Sleddogrevue

Trail and More - Schrittmacher Dienste

Starlight - 18.11.09 - 08:35
Titel: Schrittmacher Dienste
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Jochen hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Will mir man einer der Regelwächter hier erklären was dem Hund geschehen sollte, wenn er locker NEBEN dem Fahrrad läuft??



Normalerweise nichts aber laut IFSS Race Rules Punkt 75.3.1 darf er seinem Hund keine Schrittmacherdienste erweisen.

Er hätte zumindest eine Verwarnung verdient und bei Wiederholung würd ich ihn disqualifizieren!

Schrittmacherdienste sind es in meinen Augen schon, wenn der Hund nur läuft weil das Rad sich bewegt- er also nicht von sich aus weiterwill.


Neues Thema !!!
Starlight - 18.11.09 - 08:48
Titel:
Also wenn ein Hund ohne Moivation noch ins Ziel trottelt und der "Musher" dann neben seinem Hund herfährt finde ich es nicht so schlimm.
Schlmmer finde ich, wenn der Sportler neben seinen im vollen Galopp laufenden Hund fährt und diesen dann Verbal antreibt.
Das gehört nach meiner Meinung geahndet.
Nur wer spricht eine solche Verwarnung aus, die Streckenposten, die so etwas sehen sind meist nicht aus dem Sport und wissen es nicht besser.
Starlight - 18.11.09 - 08:51
Titel:
Zitat von Jochen aus anderem Thema:

Zitat:
Hallo Rudi,

les mal deinen Kommentar! Würde der Radfahrer hinter dem Hund bleiben, würde dieser vielleicht stehen bleiben!
Also läuft es doch auf Schrittmacherdienste aus!

Zu deinen Fragen, Nein ich habe noch keine Verwarnung ausgesprochen und JA, auch in Viersen sind schon Hunde nebenher gelaufen.

Aber was nicht heißt, dass es in Zukunft anders aussieht!

Jet - 18.11.09 - 09:03
Titel:
Es ist auf jeden Fall schlimmer, wenn der Hund nachgezogen wird, angeschrien wird (da müssen sich aber auch viele Gespannmusher an die Nase packen) bzw. wenn der Bikejörer wie du beschreibst agiert.

Das nebenher laufen mit durchhängender Leine kann aber der Weisheit letzter Schluss nicht sein.
Starlight - 18.11.09 - 09:21
Titel:
Zitat:
Das nebenher laufen mit durchhängender Leine kann aber der Weisheit letzter Schluss nicht sein.


Da geb ich Dir Recht.

Ich denke die Gästeklasse, die Rudi in Borken hatte war für die Beginner bestens geeignet und die Teilnehmer fuhren den "Profis" nicht in den "Füssen" rum.

Irgendwie müssen sie ja anfangen, nur wie bereits erwähnt sollte sich dann jemand um diese Neueinsteíger kümmern; nur wer macht so was, wer hat die Zeit und das Engagement dafür.
Ich musste die Erfahrung machen, dass man erst brauchbare Infos bekommt, wenn jemand shon ein paar mal dabei war, nur dann ist das "Kind schon in den Brunnen gefallen".


Starlight
Leo - 18.11.09 - 09:40
Titel:
Fuer mich ist das immer noch Schlittenhundesport. Aber auch auf Canicrossveranstaltungen wo man fast jede Hunderasse sieht finde ich, soll ein Hund ziehen.
Sonst kann man mit dem ja auch Agility machen.

Hund nebenher geht gar nicht. Manche Zielfotos sind schon ungluecklich, da merkt der Hund vielleicht schon dass da vorne der Doghandler steht, oder der Musher hat den Hund schon angesprochen zum langsamer werden, usw. Ein Gespann, da passiert es seltener dass ein Hund von sich aus dann das Tempo rausnimmt. Aber ein einzelner Hund der weiß, dass da vorne Schluss ist, wird gern langsamer.

Also ich finde Gaesteklasse anbieten fuer Leute ohne Verein (hoeheres Startgeld) und die Musher die's wissen muessten, in die Bikejoering-Klasse. Und wenn der Hund nebenher lauft, verwarnen. Eigentlich sollte man vom Musher verlangen koennen dass er selber sieht, dass ein Hund nicht ziehen mag, und dass er dann am zweiten Tag außer Konkurenz faehrt oder so. Vielleicht ist das ja ein guter Teamdog aber alleine lauft er eben nicht, gibts auch. Muss man ja mal ausprobieren duerfen. Aber es soll halt nicht als normalzustand anfangen, finde ich. Wehret den Anfaengen! Laughing
Jet - 18.11.09 - 09:43
Titel:
Ich hab schon einiges gesehen und leider die Erfahrung gemacht, dass viele Musher eine Korrektur oder Verbesserungsvorschlag durch bzw. von einen anderen als Beleidigung auffassen.
Auch Anfänger übrigens. Damit geht es los.
Ich habe noch in keinem anderen Sport so viele von sich überzeugte Anfänger gesehen wie in unserem. Woran das liegt kann ich nur mutmassen. Ich meine es liegt daran, dass es keine Kurse, keine Anfängerseminare etc. gibt.
Das wäre eine Idee für den Verband, wie ich meine. Anfängerseminare abzuhalten. Ohne Anfängerseminar kein Start.
Wer meint, dass man damit Anfänger abhält möchte im Kopf behalten, dass es seit dieser Saison doch auch heisst, ohne Musherlizenz kein Start (oder?)

Verband zu sein heisst auch sich um den Nachwuchs und die Nachwuchsförderung zu kümmern. Das machen schliesslich auch andere Sportvereine.
Es ist schon interessant, dass man Nachwuchs heranlocken will, aber der soll gefälligst schauen, wie er klar kommt. Und wenn er dann noch den anderen in den Füssen rumfährt, wird auch gemault.

Gibt es denn ein Ressort "Nachwuchs" im VDSV?
Leo - 18.11.09 - 09:55
Titel:
Hallo Jet,

auf der VDSV-Seite unter Referate gibt es "Jugend" und "Ausbildung". Das was du meinst muesste ja da irgendwo reinpassen.

Ich glaube das Hauptproblem ist die Struktur. Was ist im Fussballverein, im Agilityverein oder im Pferdeverein anders? Richtig. Die Leute treffen sich regelmaessig, um ihren Sport auszuueben. Fussball geht nur zusammen, die Agilityleute brauchen die Stangen und das Zeugs, und die Pferdeleute die Pferde und die Hallen, etc.

Da haben die Anfaenger automatisch jemanden, an den sie sich wenden koennen, wo sie abschauen und Fragen stellen koennen.

Bei uns ist jeder naturgemaeß auf sich allein gestellt. Das ist meiner Meinung nach das Hauptproblem
sonnenschein - 18.11.09 - 10:08
Titel:
Nochmal kurz zu Borken:
Zumindest bei der DM 2008 SIND Verwarnungen wegen Schrittmachens ausgesprochen worden, wenn jemand offensichtlich den Hund durch nebenher fahren etc. angetrieben hat.

Starlight hat folgendes geschrieben::

Irgendwie müssen sie ja anfangen, nur wie bereits erwähnt sollte sich dann jemand um diese Neueinsteíger kümmern; nur wer macht so was, wer hat die Zeit und das Engagement dafür.
Ich musste die Erfahrung machen, dass man erst brauchbare Infos bekommt, wenn jemand shon ein paar mal dabei war, nur dann ist das "Kind schon in den Brunnen gefallen".


Genau so sehe ich das auch. Ich schrieb ja auch bereits schon einmal, dass es zu Anfang wirklich schwierig ist, anständige Informationen zu bekommen.
Gar nicht mal wenn man schon auf einem Rennen ist, eher vorher, wenn man so allein vor sich hin trainiert.

ABER- und da muss ich auch den Kritikern Recht geben- man muss es auch wollen, man muss sich vielleicht auch als Rookie ein bisschen anstrengen, um an Infos zu kommen. Und natürlich lernwillg sein, ich setze aber mal voraus, dass die meisten das durchaus sind.

Ich zumindest habe die Erfahrung gemacht, dass NIEMAND, den man auf einem Rennen anspricht, einen irgendwie von oben herab behandelt, Wissen für sich behalten will oder Auskunft verweigert.

Nun sollte man eigentlich meinen, dass es im Schlittenhundesport offensichtlich sein müsste, dass der Hund VOR dem Rad/Roller/Wagen läuft und zieht. Deswegen ist das vielleicht gar nicht das Problem sondern mehr die Frage, was macht der Anfänger, der jahrelang mit seinem Hund so in der Gegend herumgegondelt ist, wenn sein Hund plötzlich vor dem Rad laufen soll?
Ist jedenfalls eine Frage, die ich schon tausendfach gehört habe.

Bleibt das Problem was man mit denen macht, die nicht von allein darauf kommen, sich mal Hilfe zu holen.

Hab ich grad im Moment auch keine Idee, muss ich gestehen.
Man kann ja fast nur dann helfen und beraten, wenn man auch gefragt wird.
Bliebe halt die Möglichkeit, die ich schon im Borken Thread angesprochen hatte: Man nimmt sich die Leute, bei denen Schrittmachen aufgefallen ist zur Seite und redet mal in Ruhe mit denen.
Dann merkt man auch schnell, ob hier aus Unwissenheit gehandelt wurde oder ob es sich um Unbelehrbare handelt.

Ist das nicht eigentlich sowieso vorwiegend ein Bikejöring-Problem?
Ich hab noch nie was anderes gemacht als mit dem Rad zu fahren, deswegen hab ich da überhaupt keine Ahnung, aber rein vom Gefühl her würd ich doch sagen, dass es beim Roller z.B. doch schon gar nicht mehr so einfach ist, oder?
Ich mein, wie fängt jemand mit dem Roller an, wenn er einen Hund hat, der nicht ziehen will? Da müsste er aber schon enorm fit sein, wenn der den Roller selbst durchs Gelände schiebt, oder hab ich da ganz falsche Vorstellungen?

Nur Verwarnen ohne zu erklären ist doch vermutlich nicht der Weisheit letzter Schluss, oder? Würde das nicht bei manchen zu Frustration führen? Sollten die Verwarnten nicht auch begreifen, was sie - und warum- falsch gemacht haben?

Bleibt die größte Frage: Wer will/sollte das machen?
Jeder, der das beobachtet? Freundlich und hilfsbereit?
Jet - 18.11.09 - 10:10
Titel:
Leo hat folgendes geschrieben::
Hallo Jet,

auf der VDSV-Seite unter Referate gibt es "Jugend" und "Ausbildung". Das was du meinst muesste ja da irgendwo reinpassen.

Ich glaube das Hauptproblem ist die Struktur. Was ist im Fussballverein, im Agilityverein oder im Pferdeverein anders? Richtig. Die Leute treffen sich regelmaessig, um ihren Sport auszuueben. Fussball geht nur zusammen, die Agilityleute brauchen die Stangen und das Zeugs, und die Pferdeleute die Pferde und die Hallen, etc.

Da haben die Anfaenger automatisch jemanden, an den sie sich wenden koennen, wo sie abschauen und Fragen stellen koennen.

Bei uns ist jeder naturgemaeß auf sich allein gestellt. Das ist meiner Meinung nach das Hauptproblem


Guter Gedanke!
sonnenschein - 18.11.09 - 10:14
Titel:
Ach ja, vielleicht noch mal ein Gegenbeispiel, wie es auch gehen kann.
Dieses (sowohl vom Hund/Rasse wie auch vom Gefährt her) etwas ungewöhnliche Gespann war auch in Borken dieses Jahr.

Die junge Dame und ihr Hund kommen freudig ins Ziel, der Hund vorbildlich in vollem Galopp voraus - ist doch auch schön, und so geht es eben auch.
Auch bei Anfängern
Jet - 18.11.09 - 10:25
Titel:
sonnenschein hat folgendes geschrieben::

Nun sollte man eigentlich meinen, dass es im Schlittenhundesport offensichtlich sein müsste, dass der Hund VOR dem Rad/Roller/Wagen läuft und zieht. Deswegen ist das vielleicht gar nicht das Problem sondern mehr die Frage, was macht der Anfänger, der jahrelang mit seinem Hund so in der Gegend herumgegondelt ist, wenn sein Hund plötzlich vor dem Rad laufen soll?
Ist jedenfalls eine Frage, die ich schon tausendfach gehört habe.


In jedem Forum kann man Einträge finden die lauten "Wie bekomme ich meinen Hund dazu, dass er zieht".
Das sind die Kandidaten, die einen Husky haben und sich wundern, warum der nicht zieht, wo er doch ein Husky ist.
Denen klarzumachen, dass es kaum eine Möglichkeit gibt, ist ein hartes Stück Arbeit. Man erkennt aber schon, dass es einen Anspruch und viel Unwissenheit gibt. Dagegen anzugehen ist hart. Ich hatte und habe viel Geduld mit solchen Leuten. Wer zu mir kommt bekommt eine Antwort. Die kann so ausfallen, dass der Fragende beleidigt ist, weil ihm die Antwort nicht gefällt, das nehme ich in Kauf. Was ich aber nicht mehr mitmache sind Leut, auch gerne mal Musher, die seit 10 Jahren dabei sind, die erst fragen um dann doch nur zu hören, dass sie Recht haben, an Austausch und konstruktiver Kritik nicht interessiert sind und genauso weiter machen.

Nein, ich hab die Weisheit nicht mit dem Löffel gefressen und ich lerne auch dazu, ständig und immer wieder. Und ich nehme auch Kritik an, wenn sie berechtigt ist.

sonnenschein hat folgendes geschrieben::

Bleibt das Problem was man mit denen macht, die nicht von allein darauf kommen, sich mal Hilfe zu holen.

Hab ich grad im Moment auch keine Idee, muss ich gestehen.
Man kann ja fast nur dann helfen und beraten, wenn man auch gefragt wird.
Bliebe halt die Möglichkeit, die ich schon im Borken Thread angesprochen hatte: Man nimmt sich die Leute, bei denen Schrittmachen aufgefallen ist zur Seite und redet mal in Ruhe mit denen.
Dann merkt man auch schnell, ob hier aus Unwissenheit gehandelt wurde oder ob es sich um Unbelehrbare handelt..


Das wäre ein Ansatz.

sonnenschein hat folgendes geschrieben::

Ist das nicht eigentlich sowieso vorwiegend ein Bikejöring-Problem?
Ich hab noch nie was anderes gemacht als mit dem Rad zu fahren, deswegen hab ich da überhaupt keine Ahnung, aber rein vom Gefühl her würd ich doch sagen, dass es beim Roller z.B. doch schon gar nicht mehr so einfach ist, oder?
Ich mein, wie fängt jemand mit dem Roller an, wenn er einen Hund hat, der nicht ziehen will? Da müsste er aber schon enorm fit sein, wenn der den Roller selbst durchs Gelände schiebt, oder hab ich da ganz falsche Vorstellungen?


Irgendwo habe ich Bilder von Rollerfahrern mit durchhängender Leine gesehen. Wie viel Sinn das macht, weiss ich nicht.
Aber es scheint mir in erster Linie ein Bikejöring Problem zu sein. Mit dem Rad können auch Untrainierte schneller sein als ihr Hund. Mit dem Roller ist das mit Sicherheit schwieriger.

sonnenschein hat folgendes geschrieben::

Nur Verwarnen ohne zu erklären ist doch vermutlich nicht der Weisheit letzter Schluss, oder? Würde das nicht bei manchen zu Frustration führen? Sollten die Verwarnten nicht auch begreifen, was sie - und warum- falsch gemacht haben?

Bleibt die größte Frage: Wer will/sollte das machen?
Jeder, der das beobachtet? Freundlich und hilfsbereit?


Ich würde morgens eine Musherbesprechung ansetzen, den Sachverhalt erklären und ebenso erklären, dass es Sanktionen geben wird, sollte jemand damit auffallen.
Ein Rennleiter hat eine gewisse Authorität.
sonnenschein - 18.11.09 - 10:32
Titel:
Jet hat folgendes geschrieben::
Was ich aber nicht mehr mitmache sind Leut, auch gerne mal Musher, die seit 10 Jahren dabei sind, die erst fragen um dann doch nur zu hören, dass sie Recht haben, an Austausch und konstruktiver Kritik nicht interessiert sind und genauso weiter machen.


Ja, solche gibt es aber überall. Die ewig Besserwissenden und Unbelehrbaren. Da ist es allein schade um die Hunde.

Zitat:

Ich würde morgens eine Musherbesprechung ansetzen, den Sachverhalt erklären und ebenso erklären, dass es Sanktionen geben wird, sollte jemand damit auffallen.
Ein Rennleiter hat eine gewisse Authorität.


Das ist eine super Idee. Das ist bestimmt der beste Ansatz.
Jet - 18.11.09 - 10:33
Titel:
sonnenschein hat folgendes geschrieben::
Ach ja, vielleicht noch mal ein Gegenbeispiel, wie es auch gehen kann.
Dieses (sowohl vom Hund/Rasse wie auch vom Gefährt her) etwas ungewöhnliche Gespann war auch in Borken dieses Jahr.

Die junge Dame und ihr Hund kommen freudig ins Ziel, der Hund vorbildlich in vollem Galopp voraus - ist doch auch schön, und so geht es eben auch.
Auch bei Anfängern


Ist mir auch aufgefallen. Das sah gut aus.
R.R - 18.11.09 - 11:56
Titel:
Starlight hat folgendes geschrieben::
Zitat von Jochen aus anderem Thema:

Zitat:
Hallo Rudi,

les mal deinen Kommentar! Würde der Radfahrer hinter dem Hund bleiben, würde dieser vielleicht stehen bleiben!
Also läuft es doch auf Schrittmacherdienste aus!

Zu deinen Fragen, Nein ich habe noch keine Verwarnung ausgesprochen und JA, auch in Viersen sind schon Hunde nebenher gelaufen.

Aber was nicht heißt, dass es in Zukunft anders aussieht!


Morgen Jochen, ja, genau genommen hast du recht.

Aber wir diskutieren doch völlig am Thema vorbei.

Dieser Paragraf soll doch die Hunde schützen. Wenn also ein Velofahrenr mit 35km fährt und der Hund macht die Geschwindigkeit nicht und läuft hinterher oder wird gezogen, da sollte doch diese Regel greifen.

Aber ich bitte euch, doch nicht wenn ein, vielleicht unerfahrener Teilnehmer
mit 10-15km ankommt und der Hund läuft neben dem Fahrrad.

Außerdem, wir sprechen über Wagenrennen.
Es ist ja schon erwähnt worden, wo sonst sollen Neulinge ihre erste Erfahrungen sammeln??
Und, ist es nicht besser, sie machen unter Beobachtung ihre Fehler, als wenn sie alleine im Wald vor sich her murksen?

Man muss nicht gleich mit der Kelle kommen, eine freundliches Gespräch bringt mehr, glaube ich.

Gruß R.R
Pueppy - 18.11.09 - 12:07
Titel:
R.R hat folgendes geschrieben::


Man muss nicht gleich mit der Kelle kommen, eine freundliches Gespräch bringt mehr, glaube ich.

Gruß R.R

Darf ich fragen, ob Du diese Gespräche auch geführt hast?
Leo - 18.11.09 - 12:25
Titel:
Hallo Rudi,

Regeln sind das eine - ob sinnvoll, das andere.
Das hatten wir ja mit der Mindestteilnehmerzahl - ich halte es fuer sinnvoll, nicht jedem Teilnehmer einen Pokal+Titel in die Hand zu druecken, manche Regeln sagen aber das Gegenteil. Was machen?

Die Regel zum "Schrittmachen" hatten wir hier schon - sinnvoll?

Ich finde ja. Wir sind hier im Schlittenhundesport. Da darf man doch erwarten dass ein Hund zumindest vorneweglaeuft, wenn er schon nicht zieht (weil vielleicht Fahrrad auch kein Widerstand).

Ich glaube der Paragraph wurde auch "erfunden", um genau das zu gewaehrleisten - dass es Schlittenhundsport bleibt. In anderen Sportarten und Vereinen koennen die Hunde ja nebenherlaufen, sollen diese Interessierten doch auch da hingehen, wo ihr Hund und sie besser aufgehoben sind.

Ich denke das ist man den fragenden Neulingen auch schuldig - ihnen zu sagen, hey, das und das passt besser zu euch.

Und wenn sie's trotzdem probieren wollen, Gaesteklasse. Punkt.
Frank - 18.11.09 - 14:05
Titel:
Ich denke, an dieser Stelle sollte man mal sich Gedanken darüber machen was Schrittmacherdienste eigentlich sind.

Ist es schon das vorauslaufende Team, also der Hase davor?
Ist es bereits das verbale Anfeuern des Hundes oder Teams?

Ich denke auch ein simples OK kann ein Schrittmacher sein.

Ein Schrittmacher,der nicht erlaubt ist, sollte der Schrittmacher sein, der gegen Tierschutz und sportliche Fairness verstösst.
Ob ein danebenlaufender Hund dagegen verstösst glaube ich nicht.

Gerade auch im Canicross sieht man die Situation oft. Es mag daran liegen, das es sich hierbei um einen Breitensport handelt in dem es nicht um das Desire to Go geht sondern mehr um das Team Mensch/Hund dreht. Und die Masse der Sportler, sind nicht mehr die Gespanne, sondern mehr die Velo und Läuferklassen wo dieser Effekt auftritt.

Sollte dieser Effekt dann daran liegen, das Canicross und Bikejöring in Deutschland vernachlässigt wird?
mklick - 18.11.09 - 14:11
Titel:
Was macht es denn aus Tierschutzaspekten besser, wenn derjenige in der Gästeklasse fährt?

Wen stört es denn wenn jemand neben seinem Hund ins Ziel fährt? Siegen kann er damit ohnehin nicht, er wird niemandem seine Platzierung streitig machen.

Also wen stört es wenn man sie trotzdem, dann in der Gästeklasse, starten lassen will?
Starlight - 18.11.09 - 14:16
Titel:
Um mich dem Posting von Frank anzuschließen, muss noch ergänzt werden, dass die Leitung unsreres Verbandes in den Händen der Gespannfahrer liegt.
Die Probleme der Einhunde-Starter kennen sie nicht / nicht mehr.
Jet - 18.11.09 - 14:24
Titel:
Ich bin der Meinung, dass Canicross und Schlittenhundesport nicht zwingend zusammengehören.

Wenn ich auf ein Schlittenhunderennen fahre , dann gehe ich nicht zum Canicross. Was im Canicross ok ist muss für Schlittenhundesport nicht zwingend gelten. Ich weiss, dass es Betrebungen gibt, das zusammenzufassen, aber das ist in meinen Augen kontraproduktiv. Und nur weil man es oft sieht, wird es dadurch richtiger?

Wir machen Zughundesport. Wenn der Hund nicht zieht, sehe ich da einen berechtigten Anlass zum Eingreifen. Auch im Sinne des Tierschutzes. Weisst du denn, was nicht schon alles unternommen wurde um den Hund zum Ziehen zu bewegen? Aus Unwissenheit passieren die seltsamsten Dinge.

Unter Schrittmacherdienste ist mit Sicherheit nicht ein vorausfahrendes Team gemeint.

Wenn ein Canicrosser oder Bikejörer auf einem Schlittenhunderennen antritt gelten für ihn die Rennregeln für Schlittenhunde. Oder?
mklick - 18.11.09 - 14:38
Titel:
Also einem Einzelhundebesitzer das zu unterstellen halte ich für echt abenteurlich. Die gehen in der regel doch wohl äußerst sorgsam mit ihren Tieren um.
Weißt du denn was nicht alles unternommen wird um dem (ziehenden) Schlittenhund einige Dinge an bzw. abzugewöhnen?

Wo sollen sie denn sonst starten wenn nicht bei uns? Welche Alternativen gibt es denn?

Ich halte jeden Starter für eine Bereicherung der ohnehin kleinen Szene. Ich kann zwar nicht verstehen wie jemand daran Spaß hat mit einem Hund neben sich zu radeln, aber ich muß es ja auch nicht tun.
Frank - 18.11.09 - 14:42
Titel:
Jet, siehst Du,

auch Canicross ist Zughundesport, ein Ableger des Schlittenhundesports für ein und Zwei Hundebesitzer.

In den umliegenden europäischen Ländern hat sich Canicross zu einem Breitensport entwickelt, der ständig grösseren Stellenwert erhält.

Wie ist die Situation in Deutschland?

Canicross ist kein Zughundesport, es gibt keinen Verband, die Leute finden keine Ansprechpartner und Regeln sind den meisten nicht bekannt. Keiner erklärt ihnen wie der Hund zu handeln ist, wie er das ziehen lernt. Sie fahren just for Fun und wenn sie die Möglichkeit haben bei einem Rennen von uns Schlittenhundeleuten teilzunehmen, machen es manche auch.

Ich denke, das es falsch ist, solche Leute von Rennen zu verbannen oder sie zu verteufeln. Sie müssen gefördert werden, gerade um den Schlittenhundesport in Deutschland zu stärken. Wäre Canicross offiziell betreut, denke ich, wäre auch das Problem "Schrittmacher" im Laufe der Zeit kompensiert und so mancher Canicrosser würde sich irgendwann mal in einer Gespannklasse einfinden.
sonnenschein - 18.11.09 - 14:49
Titel:
Danke Michael und Frank, genau so sehe ich es auch und genau in der Situation befinde ich mich auch.
Pantau - 18.11.09 - 15:01
Titel:
Ich glaube nicht das Canicross kein Zughundesport ist. Bei den Zeiten die bei der WM 2006 in Rastede beim Canicross gelaufen wurden, haben die Hunde mit sicherheit Zugarbeit geleistet. Streckenlänge 4,5Km.
Wery Philippe Belgium 0:11:39,453 0:11:51,750 0:23:31,203
Jet - 18.11.09 - 15:13
Titel:
mklick hat folgendes geschrieben::
Also einem Einzelhundebesitzer das zu unterstellen halte ich für echt abenteurlich. Die gehen in der regel doch wohl äußerst sorgsam mit ihren Tieren um.
Weißt du denn was nicht alles unternommen wird um dem (ziehenden) Schlittenhund einige Dinge an bzw. abzugewöhnen?

Wo sollen sie denn sonst starten wenn nicht bei uns? Welche Alternativen gibt es denn?

Ich halte jeden Starter für eine Bereicherung der ohnehin kleinen Szene. Ich kann zwar nicht verstehen wie jemand daran Spaß hat mit einem Hund neben sich zu radeln, aber ich muß es ja auch nicht tun.


Manche Oma füttert ihren Hund mit Pralinen, weil es der Hund gut haben soll. Für den Hund ists nichts, die Oma meints halt gut und das kannst du auf manchen Anfänger übertragen.
Ein Hund, der keine Ambitionen hat zu ziehen, warum will man mit dem unbedingt auf ein Rennen? Dann rennt man vor dem Hund her, während der andere auf dem Rad sitzt. Aber das eigentliche Bedürfnis des Hundes wird nicht erkannt, nämlich, dass er am Ende lieber spazierengeht.
Das zu vermitteln, wäre doch schon was. Leute nicht mit den falschen Erwartungen zum Sport bringen..
Jet - 18.11.09 - 15:18
Titel:
Pantau hat folgendes geschrieben::
Ich glaube nicht das Canicross kein Zughundesport ist. Bei den Zeiten die bei der WM 2006 in Rastede beim Canicross gelaufen wurden, haben die Hunde mit sicherheit Zugarbeit geleistet. Streckenlänge 4,5Km.
Wery Philippe Belgium 0:11:39,453 0:11:51,750 0:23:31,203


Was ziehen diese Hunde denn? Ich will damit nicht sagen, dass zb. auf Sprintrennen nicht viel mitgelaufen wird und ich weiss auch, dass ein Sprintschlitten keine 50 Kilo wiegt.
Ich sehe es so: Canicross ist Bewegung mit dem Hund, der vielleicht ein wenig zieht, aber es ist nicht zwingend erforderlich, dass er es tut.
Schlittenhundesport hingegen, da geht es schon darum, dass der Hund zieht.

In den kleinen Klassen hast du Überschneidungen, keine Frage. Aber ich würde dennoch eine Trennung sehen zwischen Canicross, Bikejöring und Schlittenhundesport. Die Wagenrennen sind in meinen AUgen nach wie vor Trainingsveranstaltungen, jedenfalls für die Gespannklassen. Canicross ist richtiger Wettbewerb, es gibt ja keine Hauptveranstaltung auf Schnee.
Schlittenhunderennen hingegen finden im Winter vor dem Schlitten oder der Pulka statt.

Canicross ist kein Zughundesport, da es nach meinem Wissensstand beim Canicross sogar verboten ist, dass der Hund zieht. Zumindest bei den "richtigen" Canicross Events. Was aber sein muss ist, dass der Hund stets vor dem Läufer ist.
mklick - 18.11.09 - 15:22
Titel:
Natürlich ist das Zughundesport, wer das nicht glaubt den lade ich gerne ein mit den zwei Hunden mit denen ich in Lauf 2006 gelaufen bin eine Runde zu drehen, spätestens am nächsten Tag, wenn er vor Muskelschmerzen nicht mehr auftsehen kann, wird er erkennen das es Zughundesport ist, garantiert!
Aber es gibt eben auch bei den Gespannfahrern einige die im Winter 40 km Distance fahren und 7 Stunden brauchen oder 5 km in 35 min. Das hat mit Zughundesport auch nicht sonderlich viel zu tun. Aber wer sich das antuen will soll es doch machen, solange er niemanden stört, was solls. Wenn einer in 6-7 Stunden Marathon läuft hat das mit Laufsport wohl auch nicht mehr viel gemein, dennoch freuen sich alle Veranstalter über diese Starter und die Starter sind stolz darauf es geschafft zu haben.
Warum können wir "kleine (Schlittenhunde) Wichte (Gruppe)" uns nicht einfach auch freuen über Starter die Geld bringen und das Starterfeld vergößern und niemanden stören?
Pantau - 18.11.09 - 15:27
Titel:
Hallo Jet
ich denke das beim Canicross oder beim Bikejöring manche Hunde mehr ziehen als wenn ich 12 Hunde vorm Gespann habe. Ausnahmen bestimmen natürlich die Regel. Ein Hund vorm Rad zieht sagen wir mal ein 20kg Fahrrad und einen 80kg Fahrer, also 100kg. Welches 12er Gespann zieht 1200kg? Deine Theorie bedeutet dementsprechend das offene Teams kaum noch zugarbeit leisten.
Jet - 18.11.09 - 15:28
Titel:
Von mir aus kann auch jemand 40 km in 7 Stunden fahren. Ich möcht die Leut auch nicht ausschliessen, aber wenn jemand bei einem Schlittenhunderennen startet, dann sollte er die Regeln kennen und einhalten.
Jet - 18.11.09 - 15:32
Titel:
Pantau hat folgendes geschrieben::
Hallo Jet
ich denke das beim Canicross oder beim Bikejöring manche Hunde mehr ziehen als wenn ich 12 Hunde vorm Gespann habe. Ausnahmen bestimmen natürlich die Regel. Ein Hund vorm Rad zieht sagen wir mal ein 20kg Fahrrad und einen 80kg Fahrer, also 100kg. Welches 12er Gespann zieht 1200kg? Deine Theorie bedeutet dementsprechend das offene Teams kaum noch zugarbeit leisten.


Die meisten Bikejörer treten doch mit und nicht zu wenig, wie ich schon selbst gesehen habe. Was also zieht der Hund? Nichts oder nicht viel.
Starlight - 18.11.09 - 15:44
Titel:
Hi Jet,

viele wissen wie ich begonnen habe. Meine Hunde liefen, weil ich es von ihnen verlangt habe. Von Desire to go - NICHTS.
OK sie liefen vorne weg und ich schob unter anderem in Todtmoos die 8km den Schlitten.
Aber mit der Zeit wurden sie besser und auch meine jetzigen Hunde sind keine Zughunde im klassischen Sinn.
Wenn ich nicht hätte lernen können / dürfen , wäre ich bestimmt nicht mehr dabei.

Wie sieht es eigentlich aus, wir trainieren um an Schneerennen teil zu nehmen. Die Wagenrennen sind für viele Trainingsläufe unter Rennbedingungen. Im Schnee siehst du die Starter die Ihren Hund ziehen müssen nicht mehr.

Star
Pantau - 18.11.09 - 15:52
Titel:
Jet wie definierst du Zughundesport?
Ein 4er Hundteam zieht 40 kg Wagen + 80 kg Musher=120 Kg. Das bedeutet 30 kg pro Hund.
Ein 12er Hundteam zieht 100 kg Wagen + 80 kg Musher=180 kg. Das heist jeder Hund zieht nur 15 kg also nur die hälfte eines 4 Hundeteams. Sind die großen Teams deshalb keine oder schlechtere Zughunde?
Starlight - 18.11.09 - 15:55
Titel:
2 Hunde am Roller ziehen ~ 90kg -> 45kg pro Hund
Pantau - 18.11.09 - 15:58
Titel:
Hallo Starlight
Der Roller hat nur halbsoviele Räder, also mußt du die 45kg durch zwei teilen und somit zieht dann jeder Hund nur 22,5 kg. Very Happy
-kleiner Scherz- Wink
Pueppy - 18.11.09 - 15:58
Titel:
....dann leistet ein einzelner Hund am Bike also die meiste Arbeit (oder wahlweise eben auch am Roller) ?!?!?!!?
Leo - 18.11.09 - 16:03
Titel:
Ich sehe da auch einen Unterschied zwischen Canicross und Schlittenhundesport.
Die Kategorien Laufen und Bikejoering bei Wagenrennen entsprechen doch den Kategorien Pulka/Skijoering auf Schneerennen.

Bei Wagenrennen sieht man auch im Gros nur Schlittenhunde in Cross/Bike, bei Canicrossveranstaltungen vom Jack-Russel bis zum Golden Retriever alles.

Ganz ehrlich: ich bin froh auf Wagenrennen andere Musher und nicht jede Menge Hundesportler zu treffen, die sonst Agility oder sonstwas machen.
Ich glaube auch dass diese zwei Lager nicht zueinanderpassen.

Wir haben doch eine kleine Szene, aber die hat sich in den letzten 30 Jahren ja auch weiterentwickelt. Wie brachten alle frueher ihre Hunde an den Start und wie sieht das heute aus? Wie hat man frueher gefuettert, wie heute?

Diese Professionalitaet nun aufweichen und alle bunt durcheinander laufenlassen? Find ich nicht gut. Gaesteklasse absolut ok.

Und es hat auch was mit Sicherheit zu tun. Bei einem Musher der in einem Verein Mitglied ist, gehe ich schon davon aus dass er Ahnung vom Mushen hat (da sind wir wieder beim Better Mushing). Bei einem No-Name-Starter in der Gaesteklasse - weiss ich da, wie sein Hund drauf ist? Ob der alles frisst oder die nachfolgenden Klassen blockiert und ausbremst?

Auch fuer die Zuschauer ist doch die Trennung Schlittenhund - Gasthund nicht so irritierend.

In Ingolstadt ist das schnellste Team (8H) 8:06 gefahren, der schnellste Biker (1H) 8:09!

Und dann stoert es mich ganz persoenlich wenn ein Hund nebenherrennt. Das soll Hundesport sein, kein Sport mit Hund!
Leo - 18.11.09 - 16:05
Titel:
Zughundesport ist fuer mich: der Hund will ziehen. Er hat Lust er haengt sich rein. Ob der nun vorm Rad rennt oder vorm schweren ATV ist doch wurst.
Starlight - 18.11.09 - 16:15
Titel:
Pueppy hat folgendes geschrieben::
....dann leistet ein einzelner Hund am Bike also die meiste Arbeit (oder wahlweise eben auch am Roller) ?!?!?!!?


Beim Roller wie auch mit dem Wagne hilft der Musher durch pedalen mit, in der Regel ist er da nicht schneller als sein Hund.
Beim Rad (MTB) wird durch die Übersetzung ein viel höheres Tempo erreicht, die Hunde rennen oft ohne Zug vorm Rad her.

Das ist ja auch der Unterschied zwischen CaniCross und Schlittenhundesport. Der Anteil, den der Sportler macht wird von Hund zu Hund weniger.
thom - 18.11.09 - 16:30
Titel:
Jet hat folgendes geschrieben::
Ich bin der Meinung, dass Canicross und Schlittenhundesport nicht zwingend zusammengehören.

Wenn ich auf ein Schlittenhunderennen fahre , dann gehe ich nicht zum Canicross. Was im Canicross ok ist muss für Schlittenhundesport nicht zwingend gelten. Ich weiss, dass es Betrebungen gibt, das zusammenzufassen, aber das ist in meinen Augen kontraproduktiv. Und nur weil man es oft sieht, wird es dadurch richtiger?

Wir machen Zughundesport. Wenn der Hund nicht zieht, sehe ich da einen berechtigten Anlass zum Eingreifen. Auch im Sinne des Tierschutzes. Weisst du denn, was nicht schon alles unternommen wurde um den Hund zum Ziehen zu bewegen? Aus Unwissenheit passieren die seltsamsten Dinge.

Unter Schrittmacherdienste ist mit Sicherheit nicht ein vorausfahrendes Team gemeint.

Wenn ein Canicrosser oder Bikejörer auf einem Schlittenhunderennen antritt gelten für ihn die Rennregeln für Schlittenhunde. Oder?


Hallo!

Ich möchte Dich darauf aufmerksam machen, dass bei Canicross und Bikejoering der Hund immer vor dem Läufer oder Biker sein muß!
Zitat:
Auszug CBA-Rennreglement: ..... Wie beim Canicross muss sich der Hund vor dem Fahrrad befinden.
Der Teilnehmer wird angehalten, seinen Hund zu respektieren. Er verlangsamt die Fahrt, falls der Hund das Tempo nicht mehr laufen kann. Das heißt er passt das Tempo seinem Hund an.
..... Bei Richtungswechseln, Unkonzentriertheit oder besonderen Verhältnissen, wie heikle Passagen (Brücken, Wasserstellen, Straßenüberquerungen, usw.) kann der Teilnehmer seinen Hund an der Leine ziehen, dies aber nur so lange wie nötig, bis der Hund das Objekt um- oder überwunden hat. Dies gilt auch um den Hund den richtigen Weg zu zeigen. Dieses Vorgehen darf nur über eine sehr kurze Distanz angewendet werden. Die Streckenposten können ein solches Vorgehen dann verbieten, wenn nichts darauf hinweist, dass eine solche Handlung gerechtfertigt ist.
Die Streckenposten sind verpflichtet, nicht nachvollziehbare Handlungen der Rennleitung zu melden. Diese wird dann einen Entscheid fällen.
Es ist verboten, den Hund in irgendeiner Weise von außen zu unterstützen, sei es durch paralleles Mitgehen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder irgendeiner andern Art und Weise.
Ein Teilnehmer, welcher in irgendeiner Art und Weise Hilfe von außen beansprucht, wird disqualifiziert. Beispiele:
• Ein Teilnehmer startet und wartet auf der Strecke den Nachfolgenden ab um ihm zu helfen.
• Ein später gestarteter Teilnehmer, der den vor ihm gestarteten Teilnehmern Hilfe leistet, außer, dass diese Hilfeleistung aus einer medizinischen Notwendigkeit resultiert.
• Eine Person auf dem Fahrrad oder zu Fuß, die schon vor dem Teilnehmer auf die Strecke geht um seine Leistung zu verbessern.
• Zurufe sind nur dann erlaubt, wenn die Person vor Ort bleibt und sie sich nicht im Zielgelände befindet. Diese Regelung gilt für alle Kategorien.
.....


Ich bin der Meinung, bei uns ist alles viel genauer geregelt bzw. beschrieben als im Schlittenhundesport!

Hier noch ein Unterschied zwischen ECF-Verbänden und dem DSSV (jetzt VDSV, oder?): im DSSV-Rennreglement steht, dass das große Kettenblatt nicht verwendet werden darf (entweder ganz weg oder mit Klebeband abgeklebt!). Wie oben schon erwähnt ist Schlittenhundesport Zughundesport! Bikejoering (nach ECF) ist aber Teamsport - 1 Mensch + 1 Hund, alle beide (auch der Biker), müssen aktiv sein. Nur passiv am Rad oben sitzen und den Hund alleine arbeiten lassen ist ein Disqualifikationsgrund!


Gruß in den Norden
thom
thom - 18.11.09 - 16:41
Titel:
Leo hat folgendes geschrieben::
.........In Ingolstadt ist das schnellste Team (8H) 8:06 gefahren, der schnellste Biker (1H) 8:09!

Und dann stoert es mich ganz persoenlich wenn ein Hund nebenherrennt. Das soll Hundesport sein, kein Sport mit Hund!


Hallo!

Also eines bin ich mir sicher! Der Hund des Bikejoeres mit 8:09 auf die ca. 4,5km ist sicher nicht neben dem Rad hergelaufen! Twisted Evil

Du solltest mal bei einer ECF-EM zuschauen damit Du weißt von was Du überhaupt sprichst!
Hier wird wirklich Sport auf sehr hohen Niveau betrieben! In Völklingen war die Canicross-Siegerzeit auf die 5,3km 14:30!!!!!
Das hat mit Schlittenhundesport nichts zu tun. Da muß ich Dir recht geben Twisted Evil

Gruß
thom
Leo - 18.11.09 - 16:54
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Leo hat folgendes geschrieben::
.........In Ingolstadt ist das schnellste Team (8H) 8:06 gefahren, der schnellste Biker (1H) 8:09!

Und dann stoert es mich ganz persoenlich wenn ein Hund nebenherrennt. Das soll Hundesport sein, kein Sport mit Hund!


Hallo!

Also eines bin ich mir sicher! Der Hund des Bikejoeres mit 8:09 auf die ca. 4,5km ist sicher nicht neben dem Rad hergelaufen! Twisted Evil

Du solltest mal bei einer ECF-EM zuschauen damit Du weißt von was Du überhaupt sprichst!
Hier wird wirklich Sport auf sehr hohen Niveau betrieben! In Völklingen war die Canicross-Siegerzeit auf die 5,3km 14:30!!!!!
Das hat mit Schlittenhundesport nichts zu tun. Da muß ich Dir recht geben Twisted Evil

Gruß
thom


Ähm, meinst du mich Question

Ich weiss, dass der Hund mit der 8:09 Zeit vorneweg lief, und wie! Ich habs gesehen. Und ich hab nie das Gegenteil behauptet.

Mit Schlittenhundesport hat das nebenher-rennen nix zu tun. Du verstehst mich sonst aber schon, oder?
Leo - 18.11.09 - 17:05
Titel:
Zitat:

Ich bin der Meinung, bei uns ist alles viel genauer geregelt bzw. beschrieben als im Schlittenhundesport!

Hier noch ein Unterschied zwischen ECF-Verbänden und dem DSSV (jetzt VDSV, oder?): im DSSV-Rennreglement steht, dass das große Kettenblatt nicht verwendet werden darf (entweder ganz weg oder mit Klebeband abgeklebt!). Wie oben schon erwähnt ist Schlittenhundesport Zughundesport! Bikejoering (nach ECF) ist aber Teamsport - 1 Mensch + 1 Hund, alle beide (auch der Biker), müssen aktiv sein. Nur passiv am Rad oben sitzen und den Hund alleine arbeiten lassen ist ein Disqualifikationsgrund!


Hm. Also im Schlittenhundesport werden selten Hunde an der Leine gezogen, um die Richtung zu wechseln oder ein Hindernis zu ueberwinden. Die werden per Zuruf gelenkt.

Und den Hund alleine "arbeiten" lassen am Rad finde ich nicht schlimm. Eigentlich hat er da recht wenig zu tun. Um ehrlich zu sein, wenn ich mit Hund Fahrrad fahre (nicht auf Rennen), trete ich nie. Ich bremse nur Cool
Schlittenhundesport = Hund macht Sport, Musher hilft mit.
Canicross/Bikejoering = Mensch macht Sport, Hund hilft mit

Grob gesagt, sehe ich das so.
R.R - 18.11.09 - 17:16
Titel:
Moin, Moin, ich bin erstaunt, wieviele sich über fremde Sachen hier aufregen.

Es ist doch nicht so, dass nur ein danebenlaufender Hund kein Sport im Sinne von Hundesport darstellt.

Wie sieht es denn aus, mit den langsamen Gespannen. Meint ihr denn, wenn ein Malamuten Gespann( nur zum Beispiel), 5 kmh Durchschnittsgeschwindigeit fährt, das sieht besser aus? Sportlicher?

Ich glaube nicht. Also erst verwarnen, nächste mal raus damit.
Diese Protzedur brauchen wir nur lange genug machen, dann fahren die 5 Schnellsten unter sich.

Leute, wir betreiben Breitensport in einer Randsportart. Hallo!!!!!

Ich freue mich über jeden Neueinsteiger, deshalb habe ich letztes Jahr die Gästeklasse für private Interessierte eingeführt.
Nicht des Geldes wegen, wie die ganz schlauen hier meinen.
Im Gegenteil, diese Personen zahlen nur knapp die Hälfte des Startgeldes.
Und was höre ich??? Ja die haben ja Vorteile, die zahlen ja nichts.

Wenn einige nicht so kurzsichtig wären, würden sie erkennen, dass das die Mitglieder und damit die Zahler der Zukunft sind.

Jet und Leo, auf welchem hohen Ross sitzt ihr eigentlich??

gruß R.R
Leo - 18.11.09 - 17:27
Titel:
Hohes Ross?

Denke ich nicht.
Happydog und Gaesteklassen gibt es fuer Einsteiger verschiedentlich schon mehrere Jahre lang. Erfahrung: die Leute sieht man eigentlich nicht wieder. Zumindest nicht auf anderen Schlittenhundesportveranstaltungen als die vor ihrer Haustuer.

Aber egal. Ich sag ja: Gaesteklasse:ja
Zusammen mit den Mushern: eher nicht
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Also, Happydog für Einsteiger??? Question

Gruß R.R
Pantau - 18.11.09 - 17:33
Titel:
@Leo
Als Veranstalter muß ich dir leider sagen das mir dann die sogenannten Gäste lieber sind als du es mir wärst. Aus einigen Gästen sind Vereinsmitglieder geworden die auch aktiv sind. Bist du aktiv? Wer beurteilt was aktiv ist?
DarkDog - 18.11.09 - 18:54
Titel:
Very Happy Hohes Ross,grins, jet und Leo, Waldi, sattelt auch auf Very Happy bin entzückt was die alles wissen und behaupten, und dann noch der böse Ton vom Dark Dog ohje,ohje.........hochinteressant ! wisst ihr, Tips geb ich gerne ,und helf auch gerne, anpissen lass ich mich eben nicht, soviel´zu meiner verteidigung Very Happy was seid ihe eigentlich, anstandsdamen oder Bewährungshelfer Very Happy ,iss ja gut, weint nicht gleich -------sorry Thema verfehlt! @ Leo ein guter Sportler ist eins mit seinem Hund(en) und unterstützt wo er kann,sollte er zumindest, -----wenn das Hundchen noch nicht richtig läuft, brauchrt es eben noch Zeit und Km, oder ,oder oder............................... Gruss DD
thom - 18.11.09 - 19:20
Titel:
Hallo!

Wer von Euch Experten fährt eigentlich in der Kategorie Bikejoering? Twisted Evil
Keiner?

Gruß
thom

PS: Was ich nie verstehen werde ist die Präpotenz und Überheblichkeit einiger Zeitgenossen!
Pantau - 18.11.09 - 19:54
Titel:
Ich fahre kein Bikejoering, bin zu faul. Aber ich rede auch nicht schlecht darüber. Aus Sicht eines Veranstalters sind Canicrosser und Bikejoerer die besten Teilnehmer, denn viele von denen steigen auch in Hotels ab und das wiederum erhöt die Akzeptanz in der Bevölkerung der Rennorte. Bei der WM in Rastede waren alle Hotels in der Umgebung ausgebucht.
Starlight - 18.11.09 - 19:59
Titel:
Hi Thom,

ich fahre auch mal Bike, aber bei mehreren Hunden bevorzuge ich den Wagen oder Roller.
Es gibt halt im CC genau wie im Schlittenhundesport Teilnehmer die es fast professionell und die, die es zum Spaß machen.

Aber das geht am Thema: Schrittmacher Dienste vorbei.

Bitte wieder zum Thema zurück kommen. Oder ein neues Thema eröffen. Exclamation Exclamation Exclamation
Flipui - 18.11.09 - 20:48
Titel:
Also wenn ich mich hier so durchlese... dann kommt mir nur eins in den Sinn: Leute, habt's ihr keine Hunde zu trainieren das ihr stundenlang auf der Tastatur rumhackt?

Im Canicross, Bikejöring ist es erlaubt den Hund auf Schulterhöhe zu führen. Nachziehen geht gar nicht und wir mit Disqualifikation geahndet. Aber jeder der mit seinem Hund neu anfängt, muss die Möglichkeit haben seinen Hund an Rennen mitlaufen zu lassen. Wie soll er's denn sonst lernen? Ein Rennen ist für einen Hund eine ganz neue Situation. Zuschauer, Lautsprecher, fremde Hunde... und er ganz allein mit seinem Herrchen. Da geht selbst ein gut antrainierter Junghund gerne mal neben dem Hundeführer her.

Neueinsteiger sind zumindest bei uns jederzeit willkommen und wir helfen auch gerne mit Rat und Tat. Jeder Anfang ist schwierig, aber wenn ich lese was da einige so von sich geben, dann ist das schon fast der Anfang vom Ende !
thom - 19.11.09 - 07:05
Titel:
Flipui hat folgendes geschrieben::
Also wenn ich mich hier so durchlese... dann kommt mir nur eins in den Sinn: Leute, habt's ihr keine Hunde zu trainieren das ihr stundenlang auf der Tastatur rumhackt?

Im Canicross, Bikejöring ist es erlaubt den Hund auf Schulterhöhe zu führen. Nachziehen geht gar nicht und wir mit Disqualifikation geahndet. Aber jeder der mit seinem Hund neu anfängt, muss die Möglichkeit haben seinen Hund an Rennen mitlaufen zu lassen. Wie soll er's denn sonst lernen? Ein Rennen ist für einen Hund eine ganz neue Situation. Zuschauer, Lautsprecher, fremde Hunde... und er ganz allein mit seinem Herrchen. Da geht selbst ein gut antrainierter Junghund gerne mal neben dem Hundeführer her.

Neueinsteiger sind zumindest bei uns jederzeit willkommen und wir helfen auch gerne mit Rat und Tat. Jeder Anfang ist schwierig, aber wenn ich lese was da einige so von sich geben, dann ist das schon fast der Anfang vom Ende !


Hallo Flip!

Vielen Dank für Dein Posting!
Bin mir leider sicher, dass es genauso wenig bringt wie meine Postings zuvor.
Einigen der Schreiberlinge geht es anscheinend nur darum die Canicrossszene schlecht zu machen und ihre eigene "Professionalität" hervorzuheben.
Du hast ja sicher gelesen, Leute mit Retrievern etc. sollen Agility machen und Ihre Bestien nicht am Trail auf die achso lieben Schlittenhunde loslassen! Bei solchen Meldungen kommt mir das Kotzen!

Liebe Grüße in die Schweiz
thom
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Hallo thom, also eine Tendenz, dass Biköring- oder Rollerfahren schlecht zu reden, lese ich nicht heraus.

Die Diskusion bezog sich lediglich darauf, dass Hunde nicht nebenher laufen dürften.

Nun, du hast doch schon viele Rennen in der Szene gefahren, sag doch mal, kommt es in euren Klassen nicht vor?
Und wenn, werden diese Fahrer gleich bestraft??
Und wann greift für dich der Tierschutz? Schon beim lockeren Nebenherlaufen? Und wie mach ihr es, wenn neue Leute zu euch stossen?

Gruß R.R
Jochen - 19.11.09 - 07:49
Titel:
Zitat:
Im Canicross, Bikejöring ist es erlaubt den Hund auf Schulterhöhe zu führen.


Hallo Flipui,

danke für diesen Post! Man sollte immer offen für neues sein, daher meine Frage, wo kann ich das nachlesen!
Kennst ja die deutsche Mentalität, wenn man´s nicht schwarz auf weiß hat.....

Vorab schon mal danke für den Hinweis
Jet - 19.11.09 - 07:59
Titel:
Pantau hat folgendes geschrieben::
Jet wie definierst du Zughundesport?
Ein 4er Hundteam zieht 40 kg Wagen + 80 kg Musher=120 Kg. Das bedeutet 30 kg pro Hund.
Ein 12er Hundteam zieht 100 kg Wagen + 80 kg Musher=180 kg. Das heist jeder Hund zieht nur 15 kg also nur die hälfte eines 4 Hundeteams. Sind die großen Teams deshalb keine oder schlechtere Zughunde?


Zughundesport definiere ich nicht anhand der Masse was weggezogen wird, denn dann bin ich beim Weightpulling und das ist ein anderer Sport.

Ich sehe einen Unterschied darin ob mein Sport den Fokus hat, dass ich mit meinem Hund zusammen etwas mache wobei der Hund auch zieht oder ob ich einen Sport mache, in dem es in seiner eigentlichen Form darum geht, dass der Hund wirklich zieht.

Starlight, dass du mit deinen ersten Hunden mehr geschoben hast als gefahren bist, ist nicht im Sinne des Erfinders. Bei dir war es so, aber normalerweise läuft es auf einem Rennen doch anders?

Schlittenhundesport findet (für mich) in der Hauptsache auf Schnee statt. Die Wageneinheiten sind Vorbereitung - ob man es Wagenmeisterschaft nennt oder Rennen.
Ich möchte dabei weder die Canicrosser noch die Bikejörer als weniger gute Sportler darstellen. Ganz im Gegenteil. Da gibt es richtige Cracks, fantastischer Sport.
Aber daneben gibt es eben auch die, die mit ihrem Hund spazierenfahren und die sind in einer Gästeklasse oder eben mit einer richtigen Einweisung besser dran.
Jet - 19.11.09 - 08:07
Titel:
R.R hat folgendes geschrieben::
Moin, Moin, ich bin erstaunt, wieviele sich über fremde Sachen hier aufregen.

Es ist doch nicht so, dass nur ein danebenlaufender Hund kein Sport im Sinne von Hundesport darstellt.

Wie sieht es denn aus, mit den langsamen Gespannen. Meint ihr denn, wenn ein Malamuten Gespann( nur zum Beispiel), 5 kmh Durchschnittsgeschwindigeit fährt, das sieht besser aus? Sportlicher?


Wie war das mit dem hohen Ross doch gleich?
Malamuten fahren auf Meisterschaften in einer eigenen Klasse möchte ich meinen.


R.R hat folgendes geschrieben::

Ich glaube nicht. Also erst verwarnen, nächste mal raus damit.
Diese Protzedur brauchen wir nur lange genug machen, dann fahren die 5 Schnellsten unter sich.


Fällt einem tatsächlich ein Zacken aus der Krone wenn man Anfänger darauf hinweist, dass der Hund vorneweg laufen soll?
Ist es zu viel verlangt, dass wenn man an einer Veranstaltung teilnimmt, sich vorher mit den Regeln beschäftigt?
Wenn das so ist, dann Waldiradeln ohne Regeln, just for fun.
Weiter vorne beschweren sich einige über die langsamen Gespanne und Waldiradler bei der Meisterschaft in Ingolstadt und ein Thema weiter sitzt man auf dem hohen Ross, wenn man sagt, Sportler und Spazierfahrer trennen.


R.R hat folgendes geschrieben::

Leute, wir betreiben Breitensport in einer Randsportart. Hallo!!!!!

Ich freue mich über jeden Neueinsteiger, deshalb habe ich letztes Jahr die Gästeklasse für private Interessierte eingeführt.
Nicht des Geldes wegen, wie die ganz schlauen hier meinen.
Im Gegenteil, diese Personen zahlen nur knapp die Hälfte des Startgeldes.
Und was höre ich??? Ja die haben ja Vorteile, die zahlen ja nichts.

Wenn einige nicht so kurzsichtig wären, würden sie erkennen, dass das die Mitglieder und damit die Zahler der Zukunft sind.

Jet und Leo, auf welchem hohen Ross sitzt ihr eigentlich??

gruß R.R


Rudi, mir ist das im Grunde völlig egal. Ich fahre in Deutschland keine Rennen.
Jet - 19.11.09 - 08:12
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::

Vielen Dank für Dein Posting!
Bin mir leider sicher, dass es genauso wenig bringt wie meine Postings zuvor.
Einigen der Schreiberlinge geht es anscheinend nur darum die Canicrossszene schlecht zu machen und ihre eigene "Professionalität" hervorzuheben.
Du hast ja sicher gelesen, Leute mit Retrievern etc. sollen Agility machen und Ihre Bestien nicht am Trail auf die achso lieben Schlittenhunde loslassen! Bei solchen Meldungen kommt mir das Kotzen!

Liebe Grüße in die Schweiz
thom


Thom, ich habe kein Interesse daran, die Canicross-Szene schlecht zu machen. Ich teile die Meinung von Flip, dass man die Sache mit den Rennen lernen muss, was man nur in der Form von learning by doing machen kann. Vielleicht drücke ich mich falsch aus, ich möcht nicht die Anfänger von den Rennen haben, ich hätte gerne, dass die nicht so allein gelassen werden und auch mal erklärt bekommen, was richtig ist und was nicht.

Das mit dem Retriever und Agility ist ein Schmarrn.
R.R - 19.11.09 - 08:32
Titel:
Moin, Moin,

Es ist doch richtig, das Anfänger lernen müssen.

Aber wo sollen sie es denn, wenn nicht auf Wagenrennen?

Und wer lernt darf bekannter massen Fehler machen.

Dies unter Beobachtung und evtuell fachkundiger Beratung zu tun , ist doch allemal besser, als vor sich hin zu probieren.

Gruß R.R
Jet - 19.11.09 - 08:36
Titel:
Starlight hat folgendes geschrieben::
Jet hat folgendes geschrieben::
Das mit dem Retriever und Agility ist ein Schmarrn.


Na ja was ich mir schon so einiges anhören musste.


Nun, Schlittenhundesport ist halt in erster Linie Schlittenhundesport. Zu einer Zeit wo die Reinrassigkeit von FCI Sibiriern bis aufs Blut diskutiert wird, braucht man sich nicht wundern, dass man mit Schäferhunden erst recht schräg angeschaut wird.
Aber im Grund ist es Schmarrn, denn der DSSV sagte vor Jahren ganz klar, dass für ihn gilt, dass was einen Schlitten zieht ein Schlittenhund ist.
Deswegen ists halt Schmarrn.


Starlight hat folgendes geschrieben::

Ich habe begonnen mit Hunden, die gelernt hatten neben dem Rad zu laufen und nicht zu ziehen, diese dann umzustellen war echt schwer und hat eigentlich nie richtig funktioniert, sobald Zug auf die Leine kam blieben sie stehen. Meine Anfänge lagen bei 3km so um die 12 Minuten.
Wenn ich mir die Entwicklung der Zeiten / Geschwindigkeit der letzten 10 Jahre so betrachte, dann wurde das ganz um 30-50% schneller. Heute trifft man auf Sprintrennen keine Teams mehr die für die 8km - 40 Minuten und mehr brauchen.


So wie ich das sehe sinkt die Zahl derer, die sich erst einen Husky angeschafft haben und dann über den Sport nachdenken. Viele Einsteiger, so mein Eindruck, haben bereits Hunde, die es können. Weil sie sich vorher informiert haben. Wir sprechen ja eigentlich von denen, die erst einen Hund hatten und dann überlegen, mei das könnt ich ja auch.
Die haben es schwer, erfolgreich dabei zu sein.

Nachwuchs muss man aber auch werben. Ich sehe da bei den Vereinen eher, dass mit dem Mushernachwuchs gerechnet wird als darüber nachgedacht wird, wie man Neumitglieder erreicht.
Was spricht gegen Schnuppertage. Meet the Mushers oder was weiss ich.
R.R - 19.11.09 - 08:46
Titel:
War falsch eingefügt. Embarassed Embarassed

Hallo thom, also eine Tendenz, dass Biköring- oder Rollerfahren schlecht zu reden, lese ich nicht heraus.

Die Diskusion bezog sich lediglich darauf, dass Hunde nicht nebenher laufen dürften.

Nun, du hast doch schon viele Rennen in der Szene gefahren, sag doch mal, kommt es in euren Klassen nicht vor?
Und wenn, werden diese Fahrer gleich bestraft??
Und wann greift für dich der Tierschutz? Schon beim lockeren Nebenherlaufen? Und wie mach ihr es, wenn neue Leute zu euch stossen?

Gruß R.R
Jet - 19.11.09 - 09:05
Titel:
Was das nebenherlaufen angeht. Würde der Hund die volle Distanz mit durchhängender Leine nebenher laufen, ok. Ich versteh nicht, dass einem das Spass macht, aber gut.
Was ich aber schon gesehen habe war, dass der Hund angeschrien wurde, auch mal weitergezogen, dass es Verwicklungen mit der Leine gab, dass der Fahrer absteigen musste, weil der Hund erst fertigmakieren musste.
Ich stell mir dabei vor, was passiert wenn von hinten ein schneller Biker kommt, während ein solches Team quer auf dem Trail steht.

Ein Hund, der vorneweg läuft ist meist darauf konzentriert. Ein Hund der nebenher läuft hat alles mögliche andere im Kopf - er geht ja im Grunde spazieren. Also hat er auch eher Zeit sich auf einen Vorbeifahrenden zu konzentrieren mit den möglichen Schwierigkeiten die daraus entstehen können.
Leo - 19.11.09 - 09:13
Titel:
Pantau hat folgendes geschrieben::
@Leo
Als Veranstalter muß ich dir leider sagen das mir dann die sogenannten Gäste lieber sind als du es mir wärst. Aus einigen Gästen sind Vereinsmitglieder geworden die auch aktiv sind. Bist du aktiv? Wer beurteilt was aktiv ist?


Ja, sehr aktiv. Ich sagte schonmal: ich rede nur, wenn ich weiß, wovon.
thom - 19.11.09 - 09:18
Titel:
R.R hat folgendes geschrieben::
War falsch eingefügt. Embarassed Embarassed

Hallo thom, also eine Tendenz, dass Biköring- oder Rollerfahren schlecht zu reden, lese ich nicht heraus.

Die Diskusion bezog sich lediglich darauf, dass Hunde nicht nebenher laufen dürften.

Nun, du hast doch schon viele Rennen in der Szene gefahren, sag doch mal, kommt es in euren Klassen nicht vor?
Und wenn, werden diese Fahrer gleich bestraft??
Und wann greift für dich der Tierschutz? Schon beim lockeren Nebenherlaufen? Und wie mach ihr es, wenn neue Leute zu euch stossen?

Gruß R.R


Hallo Rudi!

Natürlich kommt es vor, dass sich Anfänger mal regelwidrig verhalten. Da wird dann von uns das Gespräch gesucht und die Leute über regelkonforme Vorgehensweisen informiert.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Anfänger gerne was sagen lassen.
Meiner Meinung nach sollte beim Bikejoering der Hund immer vor dem Bike sein:

Hier bei Tempo 36km/h. Ideal wäre natürlich wenn die Leine ganz leicht durchhängen würde, dazu reicht aber momentan meine Kondition nicht so ganz. Embarassed

Wir versuchen auch schon im Vorfeld die Leute so gut es nur geht über unseren Sport zu informieren. In unserem Fachmagazin CANICROSS-AKTUELL wird laufend über unsere Sportarten informiert (z.B. "was ist Canicross", "was ist Dogtrekking", "was ist Bikejoering" , "Wässern", "CBA-Rennreglement", "TschO der ARGE-TschO", etc.).
Es schreiben neben erfahrenen Canicrossern und Bikejoerern auch immer wieder erfahrene Schlittenhundesportler Artikel in unserem Magazin.

Schaut doch mal rein! Ihr findet vielleicht viele Antworten auf Eure Fragen! Very Happy

Gruß
thom
Leo - 19.11.09 - 09:25
Titel:
Zitat:

Hallo Flip!

Vielen Dank für Dein Posting!
Bin mir leider sicher, dass es genauso wenig bringt wie meine Postings zuvor.
Einigen der Schreiberlinge geht es anscheinend nur darum die Canicrossszene schlecht zu machen und ihre eigene "Professionalität" hervorzuheben.
Du hast ja sicher gelesen, Leute mit Retrievern etc. sollen Agility machen und Ihre Bestien nicht am Trail auf die achso lieben Schlittenhunde loslassen! Bei solchen Meldungen kommt mir das Kotzen!


Und mir kommt das Kotzen wenn Aussagen so verdreht und hingestellt werden, damit sich schoen darueber auslassen kann.

Canicross wollte keiner hier schlecht machen. Meine Meinung zu den Kategorien Bike und Cross auf Wagenrennen ist: Pendant zu Skijoering und Pulka im Winter.
Auf reinen Canicross Veranstaltungen dagegen Laufen und Fahren die Teilnehmer mit allen moeglichen Hunderassen. Dass beinahe jeder Hund laufen kann, ist mir auch klar. Aber manchen sollte man eben auch sagen, dass ihr Hund vielleicht lieber Agility macht oder Stoebert oder was weiss ich. Es muss ja auch erlaubt sein, einem Neuling zu sagen, dass sein Hund vielleicht lieber etwas anderes macht, als ihn zu ziehen.

So wie Jet bereits sagte: ich habe auch schon oft Teams gesehen, da tippelte der Hund mit hoher Rute und sehr interessiert an allem und jedem vor dem Rad her, markiert froehlich alles und freute sich seines Lebens. Ist ja schoen fuer den Hund, aber fuer mich hat der keinen "desire to go" - und das sollte doch einen Schlittenhund ausmachen. Wieso also soll man so einen Hund auf einem Schlittenhunderennen mit den anderen mitfahren lassen und dem Halter auch noch sagen: du, der muss aber vorne laufen!

Wieso kann ich diesem Halter nicht sagen: ich glaub, dein Hund mag nicht ziehen oder er weiss es nicht, dass das auch geht.

Und ich moechte die Thom aufm Trail sehen wenn der eine gute Zeit hinlegt und kurz vorm Ziel dieser Neuling quer aufm Trail steht, weil sein Hund einen Busch anpinkelt.
Leo - 19.11.09 - 09:29
Titel:
Zitat:
Ich sehe einen Unterschied darin ob mein Sport den Fokus hat, dass ich mit meinem Hund zusammen etwas mache wobei der Hund auch zieht oder ob ich einen Sport mache, in dem es in seiner eigentlichen Form darum geht, dass der Hund wirklich zieht.


Das meinte ich mit Schlittenhundesport = Hund macht Sport, Canicross = Mensch macht Sport.
Natuerlich nicht ausschließlich, aber die Gewichtung liegt eben beim Schlittenhundesport auf Hund, beim Canicross eher auf Mensch. Das sieht man ja schon daran, dass im Canicross nach Alter der Laufer usw unterschieden wird.


Zitat:
Schlittenhundesport findet (für mich) in der Hauptsache auf Schnee statt. Die Wageneinheiten sind Vorbereitung - ob man es Wagenmeisterschaft nennt oder Rennen
Ich möchte dabei weder die Canicrosser noch die Bikejörer als weniger gute Sportler darstellen. Ganz im Gegenteil. Da gibt es richtige Cracks, fantastischer Sport.
Aber daneben gibt es eben auch die, die mit ihrem Hund spazierenfahren und die sind in einer Gästeklasse oder eben mit einer richtigen Einweisung besser dran.


Da sind wir auch gleicher Meinung. Bike und Cross ist Skijoering und Pulka im Winter. Sagte ich auch bereits.
Leo - 19.11.09 - 09:31
Titel:
Leo hat folgendes geschrieben::
Hohes Ross?

Denke ich nicht.
Happydog und Gaesteklassen gibt es fuer Einsteiger verschiedentlich schon mehrere Jahre lang. Erfahrung: die Leute sieht man eigentlich nicht wieder. Zumindest nicht auf anderen Schlittenhundesportveranstaltungen als die vor ihrer Haustuer.

Aber egal. Ich sag ja: Gaesteklasse:ja
Zusammen mit den Mushern: eher nicht
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Also, Happydog für Einsteiger??? Question

Gruß R.R


Hallo Rudi,

jetzt hab ich dein Post fast ueberlesen.
Bei manchen heißt es Happydog, bei manchen Gaesteklasse. Bei manchen ist Happydog auch "alter Hund".
Liegt ja beim Veranstalter wie er es nennt.
Ich kann es ja auch Schnupperklasse oder Einsteiger nennen.

Gut ist halt: diese Kategorien koennte man aus den Rennregeln ausklammern und hat so die Diskussion um wo lauft der Hund vermieden.
Da kann man sagen: ist Gast, ist Neuling, da gelten die RR nicht.

Ist doch gut, oder?
Starlight - 19.11.09 - 09:36
Titel:
Zitat:
Auf reinen Canicross Veranstaltungen dagegen Laufen und Fahren die Teilnehmer mit allen moeglichen Hunderassen. Dass beinahe jeder Hund laufen kann, ist mir auch klar. Aber manchen sollte man eben auch sagen, dass ihr Hund vielleicht lieber Agility macht oder Stoebert oder was weiss ich. Es muss ja auch erlaubt sein, einem Neuling zu sagen, dass sein Hund vielleicht lieber etwas anderes macht, als ihn zu ziehen.


@Leo
Dann würde auch ich von Dir gesagt bekommen, mein Hund macht was anderes lieber. Da könntest du Recht haben Twisted Evil (Jeder der meine Hunde kennt, weis was ich damit meine)
thom - 19.11.09 - 09:39
Titel:
Leo hat folgendes geschrieben::
........Und ich moechte die Thom aufm Trail sehen wenn der eine gute Zeit hinlegt und kurz vorm Ziel dieser Neuling quer aufm Trail steht, weil sein Hund einen Busch anpinkelt.


Hallo Leo!

Passiert oft genug. Aber da hat man doch als alter Hase (Mesch+Hund) überhaupt kein Problem damit. Wenn der Biker den Hund nicht gleich zu sich nimmt dann weicht man halt aus. Das Kommando "links vorbei" oder "rechts vorbei" geben und wenn's nicht anders geht halt einen kurzen Abstecher in den Acker und schon ist man vorbei! Very Happy
Und das kostet vielleicht ein paar Sekunden. Ist doch egal, das holt man schon wieder auf.

Gruß
thom
Jet - 19.11.09 - 09:56
Titel:
Starlight hat folgendes geschrieben::


@Leo
Dann würde auch ich von Dir gesagt bekommen, mein Hund macht was anderes lieber. Da könntest du Recht haben Twisted Evil (Jeder der meine Hunde kennt, weis was ich damit meine)


Ist das eine Frage mit der du dich (ich frage das ernsthaft und meine es nicht offensiv) mal auseinander gesetzt hast?
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Schäferhund lieber was anderes machen würde, als Schlitten zu ziehen. Du sagst es auch selbst.
Warum hast du dich dazu entschlossen gerade mit diesen Hunden Schlittenhundesport zu machen?
Jet - 19.11.09 - 10:02
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::


Natürlich kommt es vor, dass sich Anfänger mal regelwidrig verhalten. Da wird dann von uns das Gespräch gesucht und die Leute über regelkonforme Vorgehensweisen informiert.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Anfänger gerne was sagen lassen.


Das meine ich doch Halte ich für wichtig dass es gemacht wird.

thom hat folgendes geschrieben::

Meiner Meinung nach sollte beim Bikejoering der Hund immer vor dem Bike sein:

Hier bei Tempo 36km/h. Ideal wäre natürlich wenn die Leine ganz leicht durchhängen würde, dazu reicht aber momentan meine Kondition nicht so ganz. Embarassed


Wenn du sagst, die Leine würde idealerweise ganz leicht durchhängen, folgere ich daraus, dass nicht erwünscht ist, dass der Hund zieht.
Weiter schreibst du, dass deine Kondition dafür nicht ausreicht.
Das würde für mich heissen: da wo der Menschensportler nicht ausreichend trainiert ist, leistet der Hund die meiste Arbeit und muss unter Umständen auch ziehen. Wenn das aber nicht der Idealfall ist, habe ich doch Recht, wenn ich sage Bikejöring ist kein Zughundesport?

Kannst du sagen, wie hoch dein Anteil an der Geschwindigkeit ist?


thom hat folgendes geschrieben::


Wir versuchen auch schon im Vorfeld die Leute so gut es nur geht über unseren Sport zu informieren. In unserem Fachmagazin CANICROSS-AKTUELL wird laufend über unsere Sportarten informiert (z.B. "was ist Canicross", "was ist Dogtrekking", "was ist Bikejoering" , "Wässern", "CBA-Rennreglement", "TschO der ARGE-TschO", etc.).
Es schreiben neben erfahrenen Canicrossern und Bikejoerern auch immer wieder erfahrene Schlittenhundesportler Artikel in unserem Magazin.

Schaut doch mal rein! Ihr findet vielleicht viele Antworten auf Eure Fragen! Very Happy

Gruß
thom


Thom, ich habe den Eindruck, dass der Canicross gut organisiert ist und dass den Veranstaltern sehr viel daran liegt, zu erklären und Werbung für den Sport zu machen. Ich sehe da sehr viel Professionalität.
sonnenschein - 19.11.09 - 10:38
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Leo hat folgendes geschrieben::
........Und ich moechte die Thom aufm Trail sehen wenn der eine gute Zeit hinlegt und kurz vorm Ziel dieser Neuling quer aufm Trail steht, weil sein Hund einen Busch anpinkelt.


Hallo Leo!

Passiert oft genug. Aber da hat man doch als alter Hase (Mesch+Hund) überhaupt kein Problem damit. Wenn der Biker den Hund nicht gleich zu sich nimmt dann weicht man halt aus. Das Kommando "links vorbei" oder "rechts vorbei" geben und wenn's nicht anders geht halt einen kurzen Abstecher in den Acker und schon ist man vorbei! Very Happy
Und das kostet vielleicht ein paar Sekunden. Ist doch egal, das holt man schon wieder auf.


Ich find das jetzt auch nicht so dramatisch. Das ist doch eigentlich im Training sogar Tagesgeschäft. Da passieren doch viel haarsträubendere Geschichten.
Da kann man doch in der Regel gut mir umgehen.

So sieht es bei uns aus:


Im Training bin ich, wie man sieht, sogar die meiste Zeit auf der Bremse.
Also zieht der Hund sehr wohl. Im Rennen tret ich auch mit, aber ich hätte ehrlich gesagt nicht den Hauch einer Chance, meinen Hund im Gelände zu überholen...

Und wisst ihr, wo ich angefangen bin? In der Gästeklasse. Und ich war heilfroh, dass ich mal ausprobieren konnte, wo wir so stehen.
Und ich war heilfroh, dass man mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat. Dass man mich nicht ausgegrenzt hat, dass niemand gesagt hat: " Du gehörst hier mit dem Rad nicht hin, das ist ein Wagenrennen."

Ich gebe euch insofern Recht, dass Aufkärung und Gespräche wichtig sind.
Dass viele Anfänger Fehler machen. Aber zu sagen die haben hier nix zu suchen, und wenn der Hund nicht gleich zu Beginn anständig vor dem Rad läuft soll er in Zukunft lieber Gassi gehen ist doch keine Lösung.

Immerhin machen die Leute, die an den Gästerennen teilnehmen was mit ihrem Hund und lassen den nicht den ganzen Tag auf dem Sofa liegen.
Ist doch gar nicht gesagt, dass der Hund nebenher läuft, weil er keinen Bock hat. Kann doch auch sein, dass er das früher mal so gelernt hatte.

Ich hatte Glück, ich hatte einen Hund bei dem ich es NICHT geschafft hatte, den neben dem Rad traben zu lassen. Und so nach einer Alternative gesucht habe.
Ich glaube, dass der Einstieg in den Sport zumindest bei den Nicht-Husky-Haltern ganz oft durch den lauffreudigen Hund zustande kommt.
Und nicht durch den Ehrgeiz des Halters, Musher zu werden.

Und da ist Ausgrenzung doch keine Lösung.
mklick - 19.11.09 - 10:41
Titel:
Machen wir es doch zukünftig so im "Zughundesport": Die Musher werden alle gefesselt und geknebelt auf dem Wagen oder Schlitten fixiert, zum Start gebracht und am Ziel wieder abgeholt und natürlich wird der "schwerste" Musher einer Klasse (inkl. Wagen) als Maßstab genommen und allen anderen wird dann ein Zusatzgewicht aufgebürdet. Die Läufer und Skifahrer müssen sich entweder in die Pulka setzen oder aber Skier mit "Widerhaken" tragen bzw. Gummistiefel voll Wasser, damit der Hund sie ziehen muß.

Hab ich noch was vergessen?

Ich werde wohl mal einen Antrag auf Regeländerung beim VDSV stellen, schließlich soll es es Sport für den Hund sein und nicht für den Menschen.

Vielleicht schaffen wir es noch, auch alle mit den gleichen (geklonten )Hunden zu fahren damit sich keiner einen Vorteil verschaffen kann durch Trainingsfleiß, Sportlichkeit oder anderer Vorteilsnahme.
thom - 19.11.09 - 10:57
Titel:
Hallo Jet!

Es sollte so sein, dass Mensch und Hund sich die Arbeit 50/50 aufteilen. Darum meinte ich, dass die Leine leicht durchhängen sollte. Wenn der Hund schnell läuft und ich ihn mit 100% unterstütze dann ist es für beide Leistungssport und nicht nur für den Hund.
Im Canicross- und Bikejoeringsport finden sich viele ehemalige Lauf- und Radamateure, sogar Olympateilnehmer und Weltmeister (z.B. 10.000m-WM). Diese Leute gehen natürlich mit einen ganz anderen Ergeiz und mit großer Trainingserfahrung in diesen Sport. In der Regel sind diese Sportler stehts bemüht selbst mit einer guten Form an den Start zu gehen.
Wenn man zu langsam ist, ist nicht der Hund schuld sondern man muß sich selbst an der Nase nehmen da man den Hund nicht ausreichend unterstützt hat!
Die Trails sollten auch so sein, dass zu hohe Durschnittsgeschwindigkeiten NICHT erreicht werden! Er sollte für den Biker technisch anspruchsvoll sein und vom Biker auch einiges an Kondition fordern! Strecken wie z.B. in Lauf sind viel zu schnell und technisch eher anspruchslos (kenne die Strecke vom Rennen 2005 - mein + Odins Schnitt damals über 32km/h).
Ich meine man sollte die Strecken interessanter gestalten, mehr auf Gras und viel bergauf / bergab, viele Richtungswechsel etc.

Gruß
thom
thom - 19.11.09 - 11:04
Titel:
mklick hat folgendes geschrieben::
....... natürlich wird der "schwerste" Musher einer Klasse (inkl. Wagen) als Maßstab genommen und allen anderen wird dann ein Zusatzgewicht aufgebürdet........


Hallo,

ich bin auch für die Einführung von Gewichtsklassen! Twisted Evil
Da hätte ich dann einen großen Vorteil! Very Happy

Gruß
thom
Starlight - 19.11.09 - 11:11
Titel:
Jet hat folgendes geschrieben::

Ist das eine Frage mit der du dich (ich frage das ernsthaft und meine es nicht offensiv) mal auseinander gesetzt hast?
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Schäferhund lieber was anderes machen würde, als Schlitten zu ziehen. Du sagst es auch selbst.
Warum hast du dich dazu entschlossen gerade mit diesen Hunden Schlittenhundesport zu machen?


Ja damit habe ich mich sogar schon oft auseinander gesetzt. Und ich bin zum Entschluss gekommen, dass es für meine Hunde und mich das Beste ist. Sie werden aber auch ganz "normal" auf dem Hundplatz geführt.

Und Sie laufen auch nicht neben dem Rad, Roller, Kart.



Und Schrittmacher brauche ich auch keinen, höchstens bezeichnest das ansprechen der Hunde als Schrittmachen, Womit wir beim Posting von Michael wären. Very Happy

Star
Jet - 19.11.09 - 11:34
Titel:
mklick hat folgendes geschrieben::
Machen wir es doch zukünftig so im "Zughundesport": Die Musher werden alle gefesselt und geknebelt auf dem Wagen oder Schlitten fixiert, zum Start gebracht und am Ziel wieder abgeholt und natürlich wird der "schwerste" Musher einer Klasse (inkl. Wagen) als Maßstab genommen und allen anderen wird dann ein Zusatzgewicht aufgebürdet. Die Läufer und Skifahrer müssen sich entweder in die Pulka setzen oder aber Skier mit "Widerhaken" tragen bzw. Gummistiefel voll Wasser, damit der Hund sie ziehen muß.

Hab ich noch was vergessen?

Ich werde wohl mal einen Antrag auf Regeländerung beim VDSV stellen, schließlich soll es es Sport für den Hund sein und nicht für den Menschen.

Vielleicht schaffen wir es noch, auch alle mit den gleichen (geklonten )Hunden zu fahren damit sich keiner einen Vorteil verschaffen kann durch Trainingsfleiß, Sportlichkeit oder anderer Vorteilsnahme.


Meinst, dass uns Zynismus einen Meter weiterbringt?

Gab es nicht vor Jahren eine große Diskussion zum Thema Pulkagewichte? Auch bei Rennen, wo es um die Zuladung ging, gab und gibt es Diskussionen. Bei den Trainingswagen geht es um Mindestgewichte.
Es soll sogar Musher geben, die auf 500er Rennen gehen ohne die Mindestausrüstung, da wird auch immer und immer wieder gestritten.

Es sollte doch möglich sein, den Sachverhalt Bikejöring auf Schwachstellen und Fehler zu untersuchen ohne dass alles gleich die Nerven verliert und sich angegriffen fühlt.

PS: Sollte die Regel mit dem Fesseln und Knebeln mal realisiert werden, haben einige Musher ein echtes Problem. Soviel zum Thema Zynismus.
thom - 19.11.09 - 11:37
Titel:
Hallo Star!

Du bist mit Deinen Schäferhunden nicht alleine:



Ein Freund von mir fährt ein reines Groeni-Team Very Happy

lG
thom
Jet - 19.11.09 - 11:39
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Hallo Jet!

Es sollte so sein, dass Mensch und Hund sich die Arbeit 50/50 aufteilen. Darum meinte ich, dass die Leine leicht durchhängen sollte. Wenn der Hund schnell läuft und ich ihn mit 100% unterstütze dann ist es für beide Leistungssport und nicht nur für den Hund.
Im Canicross- und Bikejoeringsport finden sich viele ehemalige Lauf- und Radamateure, sogar Olympateilnehmer und Weltmeister (z.B. 10.000m-WM). Diese Leute gehen natürlich mit einen ganz anderen Ergeiz und mit großer Trainingserfahrung in diesen Sport. In der Regel sind diese Sportler stehts bemüht selbst mit einer guten Form an den Start zu gehen.
Wenn man zu langsam ist, ist nicht der Hund schuld sondern man muß sich selbst an der Nase nehmen da man den Hund nicht ausreichend unterstützt hat!
Die Trails sollten auch so sein, dass zu hohe Durschnittsgeschwindigkeiten NICHT erreicht werden! Er sollte für den Biker technisch anspruchsvoll sein und vom Biker auch einiges an Kondition fordern! Strecken wie z.B. in Lauf sind viel zu schnell und technisch eher anspruchslos (kenne die Strecke vom Rennen 2005 - mein + Odins Schnitt damals über 32km/h).
Ich meine man sollte die Strecken interessanter gestalten, mehr auf Gras und viel bergauf / bergab, viele Richtungswechsel etc.

Gruß
thom


Danke. Sehr interessant. Das Problem mit den Strecken ist halt das, dass man nicht nur Bikejörer hat. Mit einem grossen Gespann wird es bei manchen Kurven, die für den Bikejörer das Salz in der Suppe sind vielleicht schon zu haarig.
Jet - 19.11.09 - 11:44
Titel:
Starlight hat folgendes geschrieben::


Und Schrittmacher brauche ich auch keinen, höchstens bezeichnest das ansprechen der Hunde als Schrittmachen, Womit wir beim Posting von Michael wären. Very Happy

Star


Das sieht man ja, dass sie laufen. Denke du weisst was du erwarten kannst und was nicht, also was die Hunde leisten können und was nicht.

Zum verbalen Ansprechen. Ich hab schon unglaubliche Dinge gesehen bzw.gehört. Musher, die ins Ziel kamen und ausser Atem waren, weil sie über die volle Distanz ihre Hunde angeschrien respektive angefeuert haben und zwar laut. Erstaunlicherweise gibt es diese Kandidaten auch bei 300er Rennen. Man fällt vor Schreck fast vom Schlitten wenn so einer vor oder hinter einem auftaucht. Man glaubts auch kaum.
Da sage ich doch gerne ein paar Worte dazu. Nicht nur als Betroffener
Jet - 19.11.09 - 11:46
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Hallo Star!

Du bist mit Deinen Schäferhunden nicht alleine:



Ein Freund von mir fährt ein reines Groeni-Team Very Happy

lG
thom


Groenendaels. Das hab ich auch noch nicht gesehen.
mklick - 19.11.09 - 11:50
Titel:
Zynismus bringt uns nicht weiter, aber Gleichmacherei auch nicht.
Es ist in jedem Sport so das es unterschiedliche Talente und Fähigkeiten gibt und genau darum geht es im Sport, im Wettkampf, der Bessere (talentiertere, fleißigere) gewinnt eben, um den Faktor Musher auszuschalten kannst du es nur so machen wie ich vorgeschlagen habe, das hat nichts mit Zynismus zu tun.
Dazu kommen unterschiedliche finanzielle Möglichkeiten oder Materialien (siehe die modernen Schwimmanzüge, Formel 1, usw.), das ist nunmal so, es ist Kennzeichen unserer Gesellschaftsform.
Starlight - 19.11.09 - 11:55
Titel:
Jet hat folgendes geschrieben::
Groenendaels. Das hab ich auch noch nicht gesehen.


Man lernt nie aus.

Danke Thom, habe schon davon gehört, nur noch nie ein Bild gesehen.
Aber die Groenendaels sind mir zu klein. Very Happy
thom - 19.11.09 - 12:02
Titel:
Starlight hat folgendes geschrieben::
Jet hat folgendes geschrieben::
Groenendaels. Das hab ich auch noch nicht gesehen.


Man lernt nie aus.

Danke Thom, habe schon davon gehört, nur noch nie ein Bild gesehen.
Aber die Groenendaels sind mir zu klein. Very Happy


Ein reinrassiges Groeni-Team - sollten eigentlich in die reinrassige Wertung oder? Twisted Evil

Gruß
thom
Starlight - 19.11.09 - 12:11
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Starlight hat folgendes geschrieben::
Jet hat folgendes geschrieben::
Groenendaels. Das hab ich auch noch nicht gesehen.


Man lernt nie aus.

Danke Thom, habe schon davon gehört, nur noch nie ein Bild gesehen.
Aber die Groenendaels sind mir zu klein. Very Happy


Ein reinrassiges Groeni-Team - sollten eigentlich in die reinrassige Wertung oder? Twisted Evil

Gruß
thom


Ganz meine Meinung Very Happy Very Happy Very Happy
Leo - 19.11.09 - 13:44
Titel:
Ich komme trotzdem immer mehr zu dem Schluss, dass es zwar Ueberschneidungen beim Wagenrennen und Canicross gibt, es aber trotzdem zwei verschiedene Dinge sind.

Alleine die Wuensche an die Strecke. Wie Jet schon sagte: ein Wagenrennen ist eine Schlittenhundesportveranstaltung mit verschiedenen Kategorieren. Laeufer, Radfahrer, Gespannfahrer. Die Strecke muss ohne Risiko von allen gemeisteret werden.
Wenn man reine Canicross Veranstaltungen macht, muss man auf sowas keine Ruecksicht nehmen.

Bei einem Schlittenhunderennen stehen "Schlittenhunde" im Vordergrund. Wagenrennen sind/waren Vorbereitung zur Schneesaison, Laufer und Radfahrer im Winter aktiv auf Skiern. Deswegen auch keine Unterscheidung in Altersklassen, gibt es bei Skijoering ja auch nicht.

Bei Canicrossveranstaltungen steht der Mensch als Sportler mehr im Vordergrund (siehe ehemalige Leistungssportler aus Laenderkadern, etc.).
Natuerlich sind die Anforderungen an den Hund sowohl im Schlittenhundesport als auch bei den Canicrosslern gleich.

Ich weiss nicht, wie ich es noch deutlicher machen soll.

Es geht nicht darum dass es keine Gemeinsamkeiten gibt, sondern darum, dass der Fokus bei Schlittenhundler im Grossen ein anderer ist, als bei den Canicrosslern im Grossen.

Vielleicht versteht jetzt ja jemand, was ich die ganze Zeit sagen will Idea
thom - 19.11.09 - 13:55
Titel:
Zitat:
Laufer und Radfahrer im Winter aktiv auf Skiern. Deswegen auch keine Unterscheidung in Altersklassen, gibt es bei Skijoering ja auch nicht.


Das ist meiner Meinung auch ein großes Manko in dieser Klasse!
Zumindest beim Joering mit einem Hund!

Schöne Grüße
Gitte - Thoms Frau!
thom - 19.11.09 - 13:55
Titel:
Leo hat folgendes geschrieben::
Ich komme trotzdem immer mehr zu dem Schluss, dass es zwar Ueberschneidungen beim Wagenrennen und Canicross gibt, es aber trotzdem zwei verschiedene Dinge sind.

Alleine die Wuensche an die Strecke. Wie Jet schon sagte: ein Wagenrennen ist eine Schlittenhundesportveranstaltung mit verschiedenen Kategorieren. Laeufer, Radfahrer, Gespannfahrer. Die Strecke muss ohne Risiko von allen gemeisteret werden.
Wenn man reine Canicross Veranstaltungen macht, muss man auf sowas keine Ruecksicht nehmen.

Bei einem Schlittenhunderennen stehen "Schlittenhunde" im Vordergrund. Wagenrennen sind/waren Vorbereitung zur Schneesaison, Laufer und Radfahrer im Winter aktiv auf Skiern. Deswegen auch keine Unterscheidung in Altersklassen, gibt es bei Skijoering ja auch nicht.

Bei Canicrossveranstaltungen steht der Mensch als Sportler mehr im Vordergrund (siehe ehemalige Leistungssportler aus Laenderkadern, etc.).
Natuerlich sind die Anforderungen an den Hund sowohl im Schlittenhundesport als auch bei den Canicrosslern gleich.

Ich weiss nicht, wie ich es noch deutlicher machen soll.

Es geht nicht darum dass es keine Gemeinsamkeiten gibt, sondern darum, dass der Fokus bei Schlittenhundler im Grossen ein anderer ist, als bei den Canicrosslern im Grossen.

Vielleicht versteht jetzt ja jemand, was ich die ganze Zeit sagen will Idea


Hallo!

Genau das ist auch meine Meinung!
Canicross und Bikejoering ist kein Schlittenhundesport sondern Leistungssport im Team Mensch+Hund.
Was aber nicht heißt, dass man bei Wagenrennen diese Kategorien nicht anbieten soll. Im Gegenteil. Man kann ja die Strecke entsprechend aussuchen das es nicht zu schnell wird. Muß ja nicht immer auf Forstautobahnen sein, oder?
Mit ein bißchen Willen ist alles möglich.

Gruß
thom
Waldläufer - 19.11.09 - 13:59
Titel:
Habe an Leo und Thom diesbezüglich eine Frage: Canicross und Bikejöring ist kein Schlittenhundesport. O.K.! Und wie sieht es bei dem Roller aus??
sonnenschein - 19.11.09 - 13:59
Titel:
Leo, also ich versteh schon die ganze Zeit, was du sagen willst.

Aber grad am Anfang ist es ja vielleicht so dass

a) ich noch gar nicht genau weiss, was mal aus mir werden soll

b) die Möglichkeit, an reinen CC Rennen teilzunehmen schon arg begrenzt ist, wenn man nicht durch die Gegend reisen kann wie man will

Und da versucht man sich halt, an die Gegebenheiten anzupassen. Jedenfalls würd ich das jetzt von jedem Neuling erwarten.
Aber dass nicht jeder gleich die unterschiedlichen Regeln auswendig kennt, ist ja auch klar.
Ich war ja selbst auch ganz erschrocken, als ich das erste Mal davon gehört hab, dass ich den großen Kettenkranz eigentlich abkleben muss...
Mir wär´s jetzt wurscht auf einem Wagenrennen, von mir aus könnte man mir auch die Pedalen feststellen, ich käm immer noch ganz gut ins Ziel, aber das ist doch auch ein bisschen Glück mit dem Hund.

Ich denke wir sind uns doch im Großen und Ganzen eigentlich einig:
Es gibt (unterschiedliche) Regeln, und solange man die nicht vereinheitlichen will oder kann, versucht jeder, sich anzupassen.
Aber man muss deswegen ja nicht gleich mit der Keule auf jeden Neuling einschlagen, der was falsch gemacht hat.
Aber das ist hier ja jetzt auch schon zig mal geschrieben worden.

Was ich nicht so gut find sind Aussagen wie: die Radler haben beim Wagenrennen nix zu suchen (ja ich weiss, hat keiner im Wortlaut genau so geschrieben, kam aber manchmal gefühlsmässig ein bisschen so rüber)
Leo - 19.11.09 - 14:01
Titel:
Hallo Thom,

hast du schonmal ein Rennen veranstaltet? Natuerlich ist viel moeglich und wo ein Wille ist ein Weg. Aber ganz so einfach ist es auch nicht immer. Meist kriegt man die Gelaendestrecken oder Orte nicht genehmigt, die so ideal waeren.

Wenn wir im Joering auch noch Altersklassen einfuehren, kriegt wirklich jeder einen Pokal, weil dann pro Klasse auch nur noch 3 Starter uebrig sind.

Wir haben jetzt schon um die 16 Kategorien !!!

Die Geschichte/Herkunft vom Schlittenhundesport ist eben eine andere als die des Canicross. Im Canicross wird doch nicht nach Rassen unterschieden, oder?

Ich bleib dabei, ganz zusammen als ein großes wird man das nicht hinkriegen. Die Schlittenhundler koennen auf Canicross Veranstaltungen laufen und die Canicrossler bei den Wagenrennen, aber extra Strecken, Altersklassen, Rasseunterscheidungen, etc....das kriegt man denk ich nicht unter einen Hut.
Leo - 19.11.09 - 14:06
Titel:
Waldläufer hat folgendes geschrieben::
Habe an Leo und Thom diesbezüglich eine Frage: Canicross und Bikejöring ist kein Schlittenhundesport. O.K.! Und wie sieht es bei dem Roller aus??
^

Hallo Waldlauefer,

kann ich nicht beurteilen, sorry. Ich bin noch nie Roller gefahren. Und ich rede nur ueber Dinge, die ich kenn.

Ausserdem hab ich gar nie gesagt dass Cross und Bike kein Schlittenhundesport ist. Ich hab gesagt das ist das ist Pendant zum Pulkafahren/Skijoering im Winter.

Hilfe...ich hab das Gefuehl mich versteht keiner...
thom - 19.11.09 - 14:09
Titel:
Hallo Leo!

Hat auch keiner verlangt!

Dass ein solcher Trail wie von mir beschrieben möglich ist zeigt das Rennen in Seckau/Steiermark/Österreich. Interessant und schwierig für die Biker und Canicrosser und auch problemlos meisterbar mit O-Gespannen!

Gruß
thom
Jet - 19.11.09 - 14:11
Titel:
Leo hat folgendes geschrieben::
Ich komme trotzdem immer mehr zu dem Schluss, dass es zwar Ueberschneidungen beim Wagenrennen und Canicross gibt, es aber trotzdem zwei verschiedene Dinge sind.

Alleine die Wuensche an die Strecke. Wie Jet schon sagte: ein Wagenrennen ist eine Schlittenhundesportveranstaltung mit verschiedenen Kategorieren. Laeufer, Radfahrer, Gespannfahrer. Die Strecke muss ohne Risiko von allen gemeisteret werden.
Wenn man reine Canicross Veranstaltungen macht, muss man auf sowas keine Ruecksicht nehmen.

Bei einem Schlittenhunderennen stehen "Schlittenhunde" im Vordergrund. Wagenrennen sind/waren Vorbereitung zur Schneesaison, Laufer und Radfahrer im Winter aktiv auf Skiern. Deswegen auch keine Unterscheidung in Altersklassen, gibt es bei Skijoering ja auch nicht.

Bei Canicrossveranstaltungen steht der Mensch als Sportler mehr im Vordergrund (siehe ehemalige Leistungssportler aus Laenderkadern, etc.).
Natuerlich sind die Anforderungen an den Hund sowohl im Schlittenhundesport als auch bei den Canicrosslern gleich.

Ich weiss nicht, wie ich es noch deutlicher machen soll.

Es geht nicht darum dass es keine Gemeinsamkeiten gibt, sondern darum, dass der Fokus bei Schlittenhundler im Grossen ein anderer ist, als bei den Canicrosslern im Grossen.

Vielleicht versteht jetzt ja jemand, was ich die ganze Zeit sagen will Idea


Danke. So ists auch von mir gemeint. Ich wusste auch schon nicht mehr wie ich es noch sagen soll.
Leo - 19.11.09 - 14:12
Titel:
sonnenschein hat folgendes geschrieben::
Leo, also ich versteh schon die ganze Zeit, was du sagen willst.

Aber grad am Anfang ist es ja vielleicht so dass

a) ich noch gar nicht genau weiss, was mal aus mir werden soll

b) die Möglichkeit, an reinen CC Rennen teilzunehmen schon arg begrenzt ist, wenn man nicht durch die Gegend reisen kann wie man will

Und da versucht man sich halt, an die Gegebenheiten anzupassen. Jedenfalls würd ich das jetzt von jedem Neuling erwarten.
Aber dass nicht jeder gleich die unterschiedlichen Regeln auswendig kennt, ist ja auch klar.
Ich war ja selbst auch ganz erschrocken, als ich das erste Mal davon gehört hab, dass ich den großen Kettenkranz eigentlich abkleben muss...
Mir wär´s jetzt wurscht auf einem Wagenrennen, von mir aus könnte man mir auch die Pedalen feststellen, ich käm immer noch ganz gut ins Ziel, aber das ist doch auch ein bisschen Glück mit dem Hund.

Ich denke wir sind uns doch im Großen und Ganzen eigentlich einig:
Es gibt (unterschiedliche) Regeln, und solange man die nicht vereinheitlichen will oder kann, versucht jeder, sich anzupassen.
Aber man muss deswegen ja nicht gleich mit der Keule auf jeden Neuling einschlagen, der was falsch gemacht hat.
Aber das ist hier ja jetzt auch schon zig mal geschrieben worden.

Was ich nicht so gut find sind Aussagen wie: die Radler haben beim Wagenrennen nix zu suchen (ja ich weiss, hat keiner im Wortlaut genau so geschrieben, kam aber manchmal gefühlsmässig ein bisschen so rüber)


Also nochmal: fuer mich haben Cross und Bike schon deshalb eine Berechtigung, weil diese Klassen Pulka/Skijoering im Winter entspricht.
Oder duerfen die Joerer nicht an Wagenrennen teilnehmen?!

In jeder Sportart gibt es Regeln. Ich kann ja auch nicht einfach Spass am Ballspielen haben, an einem Fussballturnier teilnehmen (in der Gaesteklasse, weil im Verein bin ich als Neuling noch nicht) und dann feststellen, dass ich im Abseits abgepfiffen werde (als Neuling weiss ich das mit dem Abseits nicht so genau)

Das klingt doch auch seltsam, oder?

Beim Fussball wuerde ich meinen, wird ein Interessierter erstmal Mitglied im Verein (und trainiert da mit, aber das Thema Mannschaftssport - Schlittenhundesport hatte ich schon angesprochen).
Und dann erwarte ich, dass man die Spielregeln kennt, wenn man mitspielen will.
Und wenn man merkt, dass man lieber Handball spielt, tritt man aus und sucht sich nen Handballverein.
Oder nicht?

Im Schlittenhundsport gibt es die Regeln, dass der Hund vorneweg laufen soll. Damit man eben nicht mit der Keule auf die Neulinge einschlagen muss aber trotzdem nicht jedesmal die Rennregel missachten muss, meine Idee die Gaesteklasse ausserhalb der Rennregeln zu werten.

Hilfe...ich wiederhole mich staendig!
Jet - 19.11.09 - 14:12
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::


Hallo!

Genau das ist auch meine Meinung!
Canicross und Bikejoering ist kein Schlittenhundesport sondern Leistungssport im Team Mensch+Hund.


So sehe ich das auch.

thom hat folgendes geschrieben::

Was aber nicht heißt, dass man bei Wagenrennen diese Kategorien nicht anbieten soll. Im Gegenteil. Man kann ja die Strecke entsprechend aussuchen das es nicht zu schnell wird. Muß ja nicht immer auf Forstautobahnen sein, oder?
Mit ein bißchen Willen ist alles möglich.

Gruß
thom


Natürlich kann man das zusammen anbieten.
Jet - 19.11.09 - 14:19
Titel:
Leo hat folgendes geschrieben::


In jeder Sportart gibt es Regeln. Ich kann ja auch nicht einfach Spass am Ballspielen haben, an einem Fussballturnier teilnehmen (in der Gaesteklasse, weil im Verein bin ich als Neuling noch nicht) und dann feststellen, dass ich im Abseits abgepfiffen werde (als Neuling weiss ich das mit dem Abseits nicht so genau)

Das klingt doch auch seltsam, oder?

Beim Fussball wuerde ich meinen, wird ein Interessierter erstmal Mitglied im Verein (und trainiert da mit, aber das Thema Mannschaftssport - Schlittenhundesport hatte ich schon angesprochen).
Und dann erwarte ich, dass man die Spielregeln kennt, wenn man mitspielen will.
Und wenn man merkt, dass man lieber Handball spielt, tritt man aus und sucht sich nen Handballverein.
Oder nicht?


Eben. Ich denke bei den meisten Anfängern wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Man ist Zuschauer bei einem Rennen, hat zuhause einen Husky und sieht einen Bikejörer und denkt, ich hab ein Rad ich hab einen Hund, das nächste Mal fahre ich mit.
Das mit dem Verein kommt später. Ich hab in all den Jahren vielleicht einen oder zwei Musher getroffen, die zuerst geschaut haben in einen Verein eingetreten sind dann Hunde gekauft haben und dann erst mal auf ein Rennen gefahren sind.

Leo hat folgendes geschrieben::

Im Schlittenhundsport gibt es die Regeln, dass der Hund vorneweg laufen soll. Damit man eben nicht mit der Keule auf die Neulinge einschlagen muss aber trotzdem nicht jedesmal die Rennregel missachten muss, meine Idee die Gaesteklasse ausserhalb der Rennregeln zu werten.

Hilfe...ich wiederhole mich staendig!


Wie ich sagte, die Keule braucht es nicht. Man könnte in der Musherbesprechung klar machen, was verlangt wird. Ist nur ein Satz mehr.
sonnenschein - 19.11.09 - 14:22
Titel:
Leo hat folgendes geschrieben::

Hilfe...ich wiederhole mich staendig!


Ja, ich mich auch. Ich bin auch größtenteils deiner Meinung, irgendwie kommt das offensichtlich nicht wirklich gut rüber......

Thema war aber ja irgendwie mal Schrittmachen.

Gut, also kurz und knapp meine Meinung:

Zunächst müsste man festlegen WAS meint man ganz genau. Wo ist die Grenze? Scheint ja nicht jeder das gleiche drunter zu verstehen.
Dann: Den Vorschlag, das Thema bei der Musherbesprechung anzuschneiden find ich gut.
Und zuletzt: Das Gespräch suchen und nicht den Ausschluss.

Ich selbst finde übrigens nicht, dass man die Gästeklasse komplett getrennt laufen lassen muss.
Man kann die Gäste am ersten Tag ganz hinten starten lassen. Wenn man danach z.B. die Läufer laufen lässt, gibt es auch keine Probleme, dass da jemand den Trail blockiert.
Wenn die Gäste eine gute Zeit gefahren sind, dürfen sie doch am nächsten Tag ruhig ganz normal im Feld fahren. Warum nicht? Wo ist da das Problem?
Starlight - 19.11.09 - 14:28
Titel:
Waldläufer hat folgendes geschrieben::
Habe an Leo und Thom diesbezüglich eine Frage: Canicross und Bikejöring ist kein Schlittenhundesport. O.K.! Und wie sieht es bei dem Roller aus??


In Frankreich gehört Roller / Scooter nich zum CC.
In der Schweiz schon, Österreich muss ich nachlesen oder Thom fragen!

Die Franzosen sagen CC ist Sport mit einem Hund.

Ich denke dass in Deutschland, wenn es wieder reine CC-Rennen geben sollte auch den Roller gibt.

---------------------------------------

Die Strecke in Grendelbruch bei den französischen Meisterschaften wäre mit einem Wagen gar nicht machbar gewesen.
Ich bin Sonntags in der Mittagspause die Strecke mit zwei Hunden am Roller gefahren, die hatten schon Problme nebeneinander zu laufen.



Zitat:
Thema war aber ja irgendwie mal Schrittmachen.

Komme trotz Mod. auch immer wieder vom Thema ab.
soll ich ein neues Thema öffnen?
Leo - 19.11.09 - 15:23
Titel:
sonnenschein hat folgendes geschrieben::
Leo hat folgendes geschrieben::

Hilfe...ich wiederhole mich staendig!


Ja, ich mich auch. Ich bin auch größtenteils deiner Meinung, irgendwie kommt das offensichtlich nicht wirklich gut rüber......

Thema war aber ja irgendwie mal Schrittmachen.

Gut, also kurz und knapp meine Meinung:

Zunächst müsste man festlegen WAS meint man ganz genau. Wo ist die Grenze? Scheint ja nicht jeder das gleiche drunter zu verstehen.
Dann: Den Vorschlag, das Thema bei der Musherbesprechung anzuschneiden find ich gut.
Und zuletzt: Das Gespräch suchen und nicht den Ausschluss.

Ich selbst finde übrigens nicht, dass man die Gästeklasse komplett getrennt laufen lassen muss.
Man kann die Gäste am ersten Tag ganz hinten starten lassen. Wenn man danach z.B. die Läufer laufen lässt, gibt es auch keine Probleme, dass da jemand den Trail blockiert.
Wenn die Gäste eine gute Zeit gefahren sind, dürfen sie doch am nächsten Tag ruhig ganz normal im Feld fahren. Warum nicht? Wo ist da das Problem?


Ich hatte mal in Erinnerung dass laut Rennregel die Starts gelost und nicht gesetzt werden. Andererseits setzen alle, weil sonst die Doppelstarter gar nicht moeglich waeren.

Zur Musherbesprechung: wenn ich einem Neuling der x km angereist ist, sein Lager aufgeschlagen und Startgeld bezahlt hat sage, dass der Hund vorneweg laufen muss - wie reagiert da der Neuling dessen Hund das nicht macht und der das zum ersten mal hoert?

Ich glaube die Schreiber der Rennregeln taten sich selber schwer mit der Definition Schrittmacherdienste. Deswegen steht da vermutlich auch nix genaues.

Meine persoenliche Def: wenn ich am Fahrrad (beim Laufen ist das hoffentlich nicht notwendig!) meinen Hund mit Rufen locken muss, damit er nicht nach hinten faellt sondern wenigstens nebenher lauft, ist das fuer mich Schrittmachen. Wenn der Hund eigenstaendig stehen bleibt und markiert oder schnueffelt, ist das fuer mich kein Sport. Warum soll der Hund laufen wenn er ganz offensichtlich absolut keine Lust dazu hat?

Wenn der Hund mit durchhaengender Leine vorneweglaeuft ist entweder der Biker sauschnell oder der Hund weiss, wie schnell er laufen muss, damit er nicht zu ziehen braucht.
Leo - 19.11.09 - 15:28
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Leo hat folgendes geschrieben::
........Und ich moechte die Thom aufm Trail sehen wenn der eine gute Zeit hinlegt und kurz vorm Ziel dieser Neuling quer aufm Trail steht, weil sein Hund einen Busch anpinkelt.


Hallo Leo!

Passiert oft genug. Aber da hat man doch als alter Hase (Mesch+Hund) überhaupt kein Problem damit. Wenn der Biker den Hund nicht gleich zu sich nimmt dann weicht man halt aus. Das Kommando "links vorbei" oder "rechts vorbei" geben und wenn's nicht anders geht halt einen kurzen Abstecher in den Acker und schon ist man vorbei! Very Happy
Und das kostet vielleicht ein paar Sekunden. Ist doch egal, das holt man schon wieder auf.

Gruß
thom


Hallo Thom,

wenn man als Mensch nur einen Hund vorneweg hat, ist das ok.
Wenn aber sagen wir der Biker einen sehr langsamen Hund hat der gerne jeden Grashalm anpinkelt und auf diesen Biker die nachfolgenden Gespannklassen, schlimmstenfalls ein Openteam auflaufen, sieht das mit der Sicherheit wieder anders aus. Denn wenn der Biker auch noch schlimmstenfalls hinter einer Kurve mit einer Verwicklung zum stehen kommt und das Openteam mit 30km/h hinter der Kurve angerauscht kommt, kann das sehr sehr boese enden. Blackdog haette ja gerne Zuschauerfreie Trails. Aber so ein Biker wuerde ihm bestimmt auch Spaß machen.
thom - 19.11.09 - 15:37
Titel:
Hallo Leo,
normalerweise starten die O-Kategorien doch nicht direkt hiner den Bikejoerern, oder?
Wenn ja, dann muß sich der Veranstalter was einfallen lassen, z.B. eine angemessene Zeit nach dem letzten Biker starten oder erst eine andere Kategorie nachfahren lassen. Oder noch besser die Canicrosser nachschicken (ev. Massenstart).

lG
thom
Leo - 19.11.09 - 16:16
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Hallo Leo,
normalerweise starten die O-Kategorien doch nicht direkt hiner den Bikejoerern, oder?
Wenn ja, dann muß sich der Veranstalter was einfallen lassen, z.B. eine angemessene Zeit nach dem letzten Biker starten oder erst eine andere Kategorie nachfahren lassen. Oder noch besser die Canicrosser nachschicken (ev. Massenstart).

lG
thom


Hallo Thom,

in welcher Reihenfolge die Klassen wie starten, haengt immer vom Rennen ab. Oft gibt es Doppel- oder Dreifachstarts, und wenn da ein und die gleiche Person in Bike, Roller und 4-Hunde starten will, muss man diese Klassen so weit wie moeglich auseinanderziehen, damit diese Person auch eine Chance hat, alle Starts wahrzunehmen. Ist ein netter Service vom Veranstalter / Rennleiter - er koennte naemlich auch einfach sagen: Starts werden gelost, sorry Pech gehabt.
Und dann kann es natuerlich auch passieren, dass hinter den Bikern z.B. eine Gespannklasse startet. Und am Sonntag wollen alle Musher so frueh wie moeglich nach Hause, d.h. wenig Zeit oder Pause zwischen den Kategorien einplanen, damit die Veranstaltung frueher zu Ende ist.

Du merkst, es ist nicht alles so leicht, wie es auf den ersten Blick ist.
DarkDog - 19.11.09 - 21:09
Titel:
Hi Thom, wobei man jetzt wieder aufpassen muss ,den beim massenstart wird ja irgendwie von dem Crosser vor " Dir" ne Schrittmacherfunktion für deinen Hund gemacht. So werden Hunde gezogen(hoffe ihr versteht)? die sonst nie von sich aus den Schnitt erhöhen würden!!! Gruss DD
Leo - 20.11.09 - 09:00
Titel:
DarkDog hat folgendes geschrieben::
Hi Thom, wobei man jetzt wieder aufpassen muss ,den beim massenstart wird ja irgendwie von dem Crosser vor " Dir" ne Schrittmacherfunktion für deinen Hund gemacht. So werden Hunde gezogen(hoffe ihr versteht)? die sonst nie von sich aus den Schnitt erhöhen würden!!! Gruss DD


Stimmt. Aber das ist bei Ueberholmanoevern aufm Trail in Gespannklassen ja auch nicht anders. Ploetzlich gibt das ueberholte Team wieder Stoff und hetzt dem ueberholenden Gespann hinterher.
Andersrum gibts auch Teams, gerade reine DK oder Pointer, die hetzen bis auf Hoehe vom langsameren Team, gehen aber nicht vorbei. Schon oft erlebt. Weil die eben tatsaechlich sowas wie "jagen" machen.

Sind das jetzt auch "Schrittmacher"?

Ich denke, jeder Hund rennt im Pulk schneller.
Nicht umsonst gibs ne Menge Hunde die im Gespann ganz wunderbar laufen, alleine vorm Laeufer oder Rad aber ploetzlich gar nimmer so gut sind.

Aber da sind wir jetzt wieder beim desire to go.
thom - 20.11.09 - 09:33
Titel:
DarkDog hat folgendes geschrieben::
Hi Thom, wobei man jetzt wieder aufpassen muss ,den beim massenstart wird ja irgendwie von dem Crosser vor " Dir" ne Schrittmacherfunktion für deinen Hund gemacht. So werden Hunde gezogen(hoffe ihr versteht)? die sonst nie von sich aus den Schnitt erhöhen würden!!! Gruss DD


Hallo DD!

Hier haben doch alle die gleichen Chancen, oder?
Bei der EM ist am ersten Tag immer Einzelzeitlauf und am zweiten Massenstart. Wenn da ein hund alleine nicht läuft hast dann am zweiten Tag sowieso keine Chance mehr zu gewinnen.

lG
thom
R.R - 20.11.09 - 10:00
Titel:
Moin, Moin,

geht mal weg von der Theorie und kommt zurück in die Wirklichkeit.

In meinen 30 Jahren Praxis ist es noch nie vorgekommen das offene Teams hinter Läufer, Roller-oder Fahrradklasse fuhr und diese überholen mussten.

Dann lese ich immer wieder, das es störend ist, wenn z.B ein Gast überholt werden muss. Dabei wird vergessen, dass ein Gespann eigenständig mit allem fertig werden muss und der Musher für SEIN Gespann verantwortlich ist.

Das heißt, er muss alles überholen können, auch langsamenTeilnehmer.

Gruß R.R
thom - 20.11.09 - 10:51
Titel:
Hello Leo!

Zitat:
Andersrum gibts auch Teams, gerade reine DK oder Pointer, die hetzen bis auf Hoehe vom langsameren Team, gehen aber nicht vorbei. Schon oft erlebt. Weil die eben tatsaechlich sowas wie "jagen" machen.


Ich denke nicht, dass das "sowas wie jagen" ist, und diese Art des Jagens schon gar keine Domäne des DK und EP, sondern das was Du hier beschreibst ist die Art wie SICHTJÄGER es tun!
Das sind Windhunde!

Warum sie vielleicht nicht vorbei gehen, entspringt eher, der schlechten Erfahrung, welche schon mal bei einen Überholmanöver gemacht wurde, oder mangelnde Übung darin!
Unsere Hunde werden beim Überholmanöver schneller!

Schöne Grüße
Gitte
Leo - 20.11.09 - 12:26
Titel:
R.R hat folgendes geschrieben::
Moin, Moin,

geht mal weg von der Theorie und kommt zurück in die Wirklichkeit.

In meinen 30 Jahren Praxis ist es noch nie vorgekommen das offene Teams hinter Läufer, Roller-oder Fahrradklasse fuhr und diese überholen mussten.

Dann lese ich immer wieder, das es störend ist, wenn z.B ein Gast überholt werden muss. Dabei wird vergessen, dass ein Gespann eigenständig mit allem fertig werden muss und der Musher für SEIN Gespann verantwortlich ist.

Das heißt, er muss alles überholen können, auch langsamenTeilnehmer.

Gruß R.R


ok Rudi, dann keine Openteams sondern ein C-Musher.
Natuerlich muss/soll ein Gespann mit allem fertig werden. Aber ich finde dass gerade im Wettkampf doch alles getan werden muss, um etwas chancengleichheit zu haben. Und dass es in der Verantwortung des Rennleiters liegt, fuer Sicherheit zu sorgen. Dazu gehoert meiner meinung nach, dass man Starter die evtl. eher Probleme auf der Strecke haben koennten, wie z.B. Anfaenger, so starten laesst, dass hinterkommende Fahrer keine Probleme bekommen

Hallo thoms Gitte Smile

Ich weiss nicht, ob es sowas wie hetzen oder jagen ist. Auf alle Faelle habe ich es mehr als einmal erlebt, dass gerade diese Hunde natuerlich schneller werden beim Ueberholen, dann aber auf gleicher Hoehe nicht vorbeigehen.
Klar, kann auch mit neg. Erfahrungen zusammenhaengen, also rueberbeissern und so. Da sind vielleicht gerade die Jagdhunde auch sensibler bei sowas.
thom - 21.11.09 - 07:18
Titel:
Leo hat folgendes geschrieben::
.......

Hallo thoms Gitte Smile

Ich weiss nicht, ob es sowas wie hetzen oder jagen ist. Auf alle Faelle habe ich es mehr als einmal erlebt, dass gerade diese Hunde natuerlich schneller werden beim Ueberholen, dann aber auf gleicher Hoehe nicht vorbeigehen.
Klar, kann auch mit neg. Erfahrungen zusammenhaengen, also rueberbeissern und so. Da sind vielleicht gerade die Jagdhunde auch sensibler bei sowas.


Hallo Leo!

Dass Jagdhunde wesentlich sensibler sind ist für mich unumstritten.
Die Charactere sind hier natürlich auch verschieden. Ich lernte vor ein paar Jahren eine Pointer (von einer deutschen Skijoererin) kennen, der wurde mal in einen Waldstück gebissen, seitdem lief er im Wald nicht mehr.
Unsere Hunde sind von Sibs groß gezogen worden. Sie kennen diese deshalb recht gut und weichen bei Überholungen im großen Bogen aus.
Einmal war ich schon fünf Meter im Acker mit ihm, trotzdem wurde mein Odin von einen Sib attakiert. Er hatte dann eine kleine Schramme am Bauch. Er ließ sich aber nicht beirren und lief voll weiter.
Bei der ECF-EM gab es einen Vorfall mit einen Auto das in die abgesperrte Zone einfuhr. Odin und ich wären fast umgestoßen worden, da fehlten nur ein paar Zentimeter. Trotzdem lief Odin weiter als ob nichts passiert wäre. Auch als wir am zweiten Tag auf diese Stelle kamen zeigte er keine Reaktion.
Odin ist ein sehr sensibler Hund, beim Sport läßt er sich aber durch nichts beirren. Er macht sein Ding. Very Happy

Ich glaube, dass dies sehr viel mit seiner Bindung zu mir zu tun hat. Wenn ich daheim bin weicht er nicht von mir, er ist sozusagen mein Schatten (würden unsere Sibs nie zun).
Je mehr man mit seinen Hunden gemeinsam macht desto mehr vertrauen sie einen und umso selbstbewußter sind sie.

Gruß
thom
Hanni - 21.11.09 - 23:10
Titel:
Ich finde man sollte evtl. bei dieser Frage zwischen den Hunden unterscheiden, die es noch gar nicht gelernt haben vorneweg zu laufen, und denen bei dem der Fahrer das Training noch nicht ausreichend gut gemacht hat, und der Hund während des Rennens aus dem Zug kommt.

Ich bin ja überhaupt erst einmal in einer Gästeklasse gestartet, und eigentlich zogen alle Hunde dort absolut anständig.
Bei einem Teilnehmer lief der Hund jedoch von Anfang an neben dem Roller, an beiden Tagen.
Es wäre Quatsch sie deshalb auszuschließen, muss ja jeder selber wissen, ob er sich die Km selber rollernd zumuten mag, aber zeigt so natürlich nicht das was gefordert ist..einen ziehenden Hund.
Und "gelernt" hat der Hund dabei nichts.

Und klar muss man lernen und dabei auch Fehler machen, und in einer für den Hund neuen Situation, Lautsprecher etc. mag auch ein gut trainierter Hund eines Einsteigers unsicher sein dürfen.

Und "Schrittmachen" per vorfahren etc. im Prinzip erlaubt sein.
Aber das muss dann auch bekannt sein, denn sonst wird es auch bei den "Gästen" u.U. zu Unmut führen.
Und es muss eben klar sein, wo die "Augen zu gedrückt werden" und was nicht geht ( Hinterherziehen, körperlicher "Einsatz", falsche Ausrüstung )

Oder die Rennleitung gibt halt nach dem offiziellen Rennen die Strecke einfach für die Teams frei, die es "einfach mal" probieren wollen.
Ohne Zeitnahme und ohne Wertung.

Ich bin jedenfalls mit ausreichenden Infos gestartet, ist ja auch nicht soo schwer zu erfahren, was vorgeschrieben ist.
Und ansonsten könnte es ja bei angebotenen Gästeklassen, einfach in der Ausschreibung genau geklärt werden, was der jeweilige Veranstalter erwartet/ erlaubt.
Dann gäbe es auch keinen Teilnehmer, der x Km fährt und sich dann "wundert" Wink
Waldläufer - 22.11.09 - 06:56
Titel:
ich finde das eine gute Idee: Nach Beendigung der "offiziellen" Klassen eine Gästeklasse starten lassen. Da wird kein "Profi" behindert und es kommt nicht in erster Linie auf die gelaufene zeit an.
Man kann dann auch leichter auf Fehle oder Regelverstöße hinweisen, und die Hunde der Neueinsteiger haben dann auch nicht mehr ganz so viel Ungewohntes um sich herum zu verkraften.
Leo - 23.11.09 - 09:55
Titel:
Hallo Hanni,

wie Waldlaeufer finde ich die Idee mit der freien Strecke gut! Ist ja gerade bei Schneerennen so dass der Rennleiter auf Anfrage und wenn es die Strecke und Zeit erlaubt, gerne Musher auf die Strecke laesst. Die fahren dann z.B. mit dem Oldie-Team und schauen sich den Trail oder sie fahren selber mit Skiern und schauen sich um.
So koennte man das natuerlich fuer Gaeste auch machen, nur nachher.

Eigentlich koennten sie auch eine Zeit kriegen, wenn am Samstag Nachmittag die Anlage noch besetzt ist. Bei Interesse kann man dann ja fragen, wieviel man gelaufen ist. Liste und Wertung kriegt man halt nicht.
mklick - 23.11.09 - 10:47
Titel:
Was soll denn das?

"Wenn ein OpenTeam angerauscht kommt"
"Wenn ein Team quersteht"
"usw."
"Wenn ein Strassenbahn im Weg steht"
"Wenn ihm ein Balkon auf den Kopf fällt"

Wie oft hat es mit Gästen ein Problem auf dem Trail gegeben?
Wie oft hat es mit anderen Mushern (oder dessen Hunden) ein Problem auf dem Trail gegeben?
Und wenn ja, was hat das alles mit der Problematik Schrittmacherdiensten zu tun?

Was glaubt ihr was passiert wenn ein Open Team hinter der Kurve steht wegen einer Verwicklung und ein anderes Open Team um die Kurve gerauscht kommt?

Wie Rudi schon sagt: Bleibt doch mal auf dem Teppich, die Realität sieht doch ein bißchen anders aus.
Leo - 23.11.09 - 15:23
Titel:
Realitaet:

- Schlittenhundesport kann gefaehrlich sein fuer Hund und Mensch
- Rennleiter soll gucken, dass auf Sicherheit Wert gelegt wird
- Better-Mushing-Seminare, etc. sind dazu gedacht, Risikien zu minimieren
- Musher die schon oefter gestartet sind haben idR mehr Erfahrung / weniger Sicherheitsrisiki
- Gaeste die noch kein einziges Mal irgendwas gemacht haben, sind pot hoeheres Sicherheitsrisiko

Man sieht das doch auf jedem Rennen: beinahe alle Zuschauer unterschaetzen ein Gepann voellig! Die stehen todesmutig in einer Kurve und meinen, die Hunde wuerden ihnen schon ausweichen - bis der Zuschauer eben doch wegspringt weil die Hunde geradeswegs auf den zurasen!
Generell wird auch die Geschwindigkeit unterschaetzt. Die meinen man koennte ja immer noch weglaufen, bis sie merken, wie schnell das Teil eigentlich wird.

Und ein Gast dem man erklaeren muss dass bei den Schlittenhundesportler der Hund eigentlich vorne laueft, bei dem glaub ich auch nicht dass der ein Gespann richtig einschaetzen kann -> nochmal Risiko

Und was spricht dagegen auf Nummer sicher zu gehen, der Hunde zu liebe auch, und die Gaeste hinterher starten zu lassen?

Hier sind zwei voellig verschiedene Meinungen im Forum unterwegs: die einen, die gerne einen Zuschauerfreien Trail haetten zur freien Bahn, und die anderen, die meinen, egal was passiert, ich kann alles handeln.
Starlight - 23.11.09 - 15:43
Titel:
Zitat:
Hier sind zwei voellig verschiedene Meinungen im Forum unterwegs: die einen, die gerne einen Zuschauerfreien Trail haetten zur freien Bahn, und die anderen, die meinen, egal was passiert, ich kann alles handeln.


Ob man es immer handeln kann, mag ich zu bezweifeln.
Pantau - 23.11.09 - 15:43
Titel:
@leo
wer einen zuschauerfreien Trail haben will, der wird wahrscheinlich keine Rennen fahren. Ich kenne keinen zuschauerfreien Trail. Das müsste ja schon Privatbesitz sein. Trainieren dürfte dann wohl auch nur im eigenen Garten möglich sein.
mklick - 23.11.09 - 17:01
Titel:
Tja Pantau,
ich weiß auch nicht wo die alle trainieren, wenn sie schon auf dem Rennen Probleme mit einem Radfahrer haben, der zumindest weiß das es noch andere Teilnehmer auch mit großen Gespannen gibt, dann Frage ich mich wie sie mit Radfahrern mit Hunden, Spaziergängern mit Flexileinen die einen absichtlich ignorieren, Kindern mit Fahrrädern, Reitern, freilaufenden Hunden,..... im Training umgehen. Das halte ich für deutlich gefährlicher.

Ich halte das Problem der Gäste für gar keins, man sollte in der Musherbesprechung lediglich darauf hinweisen, das insbesondere in den Läufer-/Fahrrad-/Rollerklassen darauf geachtet wird das der Hund nicht gezogen wird und es u.U. auch Konsequenzen hat wenn man es trotzdem macht.
Leo - 23.11.09 - 17:19
Titel:
Pantau hat folgendes geschrieben::
@leo
wer einen zuschauerfreien Trail haben will, der wird wahrscheinlich keine Rennen fahren. Ich kenne keinen zuschauerfreien Trail. Das müsste ja schon Privatbesitz sein. Trainieren dürfte dann wohl auch nur im eigenen Garten möglich sein.


Frag nicht mich, wurde hier im Forum ganz deutlich an anderer Stelle geaußert, und zwar von Blackdog, denk ich.

Beim Training haftet jeder fuer sich, auf einem Rennen kommt noch die Veranstalterhaftung dazu, da ist es eben nicht mehr ganz so einfach.

Ausserdem beschwert sich der Musher beim Training nicht beim Rennleiter, beim Rennen aber schon. Gabs hier im Forum ja auch Aeusserungen wie die dass in Ingolstadt Zuschauer am Trail waren mit kleinen Hunden und man deswegen das Rennen doof fand.

Ich finde auch Rennen doof, wos regnet...naechstes Mal beschwer ich mich dann auch.

Achtung: Ironie.

Zum Schrittmachen: wenn man sieht, dass der Musher den Hund dazu bewegen muss/will, dass er laeuft, ist das Schrittmachen fuer mich.
Pantau - 23.11.09 - 18:11
Titel:
ich denke jeder von uns hat Hunde die auch mal einen schlechten Tag haben und einfach nicht so wollen wie wir es gerne hätten. Und wenn wir ehrlich sind und unser Trainingswagen Pedalen hätte würde vieleicht auch bei uns mal die Leine durchhängen und sei es nur weil es für die Hunde zu warm oder aber die Strecke zu lang ist.
Hanni - 23.11.09 - 23:39
Titel:
Leo hat folgendes geschrieben::


Zum Schrittmachen: wenn man sieht, dass der Musher den Hund dazu bewegen muss/will, dass er laeuft, ist das Schrittmachen fuer mich.

Ich bin immer davon ausgegangen, dass man einen Hund nicht zum bewegen/ ziehen "zwingen" kann Wink , sondern dass es die entsprechende (positive ) Motivation benötigt, oder "nur" das desire to go..also primäre Motivation.
Leo - 24.11.09 - 10:11
Titel:
Hanni hat folgendes geschrieben::
Leo hat folgendes geschrieben::


Zum Schrittmachen: wenn man sieht, dass der Musher den Hund dazu bewegen muss/will, dass er laeuft, ist das Schrittmachen fuer mich.

Ich bin immer davon ausgegangen, dass man einen Hund nicht zum bewegen/ ziehen "zwingen" kann Wink , sondern dass es die entsprechende (positive ) Motivation benötigt, oder "nur" das desire to go..also primäre Motivation.


Klar kann man einen Hund zum bewegen zwingen. Esel vielleicht nicht so gut, aber zieh mal bei nem Hund an der Leine, irgendwann bewegt er sich Wink

Wenn ich die Fotos sehe wo die Hunde einem Rad nebenher trotten (nicht vorneweg mit durchhaengender Leine), dann haben diese Hunde fuer mich keine Motivation, vorne zu laufen. Ich glaube nicht, dass diese Leute ihre Hunde zwingen, nebenher zu traben, noch dazu wo laut Rennregel der Hund ja vorneweg laufen sollte.

Und die Hunde die vorneweg trotteln aber jeden Grashalm anpinkeln, haben fuer mich auch keine Motivation, zu laufen oder gar zu ziehen. Und wenn der Musher diese Hunde dann ansprechen muss, damit sie weiter gehen, ist das fuer mich ein Schrittmachen.

Selbst die Hunde von meinen die unterscheiden koennen zwischen Geschirr ist vorne ziehen und Halsband ist nebenher, selbst die muss ich von Zeit zu Zeit ansprechen, damit sie auch nebenher bleiben, wenn sie sollen. Weil die schon lieber vorneweg laufen wuerden.
Leo - 24.11.09 - 10:15
Titel:
Vielleicht nochmal, damit auch rueberkommt, was ich meine:

Es gibt eben Hunde die laufen und ziehen und rennen fuer ihr Leben gerne. Manche davon so gern, dass sie singleleader sind oder alleine vorm Rad vollgas geben. Manche so gerne, dass sie gut im Team mithalten koennen.
Und manche Hunde wuerden eben lieber was anderes machen, laufen aber auch mit, weil so schlimm ists ja auch nicht (oder weil Herrchen und Frauchen es toll finden). Diese Hunde sind aber nicht die, die man im Schlittenhundesport haben und brauchen kann und ehrlich gesagt auch nicht die, die ich auf einem Schlittenhunderennen sehen will.

Und Hunde die den desire to go einfach nicht haben, die trotten eben neben dem Rad her, obwohls von der Geschwindigkeit und Gesundheit her kein Problem waere, vorneweg zu rennen. Da finde ich dass der Radfahrer schon Schrittmacht. Denn wuerde er aufhoeren zu treten, wuerden die Hunde vielleicht sogar stehen bleiben.

Das gleiche natuerlich mit den pinkelnden/schnueffelnden Hunden. Die finden schnueffeln eben toller als ziehen und rennen. Wo soll da der Laufwille sein? Wo soll das ein Schlittenhund sein?

Wenn ich den Schnueffler ansprechen muss, damit der wieder mit mir mit kommt, ist das Schrittmachen.
mklick - 24.11.09 - 10:22
Titel:
Also wenn du so argumentierst kann man genausogut Fragen: SCHLITTENhund am Fahrrad?
SCHLITTENhund am Wagen?
Wie soll das ein SCHLITTENhund sein können ohne Schlitten?
thom - 24.11.09 - 10:25
Titel:
Hallo!

Solange der Biker neben dem Hund herfährt, also ungefähr auf seiner Schulterhöhe, sehe ich noch lange kein Problem.
Ein Problem wird es dann, wenn der Hund gezogen wird. Hier muß dann die Rennleitung eingreifen!
Es gibt Hunde welche im Gespann Spitze laufen, sobald sie alleine sind wissen sie nicht was sie eignetlich tun sollen.
Ich habe von einen Freund eine Alskanhündin übernommen. Es dauerte fast zwei Jahre bis sie alleine vor dem Bike lief! Das erste mal war dann bei einen Rennen! Es hätte durchaus sein können, dass sie nicht vorne läuft. Aber die Rennatmosphäre hat sie dann doch entsprechend motiviert. Seitdem ist das kein Thema mehr!
Man muß da einfach viel toleranter sein.

Gruß
thom

PS: diese Hündin lief übrigens 2006 im Siegerteam beim MD-Rennen in Haidmühle (ca. 30km in 1h).
mklick - 24.11.09 - 11:03
Titel:
Thom hat Recht, so lange der Hund nicht gezogen wird sehe ich auch kein Problem, mehr Toleranz und Verständnis tut Not.
Leo - 24.11.09 - 12:26
Titel:
Sorry, mklick, aber wenn ein Hund keinen Drang, kein Beduerfnis hat zu laufen oder zu ziehen, fehlt ihm der desire to go. Und ich hab schon vor langer Zeit gelernt, dass das jedem Schlittenhund inne ist.
Das was fuer mich und fuer die urspruenglichen Halter der urspruenglichen Hunde einen Schlittenhund ausgemacht hat, war eben dass dieser den Willen hatte zu laufen/ziehen. Darueber definiert sich fuer mich ein Schlittenhund. Nicht ueber den Schlitten und nicht ueber seine Fellfarbe und auch nicht ueber seine Form der Ohren oder sonstwas.


Wenn der Hund nebenhertrappelt aber nicht gezogen oder verbal angestachelt werden muss, ist das fuer mich zwar kein Schrittmachen, aber auch kein Schlittenhundesport.

Dass es Hunde gibt die im Gespann super mitlaufen, aber alleine etwas dumm aus der Waesche gucken, hab ich ja schon geschrieben.

Nochmal: Schrittmachen und damit verboten werden muss, wenn ein Musher den Hund nur mittels ziehen an der Leine oder verbalem Anfeuern dazu bewegen kann, ueberhaupt mit ihm mitzulaufen.

Erstensmal weil es ein furchtbares Bild abgibt, zweitens: warum muss der Hund etwas tun, was er ganz offensichtlich nicht will oder kann?
mklick - 24.11.09 - 12:44
Titel:
Nun, wenn du so fragst:

Es gibt viele Dinge die Hunde (oder auch andere Tiere und auch Menschen!) nur unter Druck oder wegen einer Belohnung tun.

Tja, warum müssen sie es tun wenn sie es offensichtlich gar nicht wollen? Es gibt halt in allen Bereichen des Lebens jemanden der sagt was gemacht wird und jemanden der es auszuführen hat.
Wer weiß, vielleicht hat er Spaß daran nebenher zu laufen. Hat ein Border Collie Spaß daran die weißen Gänse in die weiße Kiste und die schwarzen in die schwarze Kiste zu treiben? Macht er das freiwillig? Oder ist er nur darauf gedrillt worden? Vielleicht würde er viel lieber auf der Couch liegen und Sportschau gucken?

Machen die Hunde von Uwe bei seinen Vorführungen das wozu sie Lust haben oder das was sie zu tun haben weil Uwe es so bestimmt hat? Finden sie es gut den vollen Napf vor sich zu haben und nicht fressen zu dürfen bis Herrchen sein ok gibt?

Aber vielleicht können wir ja eine Diskussion mit den Hunden beginnen und sie fragen was oder wie es ihnen denn genehm wäre.
thom - 24.11.09 - 12:46
Titel:
Hall Leo,
wenn ein Hund nachgezogen wird gehört der Starter soforrt aus dem Rennen. Alles andere kann man durchaus toleranter sehen als Du.
Vor allen kann es ja durch aus sein, dass dem Hund erst der richtige Knopf aufgehen muß damit er richtig arbeitet. Und das kann durchaus bei einen Rennen geschehen.

Was ich verabscheue sind Rennteilnehmer die ununterbrochen mit ihren Hunden schreien. Die gehören abgemahnt und bei Wiederholung aus dem Rennen genommen!

Gruß
thom
mklick - 24.11.09 - 13:32
Titel:
Wir könnten ja jetzt noch eine Rassediskussion lostreten:

Meine Sibirier sind einfach losgelaufen als ich sie mit 4 Monaten eingespannt habe. Ich brauchte ihnen nicht beibringen zu laufen und zu ziehen.
Wenn ich es ihm erst beibringen muß, will er es vielleicht gar nicht. Vielleicht würde ein Jaghund viel lieber mit seinem Herrchen zur Jagd gehen und apportieren als einen Schlitten oder Wagen zu ziehen?
Leo - 24.11.09 - 14:20
Titel:
mklick hat folgendes geschrieben::
Wir könnten ja jetzt noch eine Rassediskussion lostreten:

Meine Sibirier sind einfach losgelaufen als ich sie mit 4 Monaten eingespannt habe. Ich brauchte ihnen nicht beibringen zu laufen und zu ziehen.
Wenn ich es ihm erst beibringen muß, will er es vielleicht gar nicht. Vielleicht würde ein Jaghund viel lieber mit seinem Herrchen zur Jagd gehen und apportieren als einen Schlitten oder Wagen zu ziehen?


Hab ich probiert, will meiner nicht. Jagen, mein ich. Aber vielleicht liegt das ja auch daran, dass mein "Jagdhund" seit einigen Generationen eigentlich ein Schlittenhund ist, und nur so aussieht wie ein Jagdhund Very Happy
thom - 24.11.09 - 14:22
Titel:
Ich kenne mehr Sibirer die nicht laufen als Hounds, Jagdhunde oder Alaskans!
Das hat natürlich auch mit der Zucht zu tun. Solange Showdogs gezüchtet werden wird es Sibs geben die nicht laufen wollen oder können!

Was anderes ist es mit den Rennlinien. Nur seid mal ehrlich, wer hat einen Hund aus einer Rennlinie der keinen grünen Augenhintergrund hat, der nicht größer als 60cm ist, weiße Barthaare hat, kein houndiges Gestell und eventuell keine Hasenpfoten?

Das was heute unter Siberian Husky alles läuft entspricht zu einen großen Teil nicht dem Standard! Aber alle sind reinrassig Twisted Evil

Bei den Alaskanern, Hounds und Greystern ist es so, dass nicht auf Aussehen sondern auf Gesundheit und Leistung gezüchtet wird. Klar, auch hier kann es mal Ausfälle geben, aber die Hunde die ich kenne haben das Desire to go, viel mehr als sich rr Musher überhaupt vorstellen können.
Auch ich habe mir, bevor wir unsere Greyster bekommen haben, nicht vorstellen können, was da für Unterschied ist.

Soviel zur Rassendiskussion.

Gruß
thom
Leo - 24.11.09 - 14:23
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Hall Leo,
wenn ein Hund nachgezogen wird gehört der Starter soforrt aus dem Rennen. Alles andere kann man durchaus toleranter sehen als Du.
Vor allen kann es ja durch aus sein, dass dem Hund erst der richtige Knopf aufgehen muß damit er richtig arbeitet. Und das kann durchaus bei einen Rennen geschehen.

Was ich verabscheue sind Rennteilnehmer die ununterbrochen mit ihren Hunden schreien. Die gehören abgemahnt und bei Wiederholung aus dem Rennen genommen!

Gruß
thom


Hallo Thom,
mag sein, dass einige den Begriff "Schlittenhund" anders sehen als ich. Aber es gibt einen Unterschied zwischen einem Hund dem erst der Kopf aufgehen muss damit er begreift, dass er eigentlich rennen darf (dann will er naemlich auch!!!) und einem Hund der Schnueffeln so toll findet, dass er gar nix anderes begreifen mag.

Das mit den schreienden Mushern seh ich genauso. Und damit mein ich nicht die Leute die auf den letzten Metern im Ziel noch ihre Hunde anfeuern sondern die, die das 7 kilom. lang machen.
Leo - 24.11.09 - 14:25
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Ich kenne mehr Sibirer die nicht laufen als Hounds, Jagdhunde oder Alaskans!
Das hat natürlich auch mit der Zucht zu tun. Solange Showdogs gezüchtet werden wird es Sibs geben die nicht laufen wollen oder können!

Was anderes ist es mit den Rennlinien. Nur seid mal ehrlich, wer hat einen Hund aus einer Rennlinie der keinen grünen Augenhintergrund hat, der nicht größer als 60cm ist, weiße Barthaare hat, kein houndiges Gestell und eventuell keine Hasenpfoten?

Das was heute unter Siberian Husky alles läuft entspricht zu einen großen Teil nicht dem Standard! Aber alle sind reinrassig Twisted Evil

Bei den Alaskanern, Hounds und Greystern ist es so, dass nicht auf Aussehen sondern auf Gesundheit und Leistung gezüchtet wird. Klar, auch hier kann es mal Ausfälle geben, aber die Hunde die ich kenne haben das Desire to go, viel mehr als sich rr Musher überhaupt vorstellen können.
Auch ich habe mir, bevor wir unsere Greyster bekommen haben, nicht vorstellen können, was da für Unterschied ist.

Soviel zur Rassendiskussion.

Gruß
thom


Hallo Thom,

siehe meine Antwort an mklick. Seh ich genauso wie du.
mklick - 24.11.09 - 14:56
Titel:
Also ich bin sicher kein Rassist, das dürfte allgemein bekannt sein,
aber es gibt ganz sicher mehr Jagdhunde die keinen Schlitten ziehen als es Sibs gibt die das nicht tun.
Warum das so ist?
Weil ein Jagdhund nicht von Haus aus Schlittenhund ist, sondern erst dazu gemacht wird (wobei wir wieder bei dem Thema wären ob er nicht viel lieber was anderes machen würde, vielleicht tut er es nur um seinem Herrchen zu gefallen). Sicherlich kann er es (meistens) besser (wenn man die Geschwindigkeit als Maßstab nimmt) als ein Sib.

Davon ab behaupte ich, das meine Hunde sicher weit weg sind von "houndigem" aussehen (weder haben sie Übergröße, noch andere der Attribute die du hier genannt hast), was natürlich kein Garant für ihre Reinrassigkeit ist, aber doch ein wesentlicher Punkt den du hier ansprichst.

Wenn er das desire to go hat, warum mußte ihm dann erst ein Knopf aufgehen?
Jet - 24.11.09 - 15:16
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Ich kenne mehr Sibirer die nicht laufen als Hounds, Jagdhunde oder Alaskans!
Das hat natürlich auch mit der Zucht zu tun. Solange Showdogs gezüchtet werden wird es Sibs geben die nicht laufen wollen oder können!


Wenn du Amtsträger eines Zuchtvereins hast, die der Meinung sind, dass es ausreichend ist, wenn ein Siberian Husky nur theoretisch einen Schlitten ziehen könnte, braucht man sich eigentlich nicht mehr wundern, oder?

thom hat folgendes geschrieben::

Das was heute unter Siberian Husky alles läuft entspricht zu einen großen Teil nicht dem Standard!


Woher weisst du das? Ich meine dabei: "zu einem großen Teil".
thom - 24.11.09 - 15:24
Titel:
Hallo MKlick,

Du hast da was nicht genau gelesen!
Ich schrieb von meiner AH-Hündin die ich erst im Alter von drei Jahren endlich bekam. Ich wollte sie schon als Welpe. Da diese Hündin sehr sensibel und anhänglich ist, war das Zwingerleben nichts für sie, deshalb überließ sie mir mein Freund. Diese Hündin hat das desire to go (bewieß sie beim Pirena und bei diversen anderen Rennen, nur alleine wollte sie eine zeitlang nicht.

Bei unseren Greystern, unserem Hound und unseren MA ist das ganz anders. Wir bekamen alle als puppies, die liefen schon als Babies extrem. Und als erwachsene Hunde sind sie vor dem Bike oder den Ski ein Traum! Vor allen unsere beiden Greyster sind aussegewöhnliche Hunde. Extrem stark, extrem schnell, sehr intelligent, lassen sich bei der Arbeit durch nichts beirren! Wechselndes Wild (auch Eickätzchen) werden ingnoriert, bei Überholungen wird das Tempo höher, andere Hunde ingnoriert. Die beiden sind immer voll konzentriert bei der Sache! Und in der Freizeit nur lieb. Für Pulka, Ski- und Bikejoering sind das die optimalen Hunde. Kein Wunder, wurden ja in Skandinavien für diesen Sport gezüchtet!

Gruß
thom
thom - 24.11.09 - 15:27
Titel:
Jet hat folgendes geschrieben::
thom hat folgendes geschrieben::
Ich kenne mehr Sibirer die nicht laufen als Hounds, Jagdhunde oder Alaskans!
Das hat natürlich auch mit der Zucht zu tun. Solange Showdogs gezüchtet werden wird es Sibs geben die nicht laufen wollen oder können!


Wenn du Amtsträger eines Zuchtvereins hast, die der Meinung sind, dass es ausreichend ist, wenn ein Siberian Husky nur theoretisch einen Schlitten ziehen könnte, braucht man sich eigentlich nicht mehr wundern, oder?

thom hat folgendes geschrieben::

Das was heute unter Siberian Husky alles läuft entspricht zu einen großen Teil nicht dem Standard!


Woher weisst du das? Ich meine dabei: "zu einem großen Teil".


Hallo Jet,
ich habe Augen zum sehen und kann gelesenes auch verstehen.
Wenn Du Dir mal den Standard des Siberian Husky ansehen würdest dann könntest Du feststellen, dass alle oben von mir angeführten Eigenschaften ein Husky nicht haben soll.

Gruß
thom
Jet - 24.11.09 - 18:34
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::


Hallo Jet,
ich habe Augen zum sehen und kann gelesenes auch verstehen.
Wenn Du Dir mal den Standard des Siberian Husky ansehen würdest dann könntest Du feststellen, dass alle oben von mir angeführten Eigenschaften ein Husky nicht haben soll.

Gruß
thom


Ich kenne den Standard. Was du beschreibst ist nicht die Regel. Es mag Ausreisser geben, aber wie du sagst, dass die meisten Hunde der "Rennlinien" nicht im Standard sind, dann ist das schlicht falsch.
thom - 24.11.09 - 18:47
Titel:
Jet hat folgendes geschrieben::
thom hat folgendes geschrieben::


Hallo Jet,
ich habe Augen zum sehen und kann gelesenes auch verstehen.
Wenn Du Dir mal den Standard des Siberian Husky ansehen würdest dann könntest Du feststellen, dass alle oben von mir angeführten Eigenschaften ein Husky nicht haben soll.

Gruß
thom


Ich kenne den Standard. Was du beschreibst ist nicht die Regel. Es mag Ausreisser geben, aber wie du sagst, dass die meisten Hunde der "Rennlinien" nicht im Standard sind, dann ist das schlicht falsch.


Hallo Jet,
dann geh doch mal mit offenen Augen durchs stake-out, was da als Siberian Husky durchgeht ist nur mehr peinlich!

Gruß
thom
Jet - 25.11.09 - 07:47
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::


Hallo Jet,
dann geh doch mal mit offenen Augen durchs stake-out, was da als Siberian Husky durchgeht ist nur mehr peinlich!

Gruß
thom


Das sehe ich anders. Wenn ich über den Stake-out gehe, sehe ich kaum einen Hund, der nicht wie ein Siberian aussieht. Es mag Extreme geben, wie in jeder Rasse.
Ich habe das Gefühl, dass wenn darüber debattiert wird, was beim Siberian Husky im Standard ist und was nicht, viel die eigene Vorstellung eine Rolle spielt, wie denn ein Siberian Husky auszusehen hat. Entsprechend schnell sind einige dabei zu sagen, das ist kein reinrassiger Hund.
Leo - 25.11.09 - 10:37
Titel:
Sorry, mklick, aber das ist jetzt schon sehr weit hergeholt von dir und ich denke du weisst besser ueber Hunde bescheid als du da schreibst.

Es macht wohl einen Unterschied ob ich meinen Hund erziehe, damit das Zusammenleben klappt oder ob ich meinen Hund zwinge mit mir Rad zu fahren, weil ich das toll finde.

Vorm Futternapf warten bis man sein ok gibt, "hier" beibringen obwohl der Hund lieber dem Reh hinterherlauft, etc. ist doch bitte was anderes als einen Hund der supergerne Faehrten sucht dazu bewegen zu wollen, ein Schlittenhund zu sein.

Der gluecklichste Hund wird wohl der sein dem ganz klar gezeigt wird was er darf und was nicht (eigenstaendig bestimmen wann er fressen will, ueber die Straße laufen wann er will, ...) und dem die Moeglichkeit gegeben wird das zu tun, was ihm von Natur aus liegt (ueber Huerden huepfen, hueten, suchen, ziehen, laufen, etc.)

Das ist dann schon so aehnlich wie die ehrgeizigen Eltern die ihr Kind zum Klavierspielen zerren, obwohls lieber Leichtathletik machen will und kann!

Es gibt auch Border Collies, lieber mklick, die hueten aufgewirbeltes Laub weil ihnen das Herrchen nicht die Moeglichkeit gibt, den Huetetrieb/Drang richtig auszuleben. Vielleicht ist das ja ein Herrchen, das lieber Rad faehrt und der Hund dann nebenhertrottet.
Und diesem Herrchen sag ich auch ganz klar dass er doch lieber mit seinem Hund das tun soll, was dem Hund von der Natur aus liegt.

Und wenn ein Jagdhund oder sagen wir besser ein Greysteher vom Uwe supergerne laueft und zieht, dann find ich es gut wenn Uwe das mit ihm macht, egal ob da Schlittenhund draufsteht oder nicht.
Und wenn ich einen Husky habe der gerne Agility macht und kann aber nicht gerne laueft und zieht, dann find ich gut wenn Herrchen Agility mit ihm macht, egal ob da Schlittenhund draufsteht oder nicht.
thom - 25.11.09 - 11:48
Titel:
Jet hat folgendes geschrieben::
thom hat folgendes geschrieben::


Hallo Jet,
dann geh doch mal mit offenen Augen durchs stake-out, was da als Siberian Husky durchgeht ist nur mehr peinlich!

Gruß
thom


Das sehe ich anders. Wenn ich über den Stake-out gehe, sehe ich kaum einen Hund, der nicht wie ein Siberian aussieht. Es mag Extreme geben, wie in jeder Rasse.
Ich habe das Gefühl, dass wenn darüber debattiert wird, was beim Siberian Husky im Standard ist und was nicht, viel die eigene Vorstellung eine Rolle spielt, wie denn ein Siberian Husky auszusehen hat. Entsprechend schnell sind einige dabei zu sagen, das ist kein reinrassiger Hund.


Sag ja, es ist einfach nur mehr peinlich!
R.R - 27.11.09 - 21:28
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Jet hat folgendes geschrieben::
thom hat folgendes geschrieben::


Hallo Jet,
dann geh doch mal mit offenen Augen durchs stake-out, was da als Siberian Husky durchgeht ist nur mehr peinlich!

Gruß
thom


Das sehe ich anders. Wenn ich über den Stake-out gehe, sehe ich kaum einen Hund, der nicht wie ein Siberian aussieht. Es mag Extreme geben, wie in jeder Rasse.
Ich habe das Gefühl, dass wenn darüber debattiert wird, was beim Siberian Husky im Standard ist und was nicht, viel die eigene Vorstellung eine Rolle spielt, wie denn ein Siberian Husky auszusehen hat. Entsprechend schnell sind einige dabei zu sagen, das ist kein reinrassiger Hund.


Sag ja, es ist einfach nur mehr peinlich!


hey thom, ich lese das gerade.

Lasse uns hier bitte keine Diskusion lostreten, Reinrassig ja oder nein.

Dieses Thema ist so sehr mit Emotionen behaftet, so dass wir hier nie zu einem Ergebniss kommen werden.
Da sollen sich gefälligst die drum kümmern, die dafür zuständig sind.

Ich persönlich glaube allerdings auch, dass längst nicht alles Sibirian ist, wo Sibririan draufsteht, das war übrigens auch ein Grund für meinen Wechsel zu den Alaskans vor 15 Jahren war, aber wie gesagt, da sollen sich die Leute drum kümmern deren Job es ist oder die betroffen sind.

Gruß R.R
thom - 30.11.09 - 07:07
Titel:
Hallo RR!

Hast recht, es führt zu nichts. Solange sich die zuständigen Verbände nicht eingreifen wird es immer AHs mit Papiere geben. Ich selbst besitze so ein Exemplar! Wink
Was ich nicht verstehe ist, dass Musher die solche Hunde besitzen meist die Leute sind, die in einen anderen Thema als "Hardliner" bezeichnet werden.

Gruß
thom

PS: gehört eigentlich gar nicht hierher!
Jet - 30.11.09 - 12:51
Titel:
Thom, Rudi,

es mag in der Vergangenheit Züchter gegeben haben, die es mit der Reinrassigkeit nicht so genau genommen haben. Hündinnen wurden mit AHs gedeckt, was Stehohren hatte war SH, was keine hatte wurde als AH verkauft. Für mein Verständnis sind diese Fälle vor allem im Sprintbereich aufgetaucht, wo es erforderlich war Schnelligkeit auszureizen.
Wenn man sich umschaut, sieht man die extremen SH-typen eher auf einem Sprint, denn auf einem MD Rennen. Das hat Gründe.

Aber, meine Hunde zb. sind zero-frei, sie haben Unterwolle, die Proportionen stimmen, die Ohren stehen, die Vorfahren kenne ich fast alle, die sehen genauso aus und was viel wichtiger ist, schon die Vorvorvorvorfahren in den USA sahen so aus.
Auf einem Sprintrennen vermutlich nicht zu gebrauchen, aber dafür wurden sie auch nicht gezüchtet. Aber schon bei meinen Hunden, weil nicht so aussehend wie sich Hans Müllergruber einen Siberian Husky vorstellt, kommen die Fragen "Aber gell, dös is ka Husky ned?".
Musher sollten da weiter sein als Hans Müllergruber. Sind sie leider auch nicht. Manchmal könnt man den Eindruck bekommen, was nicht so ganz plüschig ist, was keine blauen Augen hat und nicht schwarz-weiss ist, ist kein reinrassiger Siberian Husky.

Für die Rassereinheit haben die Zuchtverbände zu sorgen. In dem einen Fall sieht es aber so aus, dass die dort registrierten Züchter Hunde züchten, die keinen Schlitten mehr ziehen wollen. Im anderen Fall verhält es sich so, dass einige Züchter glauben, für sie gelten Regeln nicht oder sind dehnbare Begriffe. Diese Züchter sind zu benennen und auszusortieren. Da gebe ich euch vollkommen recht.
Ich jedoch, der ich mir keiner Schuld bewusst bin, fühle mich allmählich einer Hexenjagd oder zumindest stetem Verdacht ausgesetzt.
thom - 30.11.09 - 13:24
Titel:
Jet hat folgendes geschrieben::
Thom, Rudi,

es mag in der Vergangenheit Züchter gegeben haben, die es mit der Reinrassigkeit nicht so genau genommen haben. Hündinnen wurden mit AHs gedeckt, was Stehohren hatte war SH, was keine hatte wurde als AH verkauft. Für mein Verständnis sind diese Fälle vor allem im Sprintbereich aufgetaucht, wo es erforderlich war Schnelligkeit auszureizen.
Wenn man sich umschaut, sieht man die extremen SH-typen eher auf einem Sprint, denn auf einem MD Rennen. Das hat Gründe.

Aber, meine Hunde zb. sind zero-frei, sie haben Unterwolle, die Proportionen stimmen, die Ohren stehen, die Vorfahren kenne ich fast alle, die sehen genauso aus und was viel wichtiger ist, schon die Vorvorvorvorfahren in den USA sahen so aus.
Auf einem Sprintrennen vermutlich nicht zu gebrauchen, aber dafür wurden sie auch nicht gezüchtet. Aber schon bei meinen Hunden, weil nicht so aussehend wie sich Hans Müllergruber einen Siberian Husky vorstellt, kommen die Fragen "Aber gell, dös is ka Husky ned?".
Musher sollten da weiter sein als Hans Müllergruber. Sind sie leider auch nicht. Manchmal könnt man den Eindruck bekommen, was nicht so ganz plüschig ist, was keine blauen Augen hat und nicht schwarz-weiss ist, ist kein reinrassiger Siberian Husky.

Für die Rassereinheit haben die Zuchtverbände zu sorgen. In dem einen Fall sieht es aber so aus, dass die dort registrierten Züchter Hunde züchten, die keinen Schlitten mehr ziehen wollen. Im anderen Fall verhält es sich so, dass einige Züchter glauben, für sie gelten Regeln nicht oder sind dehnbare Begriffe. Diese Züchter sind zu benennen und auszusortieren. Da gebe ich euch vollkommen recht.
Ich jedoch, der ich mir keiner Schuld bewusst bin, fühle mich allmählich einer Hexenjagd oder zumindest stetem Verdacht ausgesetzt.


Hallo Jet!

Ich habe nie behauptet Du hättest Hunde mit getürkten Papieren! Wie käme ich auch dazu, ich kenne weder Dich noch Deine Hunde!

Ich kann nur vom Sprintbereich sprechen und da habe ich schon einiges gesehen!
z.B. Malamuten im Interieur eines SH
Grönländer mit Windhundartigen Gebäude und extrem langer Schnauze
SH mit 70cm Schulterhöhe, 31kg schwer mit houndigen Gebäude etc.
Das waren alles Hunde die "Weltmeister" (WSA und FISTC) gezüchtet haben!
Schau Dir bitte mal die Hunde der Sieger (Sprint) an!

Noch was zur Unterwolle. Das ist sicher kein Kriterium der reinrassigkeit, sogar mein MA hat Unterwolle Wink

Gruß
thom
Jet - 30.11.09 - 13:57
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::

Hallo Jet!
Ich habe nie behauptet Du hättest Hunde mit getürkten Papieren! Wie käme ich auch dazu, ich kenne weder Dich noch Deine Hunde!


Nun, du schreibst "schau mal auf den Stake-out was da als Siberian Husky durchgeht ist mehr als peinlich".
Da fühle ich mich mit über einen Kamm geschoren.

thom hat folgendes geschrieben::

Ich kann nur vom Sprintbereich sprechen und da habe ich schon einiges gesehen!
z.B. Malamuten im Interieur eines SH
Grönländer mit Windhundartigen Gebäude und extrem langer Schnauze
SH mit 70cm Schulterhöhe, 31kg schwer mit houndigen Gebäude etc.
Das waren alles Hunde die "Weltmeister" (WSA und FISTC) gezüchtet haben!


Ich kann nicht bestreiten, dass es diese Hunde gibt und ich weiss auch, was aus so manchem Weltmeisterkennel kommt. Für Malamuten und Grönländer kenne ich die Zuchtbedingungen nicht, bzw. weiss nicht welche Kriterien erfüllt sein müssen (Beurteilung durch Zuchtrichter zb.).
Beim Sibirier verhält es sich so, dass die Bewertung, zumindest in der Vergangenheit für Hunde, die eher dem Showtype entsprachen besser ausfiel als für die extremen Renntypen. Weil immer so gerne auf den Showrichtern herumgehackt wird.
Dazu kommt: es wird in jeder Zucht mit grossem Genpool immer wieder Ausreisser geben. Dh. dieser Hund ist aufgrund seiner Herkunft als reinrassig zu erachten, ist aber nicht im Standard (aufgrund seiner Größe zb.) und kommt daher unter normalen Bedinungen nicht in die Zucht.
Bei anderen Hunderassen, zb. Westhighland Terrier wurde viel Wert auf konformes Aussehen aller Individuen in der Rasse gelegt. Ein Hund sieht aus wie der andere. Den Fehler sollte man aus bekannten Gründen beim Siberian Husky nicht machen.



thom hat folgendes geschrieben::

Schau Dir bitte mal die Hunde der Sieger (Sprint) an!


Ich weiss. Aber schau dir mal die Hunde der Sieger MD oder LT an.

thom hat folgendes geschrieben::

Noch was zur Unterwolle. Das ist sicher kein Kriterium der reinrassigkeit, sogar mein MA hat Unterwolle ;)Gruß
thom


Wird aber gerne herangezogen, von selbsternannten Rassespezialisten. Hund mit wenig bzw. keiner Unterwolle = nicht reinrassig
R.R - 30.11.09 - 18:49
Titel:
Jet hat folgendes geschrieben::
Thom, Rudi,

es mag in der Vergangenheit Züchter gegeben haben, die es mit der Reinrassigkeit nicht so genau genommen haben. Hündinnen wurden mit AHs gedeckt, was Stehohren hatte war SH, was keine hatte wurde als AH verkauft. Für mein Verständnis sind diese Fälle vor allem im Sprintbereich aufgetaucht, wo es erforderlich war Schnelligkeit auszureizen.
Wenn man sich umschaut, sieht man die extremen SH-typen eher auf einem Sprint, denn auf einem MD Rennen. Das hat Gründe.

Aber, meine Hunde zb. sind zero-frei, sie haben Unterwolle, die Proportionen stimmen, die Ohren stehen, die Vorfahren kenne ich fast alle, die sehen genauso aus und was viel wichtiger ist, schon die Vorvorvorvorfahren in den USA sahen so aus.
Auf einem Sprintrennen vermutlich nicht zu gebrauchen, aber dafür wurden sie auch nicht gezüchtet. Aber schon bei meinen Hunden, weil nicht so aussehend wie sich Hans Müllergruber einen Siberian Husky vorstellt, kommen die Fragen "Aber gell, dös is ka Husky ned?".
Musher sollten da weiter sein als Hans Müllergruber. Sind sie leider auch nicht. Manchmal könnt man den Eindruck bekommen, was nicht so ganz plüschig ist, was keine blauen Augen hat und nicht schwarz-weiss ist, ist kein reinrassiger Siberian Husky.

Für die Rassereinheit haben die Zuchtverbände zu sorgen. In dem einen Fall sieht es aber so aus, dass die dort registrierten Züchter Hunde züchten, die keinen Schlitten mehr ziehen wollen. Im anderen Fall verhält es sich so, dass einige Züchter glauben, für sie gelten Regeln nicht oder sind dehnbare Begriffe. Diese Züchter sind zu benennen und auszusortieren. Da gebe ich euch vollkommen recht.
Ich jedoch, der ich mir keiner Schuld bewusst bin, fühle mich allmählich einer Hexenjagd oder zumindest stetem Verdacht ausgesetzt.


Also Jet,
das es im weitesdem
Sinne auf deine Person bezogen war, kannst du nun wirklich nirgendwo her ableiten.
Wenn du dich aber generell angesprochen fühlst, kann ich auch nicht
dafür. Question Question

Zu meiner Zeit (vor 1992) war es einfach so, wer zu gut und zu schnell fuhr, bei dem war irgendetwas nicht in Ordnung, der hatte keine Reinrassige. Und da ich Leistundsmässig führend war in Europa, musste ich mich dauernd zu diesen Anschuldigungen rechtfertigen.

Das nervt auf der Dauer.

Eigenartig war nur, alle diese guten Fahrer, die ja getürkt und geschummelt hatten( wurde natürlich meistens nur hinter der hohlen Hand behauptet), alle diese Fahrer waren nach dem Umstieg zu den Alaskans wieder vorne und vielfach führend.

Ist doch eigenartig, findest du nicht?

Und an der Hexenjagt von damals hat sich bis heute nichts geändert.

Aber wie gesagt, für mich ist das Vergangenheit und ich bin froh, dass ich damit nichts mehr am Hut habe. Rolling Eyes Rolling Eyes

Gruß R.R
thom - 01.12.09 - 07:01
Titel:
Hallo RR!

Du weißt ja wie das damals gelaufen ist:
Hunde die annähernd nordisch aussahen bekamen um ca. ÖS 400.- in Österreich reg. Papiere. Dies nutzten nicht nur einige Österreicher um mit ihren schnellen Hunden an rr Rennen teilnehmen zu können sondern auch viele Deutsche. Diese Hunde wurden dann nicht nur bei den Rennen eingesetzt sondern kamen auch in die Zucht! Wink War damals alles legal Wink

lG
thom
Jet - 01.12.09 - 08:35
Titel:
R.R hat folgendes geschrieben::

Also Jet,
das es im weitesdem
Sinne auf deine Person bezogen war, kannst du nun wirklich nirgendwo her ableiten.
Wenn du dich aber generell angesprochen fühlst, kann ich auch nicht
dafür. Question Question


Rudi, es geht darum, dass du mit Hunden, die nicht dem Klischee entsprechen sofort dabei bist. Irgendwann nervts und man kann es nicht mehr hören. Es ist, als müsste da ein Irrglaube durch ständiges Wiederholen gefestigt werden.

R.R hat folgendes geschrieben::

Zu meiner Zeit (vor 1992) war es einfach so, wer zu gut und zu schnell fuhr, bei dem war irgendetwas nicht in Ordnung, der hatte keine Reinrassige. Und da ich Leistundsmässig führend war in Europa, musste ich mich dauernd zu diesen Anschuldigungen rechtfertigen.
Das nervt auf der Dauer.


Das meine ich. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Wenn ich sehe, wie mit Leuten umgesprungen wird, die eben mit Zeros weitergezüchtet haben, frage ich mich was bei den Leuten im Kopf umgeht. Viel Gutes kanns nicht sein.

R.R hat folgendes geschrieben::

Eigenartig war nur, alle diese guten Fahrer, die ja getürkt und geschummelt hatten( wurde natürlich meistens nur hinter der hohlen Hand behauptet), alle diese Fahrer waren nach dem Umstieg zu den Alaskans wieder vorne und vielfach führend.Ist doch eigenartig, findest du nicht?.


Das ist ein gutes Argument, das leider viel zu wenig gezogen wird.
Im Grunde nervt es, dass diese Gespräche von Leuten geführt werden, die weder Hunde haben, die es im Sport wirklich können, noch die du auf dem Treppchen wieder findest. Man könnte daher von Neid sprechen.

R.R hat folgendes geschrieben::

Und an der Hexenjagt von damals hat sich bis heute nichts geändert.

Aber wie gesagt, für mich ist das Vergangenheit und ich bin froh, dass ich damit nichts mehr am Hut habe. Rolling Eyes Rolling Eyes

Gruß R.R


Nein, an der Hexenjagd hat sich nichts geändert und leider wird sie gerade zur Zeit von Menschen heftig betrieben, die nicht zum Rennbetrieb gehören. Das finde ich persönlich am bedenklichsten. Man kann sich nicht auf die Papiere schreiben lassen "Der Siberian Husky ist ein Arbeitshund" und die einzige Arbeit, die dieser Hund verrichtet, ist im Showring im Kreis zu laufen.
Ich kann jeden verstehen, der umsteigt. Wobei man da auch vor Neid und Mißgunst nicht gefeiht ist - wie man an diversen Scharmützeln merkt.
Jet - 01.12.09 - 08:37
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Hallo RR!

Du weißt ja wie das damals gelaufen ist:
Hunde die annähernd nordisch aussahen bekamen um ca. ÖS 400.- in Österreich reg. Papiere. Dies nutzten nicht nur einige Österreicher um mit ihren schnellen Hunden an rr Rennen teilnehmen zu können sondern auch viele Deutsche. Diese Hunde wurden dann nicht nur bei den Rennen eingesetzt sondern kamen auch in die Zucht! Wink War damals alles legal Wink

lG
thom


Thom, das hast du heute auch. Für 90 Euro kannst du einen Hund, der nordisch genug aussieht registrieren lassen. Du kannst für ein paar Euro mehr auch so registrieren lassen, dass der Hund so er einen bestimmten Formwert erzielt, auch zur Zucht eingesetzt werden darf.
Hanni - 01.12.09 - 20:53
Titel:
Ich bin ja quasie ein Aussenstehender, weil ich mich mit dem Renngeschehen nicht wirklich auskenne, sondern nur darüber lese.

Aber verstehen kann ich den Inhalt der Diskussion nicht immer.

Wenn ich ein Reitturnier bestreite z.B. ein Springen, dann gewinnt das Pferd das am schnellsten und fehlerfrei war.
Die Turnierprüfungen und Anforderungen sind durch Klassen regelementiert.
Diese Klassen regeln u.a. das Alter der Pferde und den Leistungsstand jeweiligen Teilnehmer.
Das sorgt für "gute" Bilder und ein faires Starterfeld.
Damit eben nicht eine Anfängerin gegen Ludgar Beerbaum reitet.

Und dann geht es doch letztenendes auch darum wie gut die Pferde oder hier Hunde trainiert werden (können).

Ich finde es sollte vielleicht über "Leistungsklassen" diskutiert werden, als nur über die Frage nach der Rasse oder der Herkunft.

Und je nach Leistungsklasse werden dann die Anforderungen gestellt oder eben auch Hilfsmethoden zugelassen ( Schrittmacher Wink )

Und dann dürften Musher mit Leistungsklasse xy eben auch nicht in niedrigeren Leistungsklassen starten.
Und die Frage nach einer Qualifikation zu DMs etc würde auch entfallen, weil dann dort eben nur mit , z.B den beiden höchsten LK gestartet werden dürfte.
Und weil ich gerade so gedanklich in Fahrt bin Wink ,
könnte dann z.B. die erste "unterste" LK durch das Absolvieren eines BMS erhalten werden können.

Bei den "Pferde"-Fahrern läuft das genauso, und dort gibt es ja auch die Vielzahl der Gespanngrößen und Disziplinen.
R.R - 01.12.09 - 21:17
Titel:
Ach hanni, wenn das so einfach wäre.

Du hast es mit Vereine und Verbände mit den unterschiedlichsten Zielsetzungenzu tun, hinzu kommen die viele, viele Interessengruppen.

Dann noch die Fanatiker, Dummköpfe, Selbstdarsteller, Neider, Träumer, Besserwisser, Motzer, Egoisten und was weiß ich noch alles.

Und wenn du die alle in einem großen Topf steckst und lange und kräftig rührst,
dann bekommst du raus, was man Schlittenhundesport nennt. Embarassed Embarassed

Gott behalte dir deinen Optimismus.

Gruß R.R
Hanni - 01.12.09 - 23:42
Titel:
R.R hat folgendes geschrieben::
Ach hanni, wenn das so einfach wäre.

Du hast es mit Vereine und Verbände mit den unterschiedlichsten Zielsetzungenzu tun, hinzu kommen die viele, viele Interessengruppen.

Dann noch die Fanatiker, Dummköpfe, Selbstdarsteller, Neider, Träumer, Besserwisser, Motzer, Egoisten und was weiß ich noch alles.

Und wenn du die alle in einem großen Topf steckst und lange und kräftig rührst,
dann bekommst du raus, was man Schlittenhundesport nennt. Embarassed Embarassed

Gott behalte dir deinen Optimismus.

Gruß R.R


Dann scheint das Kind ja nicht nur in den Brunnen gefallen zu sein, sondern es ist auch schon darin ertrunken Rolling Eyes
Schade ....
Und eigentlich könnte es so einfach sein...

Danke für die Antwort Rudi!
Pueppy - 02.12.09 - 03:06
Titel:
R.R hat folgendes geschrieben::
Ach hanni, wenn das so einfach wäre.

Du hast es mit Vereine und Verbände mit den unterschiedlichsten Zielsetzungenzu tun, hinzu kommen die viele, viele Interessengruppen.

Die hast Du im Reitsport ebenfalls und trotzdem funktioniert das.

Zitat:

Dann noch die Fanatiker, Dummköpfe, Selbstdarsteller, Neider, Träumer, Besserwisser, Motzer, Egoisten und was weiß ich noch alles.

Was glaubst Du was sich auf ländlichen Reitturnieren tummelt???

Ich denke mal, daß man über eine Einteilung in LK´s einfach noch nie nachgedacht hat.
Jemand der Einfluß und Ahnung hat könnte in diese Richtung doch einfach mal Denkanstöße geben Wink
Jet - 02.12.09 - 08:55
Titel:
Willst du auf einem Rennen mit 30-40 Startern und 6 Rennklassen, geteilt nach reinrassig und offen dann auch noch in Leistungsklassen teilen?
Wir sind eine Randsportart mit wenigen Sportlern. Es ist schon schwierig für die grossen Meisterschaften eine Qualifikation ausfahren zu lassen - mangels Teilnehmern, wie soll das auf kleinen Landrennen gehen?

Man muss sich einfach mit den tatsächlichen Begebenheiten arrangieren und nicht ständig nach anderen Sportarten schielen.
Leo - 02.12.09 - 12:05
Titel:
Hallo Jet,


da muss ich leider in die selbe Kerbe haun.

Hanni - wie viel Reitsportler gibt es denn? Und wie viele Schlittenhundesportler?

Es gibt aber auch viele Insider die dann mit sehr futuristischen Ideen kommen, angefangen von der Medienwelt bis zur Zeitnahme bis zu den Klasseneinteilungen eben.

Wir versuchen seit Jahren die Klassenzahl zu reduzieren damit nicht jeder Teilnehmer gleich einen Pokal bekommt.
Und dann noch mit Leistungsklassen anfangen?

Wieviel wuerden denn in der Ludger Beerbaum-Klasse starten? Auf Anhieb komm ich nicht mal auf zehn.
Und sehr viele deutsche "Profis" sind fast die komplette Saison in Skandinavien - die starten auf deutschen Leistungs-klasse Rennen gar nicht.

Weiter gehts mit den Dachverbaenden - wir deutschen sind schon komisch, weil wir als einzige dieses BM-Seminare haben. Wie will man die Leistungsklassen denn in die Rennregeln integrieren, wenn sich die an die RR der Dachverbaende halten?

Ich sehe das nicht ganz so wie RR. Hier sind nicht die unterschiedlichen "Individuen" Schuld, sondern das System - doch das wird gebraucht, sonst funktioniert naemlich gar nix mehr.
Jet - 02.12.09 - 13:49
Titel:
Das Problem wie ich es sehe, besteht darin, dass auch dem letzten Rennleiter aufgefallen ist, dass auf den Rennen nicht wie in den 90er Jahren 100 bis 150 Starter üblich sind, sondern noch 30-50.
Es ist einfach nicht mehr so, dass ein Musher jedes Rennen egal wo es ist und wie es ausgerichtet wird, mitnimmt.
Jetzt wird natürlich gefragt, warum das so ist. Anstatt das naheliegenste Argument zu nehmen, Schlittenhundesport ist teuer, der Hype ist vorbei, wir haben Wirtschaftskrise, der Sport befindet sich in einem Schrumpfungsprozess, wird fieberhaft nach den "richtigen" Gründen gesucht.
Als da wären, dass die Rennen schlecht ausgerichtet werden, dass Sponsoren fehlen, die nur kommen, wenn die grossen Namen antreten, die grossen Namen treten nur an, wenn Startgeld gezahlt wird; dann wird es auf die vielen Klassen geschoben, auf den Verband, den Verein, die Bedingungen vor Ort, den wenig zentralen, den zu zentralen Austragungsort etc.

Als der Sport boomte, wars egal, jetzt muss man halt schauen. Weniger kann doch auch mehr sein. Es gibt Rennen, die haben noch ihre ordentlichen Starterzahlen und um es mit Darwin zu sagen, es gilt hier auch survival of the fittest.
Es hilft nichts zu jammern, dass Traditionsrennen nicht mehr stattfinden. Man muss mal fragen wie hoch der Eigenanteil der Verantwortlichen wie auch der Sportler daran ist.
Ich sehe dass es gerade die nach vorne drängt, denen man besser einen Platz in der letzten Reihe zuweisen sollte, weil sie den Schlittenhundesport in nicht gerade förderlicher Weise repräsentieren.

Es kann nicht sein, dass Trainingslager oder Rennen nicht mehr stattfinden können, weil sich Teilnehmer nicht an einfachste Spielregeln des Zusammenlebens halten wollen.

Man könnte über Leistungsklassen nachdenken, wenn wir über grosse Starterzahlen reden würden. Aber schau dir mal an, wie viele grosse Gespanne es auf einem Rennen gibt und dann stell dir vor, du musst die 5-6 Gespanne auch noch in 3 Leistungsklassen starten lassen.
Das führt den Begriff Leistungsklasse schon ad absurdum.
Hanni - 03.12.09 - 00:37
Titel:
Hi Ihr...
Ohne jetzt wirklich jedes Wort gelesen zu haben,
frage ich mich als erstes:
Warum ist der Zughundesport ein Randgruppensport???
( Die ein oder andere Antwort darauf hätte ich Wink )
Als zweites:
Wenn der Pferdeport wirklich so viel "angesagter" wäre, warum gibt es auch dafür kaum Sponsoren und Presseberichte?
Gerade bei den Pferdegespannfahrern!

Also so ganz stimmig ist das nicht Wink
Nur in den USA ist das mit dem Pferdesport anders, dort winken riesen Geldgewinne für die NR. 1 der Futurity

Natürlich ließe sich das durchsetzen mit LK´s,...

Aber es waren ja auch nur "Gedanken" eines Aussenstehenden....
Und der Blick über den "Tellerrand", ist ja auch oft nicht verkehrt Very Happy
Jet - 03.12.09 - 08:02
Titel:
Hanni hat folgendes geschrieben::

Warum ist der Zughundesport ein Randgruppensport???
( Die ein oder andere Antwort darauf hätte ich Wink )
Als zweites:
Wenn der Pferdeport wirklich so viel "angesagter" wäre, warum gibt es auch dafür kaum Sponsoren und Presseberichte?
Gerade bei den Pferdegespannfahrern!



Zitat:
Randsportarten sind Sportarten, die nur am Rande von den Massenmedien wahrgenommen werden.


Zitat:
Definitionen des Breitensports:
* Sport, der in der Breite der Bevölkerung, also von verschiedenen Altersgruppen beider Geschlechter betrieben wird. Synonyme sind Volkssport und Massensport.
* Der gesamte Sportbereich, der generell nicht professionell betrieben wird, also auch Rand- und Extremsport. Synonym ist Amateursport.


Ich würde noch über die Anzahl der Sporttreibenden gehen. Es gibt etwa 1,7 Mio Reiter in Deutschland. Meinst du es gibt auch nur annähernd so viele Musher?

Hanni hat folgendes geschrieben::

Also so ganz stimmig ist das nicht Wink
Nur in den USA ist das mit dem Pferdesport anders, dort winken riesen Geldgewinne für die NR. 1 der Futurity

Natürlich ließe sich das durchsetzen mit LK´s,...

Aber es waren ja auch nur "Gedanken" eines Aussenstehenden....
Und der Blick über den "Tellerrand", ist ja auch oft nicht verkehrt Very Happy


Ob sich das durchsetzen lässt, ist nicht die Frage. Die Frage ist, ist es sinnvoll. Schau dir mal die Starterlisten an.

In den USA winken übrigens auch den Gewinnern der grossen Schlittenhunderennen entsprechende Geldgewinne.
Leo - 03.12.09 - 16:15
Titel:
Zitat:
Natürlich ließe sich das durchsetzen mit LK´s,...


Hanni,

ich denke Jet und ich haben doch einige Argumente gebracht, warum es sich eben nicht durchsetzen laesst. Oder anders: warum es Quatsch waere, das durchsetzen zu wollen.

Es ist einfach Fakt, dass es extrem wenig Musher im Gegensatz zu anderen Hundesportlern gibt. Deswegen boomt ja im Moment die Canicross-Ecke. Weil man fast ueberall trainieren kann, im Gegensatz zu einem Gespann. Weil man weniger Hunde braucht. Weil man weniger Geld braucht. Weil dafuer Rennen einfacher zu organisieren sind. Etc.

Willst du Leistungsklassen haben, musst du zur IFSS/WSA/FISTC gehen und dort eine Rennregelaenderung versuchen.
Aber wie gesagt: Leistungsklassen machen keinen Sinn, weil zu wenig Starter. Ist so. Noch dazu steht da wieder ein buerokratischer Aufwand dahinter. Es muessen Regularien geschaffen und dann auch befolgt werden. Es muss ein System geschaffen werden, wo die Musher Punkte o. aehnliches mitfuehren damit sie aufsteigen koennen, usw

Und das alles fuer 50-80 Starter?! In sowieso bereits 16 Kategorien? Hanni, es ist nicht machbar.
Hanni - 03.12.09 - 21:51
Titel:
Ok, Ok *weiße Fahne schwenkend* Wink
War wohl ein doofer Gedanke Embarassed

Mir fehlt halt die Erfahrung...

( Aber gerechter wäre es schon....)
thom - 04.12.09 - 07:22
Titel:
Hanni hat folgendes geschrieben::
Ok, Ok *weiße Fahne schwenkend* Wink
War wohl ein doofer Gedanke Embarassed

Mir fehlt halt die Erfahrung...

( Aber gerechter wäre es schon....)


Hallo Hanni!

Beim ECF ist das etwas anders geregelt als im Schlittenhundesport.
Hier wird zwar nicht in Leistungsklassen sondern in Alterklassen unterschieden und noch dazu in Männer u. Frauen getrennt (so wie im Lauf- und Radsport).

Gruß
thom
Leo - 04.12.09 - 10:41
Titel:
Hallo Hanni,

ich finde den Gedanken gar nicht doof und du hast recht, es ist auch gerechter, aber bei der anzahl an Rennteilnehmer einfach nicht machbar

Es gab Zeiten, da hatte in ganz normales Schneerennen (keine Quali, keine Rangliste) locker 120 Starter. Jetzt haben das noch ab und an Wagenrennen oder große Schneerennen.

Tja, aber so aendert sich eben alles irgendwann...
R.R - 04.12.09 - 18:31
Titel:
thom hat folgendes geschrieben::
Hanni hat folgendes geschrieben::
Ok, Ok *weiße Fahne schwenkend* Wink
War wohl ein doofer Gedanke Embarassed

Mir fehlt halt die Erfahrung...

( Aber gerechter wäre es schon....)


Hallo Hanni!

Beim ECF ist das etwas anders geregelt als im Schlittenhundesport.
Hier wird zwar nicht in Leistungsklassen sondern in Alterklassen unterschieden und noch dazu in Männer u. Frauen getrennt (so wie im Lauf- und Radsport).

Gruß
thom


ja thom, ich bin dafür, für die Einteilung in Altersklassen, meine ich.

Das wäre gut, dann würden in meiner Klasse Ü65 nur noch Kurt Zwingli und ich starten.
Ich wäre auf jeden Fall zumindestens Vize-Meister. Laughing Laughing

Gruß R.R
R.R - 04.12.09 - 18:44
Titel:
Jet hat folgendes geschrieben::
Sponsoren fehlen, die nur kommen, wenn die grossen Namen antreten, die grossen Namen treten nur an, wenn Startgeld gezahlt wird;
.


Hey Jet, wo hast du denn das her.

Erstens kannst du nur einen meinen, er immer erklärt, ich komme nur wenns Moneten gibt (auch hier ist mehr der Wunsch Vater der Gedankens),

und zweitens kommen all die Musher auch ohne Kohle, aber bei den Gespannen muss aber auch die Zeit passen.
Ich werde z.B vor einer Meisterschaft nur ein Rennen fahren, dass bei mir in den Vorbereitungen passt.

Gruß R.R
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