verfasst am: 07.11.10 - 15:23 Antworten mit Zitat Nach oben

Danke der div. Nachfragen. Ich bin und werde nie Funktionär werden. Von daher sind meine Vorschläge einfach aus den Erfahrungen in meinem Beruf und ein paar Tätigkeiten die ich so mache.

Aber natürlich sollte ich also nicht nur kritisieren sondern auch konkrete Dinge nennen.

Ein Vorschlag von mir betr. die Titel(sucht): meiner Meinung nach sollte es prinzipiell nur einen Deutschen Meister je Klasse geben. Keine Off-Snow Titel, keine RR Titel. Die RR sollten aber jeweils das beste RR-Team als "Best Sib." etc. ehren. Diese Wertung könnte vergeben werden indem das Team mit dem geringsten prozentualen Rückstand auf die Siegerzeit - unabhängig von der Klasse - gewertet wird. So könnte also auch ein C-Team diese Wertung gewinnen. Es gäbe von mir aus diese Wertung für Sib, Mal., Grö, Sami - diese würden tatsächlich eine Leistung zeigen, die sie von den anderen abhebt ohne das man dann inflationäre Titel hätte.

Alle anderen Meisterscahften würde ich als Verband verbieten (wer nicht will, kann ja einen eigenen Verband machen und dabei Titel für Titel vergeben).

Als zweites würde ich einen Deutschlandcup einführen. 6 Pflichtrennen, davon 2 Streichresultate. Wertungen und Titel wie oben.

Klar ist aber natürlich, dass noch immer der, der am meisten Rennen fahren kann grössere Chancen hat. Ist aber in jedem Sport so.

WM, EM: als Verband entsendet man Teilnehmer zu diesen Bewerben. Qualifikationen sind ein absolutes Muss und wer nicht teilnimmt an der Quali wird nicht entsandt. Ob man diese Qualifikation nur im Inland bzw. Verbandsrennen erhalten kann oder auch bei anderen Rennen - ist halt fraglich wie bewerten - ist einer Diskussion wert.
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